Destiny Determer
Am Abgrund der Zeit - Druckversion

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RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 21-03-2012 17:30 PM

"Wait here, I'll be back immediately", rief Lor seinem Nebenmann zu und griff gekonnt unter den teils kalten Körper seiner Schwester, zog sie an sich und war mit einem Flügelschlag in der Luft.
Ein paar Geschossen ausweichend, zog der Krasáne alsbald die Schwingen scharf an und landete mit einer Seitwärtsrolle gerade so unter einem Vordach, bevor er abstürzen konnte. Die Krankenstation war bestimmt versiegelt worden. Mit einem gezielten Handgriff in ihren Geist löste er die Verwandlung der Bewusstlosen aus und legte die kleine, maximal einen Meter lange geflügelte Schlange behutsam außerhalb der Schussreichweite des Kampfes in einem Busch nieder.
//Pass' auf dich auf, Kleines. Ich kann dich nicht bei mir tragen, um deines Schutzes willen.//
Mit einem Abstoßen der kräftigen Sprunggelenke rückwärts war er wieder in der Luft und auf dem Rückweg.

Irgendwo war Raphael gerade dabei, seine immensen Kräfte jemand anderem an den Kopf zu werfen, aber darum konnte man sich später kümmern und das in Erfahrung bringen.
Sowieso flogen hier die unterschiedlichsten Energien und Signaturen durch die Gegend, es war ein Festival für die Sinne, lästig, aber weniger störend und belastend.
Einen Soldaten, der gerade Aril Twin von hinten anspringen wollte, hüpfte Lor mit gezielter Landung hart auf den Boden. Die Schwingen hatten sich in Angriffshaltung gestellt, verschwanden dann aber sofort.
"Ya need bit help?"
"That's my saying, idiot!"
"Just call me dog when you search for somethin', kitcat."
"Understood!" Lachend ratschte der Gepard dem nächsten das Gesicht weg und grillte einen zweiten. "They don't stop attackin', how much of these bastards are in there?"
"It's a big island."
"Ah, hell, yes, you don't say."
Das Blauhaar grinste und warf sich in die nächsten Gegner.

Irgendwann, ohne Vorwarnung, zogen sich die Feinde zurück. Lor wischte sich behelfsmäßig mit einem angewiderten Geräusch etwas Blut aus dem Gesicht.
"Let's get to the frontline."
Aril sagte nichts, lief nur schon vor. Er selbst nutzte den Luftweg, stellte aber schnell fest, dass das keine gute Idee gewesen war.
"Wow wow wow!"
Eine fremde Rakete hatte ihn direkt ins Visier genommen und zerschellte im letzten Moment an einem rasch aufgespannten Schild. Lautes Krachen und eine Rauchwolke. Der Geflügelte stürzte durch den Crash die restlichen Meter zu Boden, trug aber außer dem Aufprall nichts davon.
"Typisch..." Er rieb sich den Kopf und schaute auf. "Oh." Neben ihm stand Raphael. Alles, was ihm dazu einfiel, war lediglich ein Peace-Zeichen und ein Grinsen. Schnell stand der Krasáne wieder, die Flügel verschwunden. Er hörte noch Explosionen, sah rasch auf und erblickte die zerbrechende Verbindung - ebenso die immense Kanone.
"Was zum Geier..."
Er suchte noch Raphaels Blick, bevor dieser von Norten Trendor einen deutlichen Befehl bekam.



RE: Am Abgrund der Zeit - ManFox - 21-03-2012 20:31 PM

Rasch sprang der Schwarzfuchs wieder auf die Beine, seine Brust schmerzte zwar, doch stehen konnte er noch. Den nächsten Schlag wehrte er mit seiner in Schleim getränkten Kralle ab, wurde von der Wucht des Aufschlages allerdings wieder zurückgeworfen.
"I haven't forgotten about my brother, you furry scumbag", zischte Mitt bösartig, während er Koron weiter mit magischem Feuer bombardierte, was der Schwarzfuchs nur gerade so abwehren konnte, dabei aber immer weiter vom Schlachtfeld zurückgedrängt wurde in einen ruhigeren Teil Terras.
Milia wollte ihm zu Hilfe eilen, wurde aber rasch von der nächsten Gruppe New Light Kämpfer aufgehalten.
"I made sure my men get your pesky little friends off my tail so I can finish you off in peace."
"Keep dreaming, I'll finish what I started in Texas. You'll join your filthy brother soon."
Damit zog Koron entschlossen seine beiden roten Schwerter, Mitt beschwörte aus Flammen ein eigenes.
"Let's see you trying, then."
Die beiden Kontrahenten standen sich entschlossen gegenüber, wenngleich Koron auch schon am Schnaufen war, hatte er sich in dieser Schlacht schon sehr angestrengt.
Mitt machte den ersten Schlag, er stürmte auf Koron zu, sprang vor ihm in die Luft und versuchte, von oben zuzuschlagen, was der Anthro jedoch abwehren konnte und gleich einen Konter versuchte, indem er mit dem unbenutzten Schwert nach Mitt schlug, der hinter ihm aufkam. Der Mensch wich knapp aus und warf eine kurze Feuerlanze nach Koron, der knapp ausweichen konnte, die vorbeifliegende Hitze jedoch deutlich auf seiner Haut spürte.
Erneut blockte Koron Mitts Schwert ab, rechnete jedoch nicht mit dem Tritt in die Nieren, den er kurz darauf bekam, gefolgt von einem Schnitt in die rechte Schulter, der allerdings nur ein Streiftreffer war. Der Schleim tat bereits seine Arbeit und versiegelte die Wunde, Koron hechtete hinter Mitt und versuchte, sein Bein zu erwischen, allerdings sprang der Mensch knapp aus dem Weg.
"Huh... not bad for a filthy mutt. You would've been a great addition to our forces. But, too bad, now you have to die. Oh well..."
Mitt warf sein flammendes Schwert hoch in die Luft und tackelte den Schwarzfuchs dabei mit seinen flammenden Armen beinahe verbrennend. Sein Griff war fest, Koron konnte sich nicht befreien, doch sein Schwert konnte er mit einem letzten Schwung in die Seite des Menschen rammen, der vor Schmerz aufschrie und von Koron abließ. Das Schwert zog der Flammenmensch sofort heraus und versiegelte seine Wunde mit Feuer.

Wie vom Blitz getroffen schaute Mitt plötzlich in den Himmel, dann auf den Schwarzfuchs vor sich auf dem Boden.
"Hmpf, we'll have to end this another time. It's time for me to go."
Damit drehte er sich auch schon um und lief los, zurück zur schwimmenden Insel, aber Koron hatte andere Pläne, "You stay right here!"
Er griff sich die Pistole an seinem Halfter und feuerte dem Menschen einige Schüsse hinterher, einer traf ihn im linken Bein. Koron rappelte sich langsam auf, sein Oberkörper schmerzte noch von der Ladung, jedoch konnte er noch zu Mitt herüberlaufen und ihn am Boden festhalten. Die Pistole drückte er ihm wutentbrannt ins Gesicht.
"What are you doing you idiot! You're killing us both!"
"No... only you will die here."
"Look up you moron!"
Der Anthropomorphe zögerte zunächst, schaute dann allerdings in den Himmel. Die feindliche Insel feuerte eine Vielzahl an Raketen ab, die direkt auf Terra zuflogen. Direkt auf sie alle.
"What the fuck...", flüsterte Koron noch leise, Mitt versuchte, sich loszureißen, kassierte dafür allerdings nur einen kräftigen Schlag ins Gesicht.
"What the fuck are you doing?!", schrie er dem Menschen mitten ins Gesicht. Er selbst konnte sich ohnehin nicht mehr retten.
Die Raketen flogen mit einer enormen Geschwindigkeit auf Terra zu, die nächste Deckung war weiter weg als er in der kurzen Zeit laufen könnte. Aber wenigstens diesen Drecksack würde er noch mitnehmen.
Er aktivierte mit einer kurzen Handbewegung seinen PDA.
"Iari...?"
"Koron?! Was ist los? Das Feuer draußen hat aufgehört!"
"Geh sofort in das Tunnelsystem im Keller. Lass alles stehen und liegen und lauf sofort dort hin. Versteck dich dort, bis alles vorbei ist", erklärte Koron in einem ruhigen, aber auch deutlich dringlichen Ton.
"... Was ist los? Koron?"
"Geh in den Keller, Iari."
Kurze Stille.
"...Ich bin auf dem Weg."
"Iari?"
"Ja...?"
"...Ich hab dich lieb. Wollte ich nur nochmal gesagt haben."
Den PDA deaktivierte er sofort danach. Die Raketen schnellten weiter auf sie zu, gleich waren sie da. Wenn nun kein Wunder mehr passieren würde, waren sie so gut wie tot.


RE: Am Abgrund der Zeit - Raphael - 22-03-2012 10:36 AM

In der Luft schwebend vergingen die Sekunden scheinbar endlos. Die Anweisung war deutlich. Doch konnte er sich gerade jetzt, gerade hier nicht leisten, als Cat E entlarvt zu werden. Zeitgleich wusste er nicht, ob die Magierin ebenso noch auf der Insel war, und wollte das Risiko nicht eingehen.
Die Kanone lud sich zu einem Angriff. Ohne weiteres zögern glitt er direkt zwischen die Schusslinie, zeichnete vor sich in die Luft schnell einen menschgroßen Kreis mit einem Pentagramm darin. Die Linien leuchteten blauviolett kurz bevor der erste Schuss auf ihn zusteuerte. Mehr Kraft in seinen eigenen Schild gebend, wich er von dem Geschoss zurück. Die gezeichnete Barrikade hielt stand, wenn auch nur einem Schuss. Schließlich kam ihm eine Idee...
"Ice, Mind - please try to block the next shoot, I need a bit of time" - "Got it."
Erneut glitt er etwas in der Luft entlang, diesmal absichtlich nicht in die Schusslinie. Ein Pentakel in der Luft zeichnend, zierte es diesesmal mit einer Rune im Zentrum. Derweil schoss die Kanone bereits zwei weitere male. Beim dritten folgenden Projektil hatte er sich wieder in die Schusslinie gestellt. Wieder ein Pentakel zeichnend, wartete er anschließend geduldig auf den Schuss. Er kam - und verschwand plötzlich direkt vor ihm. Der andere Siegelkreis derweil entfesselte diesselbe Ladung und feuerte den eigenen Schuss quasi zurück. Da die eigene Energie der Kanone die Fähigkeit hatte den eigenen Schild zu durchdringen, war es kein Wunder, dass selbige anschließend schwer beschädigt wieder eingefahren wurde. Es hallten noch einige kleinere Explosionen nach.

"You've defeated it! Yeah!"
, tönte es über Funk von Black Ice. "It's not over."
Mit einer Teleportation brachte sich Raphael direkt an den Eingang der Locust, welcher mit einigen Trümmern geziert durch die Sprengung von Raptor immernoch weit offen lag. Die Gänge waren in einem seichten Grau gehalten, wohl die natürliche Farbe des Kohlenstoffverbunds.
Durch die Gänge hechtend schleuderte er jeder Truppe, jedem New Light Anhänger eine andere Magie entgegen. Der erste bekam einen größeren Feuerball ab, den er mit eigenen Fertigkeiten versuchte zu blocken, doch konnte er der Explosionskraft nichts entgegensetzen.
Die wenige Gegenwehr, die auf ihn traf, war mehr als überrascht, aber insgesamt wirkte die Insel recht verlassen. Seinen Geist nach Auren ausstreckend spürte er eine kleiner werdende Ansammlung in einen magisch getränkten Raum.
Eine Levitation mit zur Front spitz zulaufenden Schild wirkend, kam er äußerst schnell durch die schmalen Korridore.
Hier und dort waren verstärkte, automatisierte Verteidigungsanlagen, doch nichts, was ihn aufhalten konnte. Er flog einfach an ihnen vorbei.

Schließlich kam er an einer verstärkten Stahltür vorbei. Das Zeichen darauf erkannte er deutlich, war es doch quasi jedem auf der Welt als Warnendes bekannt. Ein gelber Kreis mit einem schwarzen Punkt in der Mitte und drei schwarzen Rotorblättern. Das Symbol für Atomkraft.
//Das erklärt, wie sie eine ganze Insel bewegen konnten...//
Die Tür aufsprengend, fand er im inneren niemanden vor. Er glitt zu einem der Terminals - Der Haupt- und Nebenreaktor schienen stabil. An einer Seite fand er einen durch eine Plastikhülle geschützten Schalter mit einem mechanischen Nebel daneben. Die Überschrift "Emergency Off" war deutlich zu erkennen.
Zunächst betätigte der Magier direkt den Hebel, anschließend kippte er die Kappe und drückte den Schalter tief ins Pult.
Kurz darauf wurde wohl auf Notstrom umgeschaltet, nur wenige Lampen leuchteten, und eine rote Sirene zeigte deutlich den Not-Zustand. Nebenbei zischte aus allen Ecken und Enden. Offenbar arbeitete die Kühlung erneut auf Hochtouren.
Hier war er fertig.

Derweil hatte sich die Anzahl der Auren in dem Raum, den er aufsuchte deutlich verringert. Als er schließlich zu einer größeren Halle kam, in welcher er die konzentrierte Magie deutlich spüren konnte, sah er auch, was passiert war. Sie hatten die Technologie eines Gates entwickelt. Jemand stand konzentriert an einem speziellen Pult, welches darauf ausgerichtet war mit beiden Händen gefasst zu werden.
Scheinbar war er der Transmitter, oder derjenige, der das Tor überhaupt öffnen konnte. Durch selbiges schritten in rascher Abfolge sämtliche Anhänger von New light, bis auf zwei. Zum einen der "Transmitter", zum anderen ein älterer Herr, der scheinbar schon viele Schlachten miterlebt hatte.
Er gab einen letzten Befehl in eine Steuerkonsole vor ihm ein, ehe er sich mitsamt des Teleportmeisters ebenso von der Insel begab.

Offensichtlich hatten sie aufgegeben, wobei grundsätzlich in solchen Situationen die eigenen Einheiten selbstzerstört werden, um die Technologie nicht in gegnerische Hände fallen zu lassen...
Eiligst levitierte der Schwarzgewandte zu der Konsole, die zuletzt bedient wurde. Der Code "Sublime" wurde deutlich über dem Bildschirm angezeigt und ein Timer daneben.
Glücklicherweise waren es noch zwei Mnuten, und nachdem er sich versichert hatte, dass sich sonst kein lebendiges Wesen hier mehr aufhielt, teleportierte er sich außerhalb der Insel an eine Luftposition, wovon er gut das Geschehen beobachten konnte.
"Everyone, take cover. The island is going to self-destruct!"
Plötzlich schoss eine Art Projektil, recht breit, mit einem kondensstreifen mit ungeheurer Geschwindigkeit gen Luft. In wenigen Sekunden hatte es wohl eine Höhe von mehren tausend Metern erreicht.
Wenngleich Raphael nur einen winzigen Augenblick sehen konnte, was das war, hatte sich das Bild doch aus vergangenen Ereignissen stark ins Gedächtnis eingebrannt. Erschüttert von der Erkenntnis, kam auch kurz darauf über Funk eine Mitteilung. "Code 601 - get as deep as you can - ten seconds left... May God save you."

Ihr letzter Trumpf - sie hatten keine Selbstzerstörung. Denn auf diese kurze Distanz war diese mit starken Schilden versehene Atomwaffe effektiver als alles andere. Deswegen waren auch bereits alle anderen Einheiten, auch die Flieger abgezogen.
In wenigen Augenblicken war alles vorbei. Die Detonation würde die gesamte Oberfläche Terras und einen jeden, der sich darauf befindet verglühen lassen. Lediglich die weiter tiefer liegenden Ebenenen waren davor geschützt.
Jetzt machte es keinen Unterschied mehr... wenn die Rakete traf, waren zuviele Verluste der NGEO und Folgeprobleme durch Strahlung vorprogrammiert. Mit dem Leiter der ISF würde man sich da kaum beschäftigen... er hätte eh nur noch sehr wenig Macht und Einfluss durch Verlust der vielen Truppen durch diesen Atomangriff.
"Everyone, cover your eyes...", lies er noch über Funk verklingen, ehe sich zahlreiche kleine violette Kügelchen in seiner Handfläche bildeten.
Die Rakete war zu schnell, sie unterwegs abzufangen, so konnte er nur seine Hoffnung auf eines setzen.
Die magische Präsenz des schnell näher kommenden Schildes nutzte der Wächter als Orientierung. Er hatte genug Abstand zum Boden, etwa 100 Meter. So würde er nichts unter ihm in Mitleidenschaft ziehen.
Seine Hand schräg nach vorne ausstreckend wirkte er spontan den einen Zauber in seiner reinsten Form, der ihm einfiel.
//Mandante//
Ein intensives Licht breitete sich explosionsartig und schnell, teilweise mit schlänkern in Richtung des Projektils aus. Die Hoffnung beruhte darauf, dass der Angriff mächtig genug war, die Rakete vollständig zu verglühen, ohne sie zünden zu lassen.

Erst einige Momente später wurden die Gedanken wieder klarer. Eine Nebenwirkung dieses Zaubers, verbrauchte er doch in seiner reinen Form alle kanalisierte Magie des Körpers.
Der Boden, auf den er sich befand war warm, vorsichtige Schritte näherten sich ihm. Stimmen wurden laut.
"The second time..."
"...he's like an atomic defender!"
Mit Mühe rappelte sich Raphael auf die Beine und schaute in die Runde. Offensichtlich hatte es funktioniert, zumindest konnte er nirgends Zeichen einer Atomexplosion erkennen. Die Locust Insel stand ebenso noch in ihrer "Pracht" da.
Plötzliches schweigen erfüllten die wenigen, sie sich ihm näherten. Schließlich kamen langsame Worte über seine Lippen, bei denen er sich an die nächstgelegene Wand setzte.
"Everyone... the fight is over. Reopen the hospital and ... take care of the wounded. I want a detailed ... report about every loss, we have got."
Erschöpft atmete der Magier einige Male schwer, wobei er am Rande noch mitbekam, wie sich viele um ihn herum freuten. Sie hatten gewonnen. Dies gab einen guten Moralschub, aber auch neue Aufgaben - Viele, die noch stehen konnten versuchten den Verletzten zu helfen.


RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 22-03-2012 12:16 PM

Lor sprang aus seinem Versteck, das er nach Ansage aufgesucht hatte, und fühlte nach der etwas schwächeren Aura. Mit kräftigem Flügelschlag landete er bei einer Truppe feiernder Soldaten, drängelte sich vorbei und kniete sich zu seinem Bruder, eine Hand auf seiner Schulter.
"Alles okay? Kann ich dir irgendwie helfen?" Ein Lächeln ging über seine Lippen.
"Danke anbei. Es klingt nach wenig, aber ich wollte es zumindest ausgesprochen haben."
In seiner anderen Hand, nahe seiner Brust, lag die relativ kleine rote Schlange, den Schweif fast instinktiv ein zweimal um das Handgelenk des Blauhaars gewunden. Sie schlief den Schlaf der Gerechten.



RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 22-03-2012 17:24 PM

Garidion hatte die Soldaten in seinem Umfeld eleminiert,
als er schon aus Richtung Himmel einige Raketen auf Terra zukommen sah.
Ein Großteil von ihnen wurde abgewehrt,
jedoch schienen wenige dieser Geschosse doch ihr Ziel erreichen zu können.
In Sekundenbruchteilen analysierte er die Lage und stellte fest,
dass eines der Dinger geradewegs in seiner Nähe aufschlagen würde,
er musste lediglich das freie Feld hinter sich betreten,
um direkt in Zielreichweite zu sein.

Aus den Augenwinkeln heraus sah er noch, wie zwei verfeindete Einheiten,
der eine fuchsartig, der andere menschlich, sich am Boden bekämpften,
der offensichtliche ISF-Soldat hatte seinen Feind jedoch in der Mangel.
Aber sie schienen keinen Zentimeter zu weichen,
entweder wollte sich der Anthro mit seinem Feind sprengen,
oder war nicht in der Lage, sich in Sicherheit zu bringen.
Der Drache nahm Anlauf und sprintete in ihre Richtung,
nur um kurz an ihrer Seite - sein Körper war im Vergleich zu den beiden riesig -
einen Schwung mit dem Drachenschwanz auszuführen und die Rakete mit starker Wucht zur Explosion zu bringen.
Seinen noch gesunden Flügel nutzte er, um ihnen Feuerschutz zu bieten,
das Geschoss verglühte nach seiner Detonation vollends.

Mit einem kurzen Raunen machte er ihm klar, seine Sache zu beenden,
denn viel Zeit für private Kämpfereien blieben nicht.
Kaum hatte dieser Teil des gegnerischen Angriffs aufgehört, da hörte er schon, wie die Verbindung zur feindlichen Insel gesprengt wurde,
ebenfalls sah er noch, wie sich Einheiten von New Light zurückzogen.
Er war gerade dabei, sich zu wundern,
als vor seinen Augen sich eine gewaltige Katastrophe anbahnte.
Es blieb ihm keine Zeit, großartig zu handeln,
er verblieb bei den beiden Kontrahenten und legte schützend seinen Flügel um sie,
während er seinen Kopf ebenfalls unter dieser Kuppel verbarg.
Danach kam nur noch eine Explosion dazu, helles Licht,
die Druckwelle fegte fast den Drachen von seiner liegenden Haltung.
Es dauerte einen Moment, bis wieder Stille herrschte.

Garidion erkannte, dass erneut wieder nur eine Person für den Vorfall in Frage kam,
seine Aura erspürte er irgendwo weiter vorne, deutlich geschwächt.
Langsam hob der Drache den Flügel und schaute die beiden Wesen an,
nur der Mensch schien von New Light auf Terra verblieben zu sein,
wenngleich man erst später erfassen würde, wer alles auf beiden Seiten gestorben war.
Als der Mann den Drachen sah, wurde er plötzlich bleich im Gesicht,
obwohl Garidion ihn nicht kannte, schien er ihn zu kennen.
Noch immer im Klammergriff des Anthros würgte er einige Worte hervor.

"You are....s...till alive...?
Don´t......ya.....te.....ll me they haven´t go......t that vam...pire bitch...?"


Mit diesen Worten wurde Garidion klar,
dass dieser ganze Angriff und Alexinaras Entführung in Hannover zusammenhingen,
wenngleich er diesem Wesen sofort den Kopf abgebissen hätte,
viel wertvoller wäre er wohl als einziger Überlebender.
Nur einen Moment riss er das Maul auf und geriet beinahe in Versuchung,
dann erhob er sich und schaute über das Feld,
sein gebrochener Flügel hing ungünstig an seiner Körperseite herunter.
Auch er würde sich behandeln lassen müssen.
Kurz wägte der Drache ab, in welcher Form es günstiger wäre, sich behandeln zu lassen,
er entschied sich kurzerhand für seine humanoide Form, welche er gleich darauf annahm.
In einem hellen Licht verschwand der Drache und stattdessen erschien ein nackter Mann,
lange schwarze Haare, matt rot leuchtende Augen und ein ansehnlicher Körperbau.

//Lass ihn am Leben, wir werden ihn brauchen.
Er weiß etwas von der Entführung Alexinaras//,


gab er dem Anthro noch mit auf den Weg,
da er ihn erkannt hatte, in der Heimatsprache Deutsch,
schnappte sich den Mann, schlug ihn bewusstlos und schleifte ihn mit.
Er wollte ihn zunächst unter Arrest stellen lassen,
zumindest wäre er dort gut aufgehoben, dachte sich Garidion.
Man erkannte deutlich, dass sein rechter Arm leblos an seiner Körperseite hing,
bei genauerer Betrachtung erkannte man eine Deformation an seiner Schulter,
es schien beinahe so, als wäre ihm das Schulterblatt zertrümmert worden.
Ungeachtet des Schmerzes ging der Drache weiter,
er hatte keine Zeit, sich damit aufzuhalten,
ebenfalls auch nicht für etwaige dumme Blicke, die ihm die Leute dort zuwarfen,
seine Nacktheit war ihm egal, war er die gesellschaftlichen Normen diesbezüglich nicht gewohnt.



RE: Am Abgrund der Zeit - ManFox - 25-03-2012 15:17 PM

Das Wunder, auf das Koron gehofft hatte, kam in Drachenform. Ein mächtiger, rötlich schimmernder Drache landete neben ihm und Mitt, zerstörte die Rakete mit seinem Schweif und sah die beiden kurz an, kommentierte dies mit einem Raunen und schaute dann auf.
Koron verpasste Mitt noch einen Schlag mit seinem Pistolengriff auf den Kopf, um ihn benommen zu machen, dann zwei tiefe Schnitte in die Beine, um ihn endgültig am Fortlaufen zu hindern. Erneut knallte es, diesmal wurden die Brücken zur feindlichen Insel gesprengt, kurz Stille, und plötzlich legte der Drache wieder seine Flügel um den Anthro und seinen Feind.
Außerhalb dieser schützenden Kuppel erkannte man nur noch ein helles, weißes Licht, die Erde bebte ein wenig, dann war erneut Stille.
Der große Drache schaute die beiden an, sein Blick blieb an Mitt Ofbord hängen, der erschrocken nach oben blickte. Koron lockerte seinen Griff ein wenig, um ihn sprechen zu lassen. Offensichtlich kannten sich die beiden, denn der New Light Kämpfer war geschockt darüber, dass der Drache noch am Leben war.
Dieser verwandelte sich zugleich in einen menschlichen Mann, komplett nackt mit einer stark deformierten rechten Schulter. Koron stand von seinem Kontrahenten auf, welcher gleich von dem "Drachen" ohnmächtig geschlagen und weggeschliffen wurde.
In seinen Gedanken hörte er seine rauhe Stimme, die er nur dieser neuen Gestalt zuordnen konnte, mit der Bitte, oder mehr dem Befehl, Mitt am Leben zu lassen.
"Das hatte ich ohnehin vor... naja, wenn die Raketen nicht gewesen wären", antwortete Koron knapp, bevor er sich umschaute. Terra war nicht weniger als ein Schlachtfeld. Überall lagen Trümmer, hier und da züngelten noch Flammen herum, lediglich das Hauptgebäude war größtenteils intakt.
Überall lagen Tote oder Verletzte herum, New Light Agenten sowie ISF Soldaten. Koron schritt langsam über das Schlachtfeld, schaute sich um, suchte nach vertrauten Gesichtern. Glücklicherweise hatten sie am Tag zuvor noch einen privaten Funkkanal in ihren PDAs eingerichtet, in dem alle Mitglieder der Truppe waren.
"Koron here, are you all okay? What is your status?"
Kurz Stille, dann hörte man Milias Stimme. "Milia here. I'm fine. Some bruises and scratches, but I'm fine."
"T'Zal here... My Tail is numb, I can barely move... But I'm fine."
"Here's Clarke. I'm fine, got a heavy wound on my left arm though... Orghin is dead. Went on them bridges an' got hit by a rocket. Don't think he had much pain."
"Penso, what about you?"
Keine Antwort.
"Penso? Do you hear me?"
Erneut bloß Schweigen. Innerlich stoppte Korons Herz für einen Moment. Hatte Penso es vielleicht nicht geschafft?
"Penso this ain't funny", kam es von Milia in einem sehr ernsten aber auch besorgten Ton, ein wenig Verzweiflung war noch dabei, "Penso, say something!"
"He was on one of the defensive helicopters, wasn't he? They all got shot down safe for two."
Erneut kam Stille in den Kanal, diesmal eher eine betroffene.
"Warfa' and Jheal are dead, too. They were overwhelmed by New Light Fighters."
"Goddamnit..."
"They won't be forgotten. We should try to help those who are injured now, clean up this mess. Then we should meet at the main gate."
Von allen im Kanal Anwesenden gab es ein kurzes Zeichen des Einverständnisses, lediglich Milia verblieb still.
Diese fand Koron unweit seiner ursprünglichen Position neben dem Trümmerhaufen eines der abgestürzten ISF-Helikopter. Sie saß an eine der Metallplatten angelehnt, das Gesicht mit der rechten Hand bedeckt, aber man konnte deutlich erkennen, was los war.
"I'm terribly sorry, Milia", flüsterte der Schwarzfuchs ihr zu, als er sich neben ihr hinkniete und sie in den Arm nahm.
Das war schon der zweite Freund, den sie im letzten Monat verloren hatte.


RE: Am Abgrund der Zeit - Raphael - 28-03-2012 08:21 AM

"Es ist soweit alles in Ordnung", entgegnete Raphael schließlich und raffte sich wieder auf. Kurz darauf machte er eine neue Ansage über Funk: "Security Team - In the inner halls of the opponent island is an atomic reactor as well as something like a teleport-gate. Save this places with heavy weapons. I don't want another suprise from this."
Es kam eine kurze Bestätigung. Es gab einige Teams, die nicht an den Kämpfen teilgenommen hatten, und so für innere Sicherheit sorgten.

Der Blick des Magiers wand sich wieder zu Lor. //Ich weiß nicht, wieviel du bereits erfahren hast, doch scheint es, als wäre unsere gemeinsame Freundin verschleppt worden. Wenn wir schnell genug handeln und sie finden können, ist New Light wohlmöglich noch etwas paralysiert von den Ereignissen hier. Zuerst sollten wir, denke ich, Garidion aufsuchen. Vorhin war nicht viel Zeit für detaillierte Gespräche...//


RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 28-03-2012 08:28 AM

Erneut strahlte das helle Licht Alexinara an,
danach kam ein Schatten über sie,
leise hörte sie irgendwen ihren Namen flüstern.
Mit Mühe machte sie die Augen auf und schaute direkt in ein Gesicht,
es war Kurlen van Damm, der sie gebannt anstarrte.

"I thought this time you would space out a little more,
but you seem to be more resistant than we guessed.
After all you have the chance to fix your situation,
or are you still decline our offer?",


fragte er sie offen und fast zu freundlich,
erntete dabei von der Vampiress ein müdes Fauchen.
Sie merkte nichts von der Tortur und ging davon aus,
dass man ihr entweder die Wunden versorgt
oder in ihren Organismus Unmengen von Schmerzmitteln gepumpt hatte,
damit sie nichts davon spüren konnte.
Die Atmung fiel ihr dennoch schwer,
die zersplitterten Knochen des Brustkorbes bemerkte sie dafür schon,
wenn dann hatte man sie nur notdürftig zusammengeflickt,
damit sie überhaupt noch etwas machen konnte.

"You know I´ll never help you,
playin´ with peoples lives,
you´ll burn in hell if I catch you",


spuckte sie ihm förmlich entgegen,
was er mit einem Lächeln erwiderte.

"You know we had some tricks while gathering our people,
it was just a little manipulation in their life,
maybe a tragic accident, or an bad illness,
to get them joining us.
Mostly these things were caused by us,
also we used magical individuals to increase the peoples hate against them.
It was to easy to get them following us, New Light,
haven't you ever noticed, that David was one of our poor puppets?",


setzte er an und ein wahnsinniger Ausdruck trat in seine Züge,
er schien vollends das Wesen verändert zu haben,
wirkte auch beiweitem angsteinflößender als vorher.

"He actually never loathed any of your vampire kind,
but when he was just 18 years old his parents died by an vampire massacre.
It was an wonderful staging of our people,
so he was frank with our reasons and supported us,
after all we never thought getting you inside our range,
but luckily you started working at the same place like him.
He was never one of the clever ones,
but useful when it came to your part.
Well, now let me introduce another chess piece in this little conversation...",


meinte er nur und hob die Hand in die Höhe,
wie von selbst ging die Tür auf und ein junges Mädchen trat hinein,
sie hatte kastanienbraune Augen und hellbraunes Haar,
wahrscheinlich war sie kaum 10 Jahre alt.
Sie wirkte seltsam ruhig, keine Angst war in ihren Augen zu erkennen,
beinahe so, als hätte man ihren Geist manipuliert.


"This is Hannah, her parents probably waiting for her returning from morning school,
you know these institution for children with special abilities?
Today this little princess will not return home,
because we captured her on the way back",


erklärte der Mann, während er das Kind auf seinen Schoss nahm,
anteilnahmslos ließ sie diese Geste geschehen,
ihren kleinen Schulranzen trug sie noch auf dem Rücken,
ebenso ihre Jacke, und an sich alle Klamotten fürs draußen herumlaufen.

"What are you planing with these child?
Don´t even try to involve her,
I´ll kill you immediately",

stieß sie aus zusammengepressten Lippen hervor,
er hatte sicherlich nichts Gutes im Schilde,
jetzt wo er auch noch ein unschuldiges Kind mitgebracht hatte.
Alexinara ahnte schon, dass er sie als Erpressungsmittel nutzen würde,
schließlich war er bisher nicht anders an die Vampiress herangekommen.
Sie ging in ihrem Kopf noch die möglichen Optionen durch,
wusste aber nicht, wie sie handeln würde,
wenn er tatsächlich die Kleine als Druckmittel einsetzen würde.

"Oh you´re right, I´ll make use of her.
For now let me tell you the plan.
This child was manipulated from one of our PSI-Talents,
she will do everything I tell her,
even if I want her to die, she would do it.
Her mind was to easy to manipulate,
that poor child.... "


Die Vampiress verdrehte die Augen,
er hatte tatsächlich ausgesprochen,
was sie nicht hören wollte.

"And now?
After you let someone break nearly every bone in my body,
torturing me und doing high damage to my skin,
and giving me drugs to calm down the pain,
how do you think I´ll be able to work?",


versuchte sie ihm zumindest etwas zu entlocken,
um eventuell eine Möglichkeit zu finden, doch zu enkommen,
auch wenn sie sich zunächst seiner Bedingung fügen müsste.
So lange sie die Chance dazu hatte, würde sie diese nutzen,
mehr als herumliegen und dahinvegetieren konnte sie allemal.

"Ah well, looks like our vampire lady has an deeper insight,
to your questions, when you accepting to help us we will treat your wounds,
with our magical staggered blood we can give your body a little regeneration boost,
just as much as you need to be able to walk without pain and broken bones.
But even if you try to escape,
we have another thing added to your blood.
A little drug called "lust", specially for vampires,
this thing makes your reliant on it,
and if you don't get it you will turn into a blood-thirst monster",


mit diesen Worten zwinkerte er ihr zu und setzte das Mädchen ab,
dem er im flüssigen Englisch erklärte,
dass sie nun an der Seite der Vampiress warten müsse,
bis sie mit ihr rausgehen könne.
Das Mädchen nickte verstehend und setzte sich auf den freien Stuhl,
den Schulranzen neben sich ablegend.

"So you prepared something to avoid my escape,
this isn´t silly after all, but that won´t hold me back that long.
There is always a loophole for me,
just remember this.
As long as I have to care for this girl,
I´ll give you what you want..."


Sie wand ihr Gesicht von ihm ab,
sie hatte keine Wahl, er würde den Druck nur erhöhen.
Da sie ohnehin schon genug Probleme hatte,
der letzte Todesfall auf ihrer Kappe war erst ein paar Tage her,
wollte sie nicht noch jemanden gefährden.
Zumindest sah die Vampiress eine Chance zu entkommen,
immerhin würde sie zumindest aus dem Zimmer kommen
und damit eventuell mehr über Ort und Zeit erfahren.

Plötzlich ertönte ein leises Piepen aus Richtung ihres Widersachers,
er kramte schnell ein Handy hervor, dessen Gespräch er entnervt entgegen nahm.
Irgendjemand schilderte ihm hektisch eine Situation,
denn eine gehetzte Stimme meinte Alexinara zu hören,
das Gespräch selbst dauerte nicht lange,
er antwortete nur in einem kühlen Tonfall.

"I want to see results, get the hell out of this people.
Do everything to decimate their troops.
And don´t even think to run away,
we will find you, everywhere.
Keep that in mind, soldier!"


Er legte auf und steckte das Handy weg,
sein Gesicht wirkte etwas aufgebracht,
jedoch fing er sich schnell wieder ein.

"Seems like your friends are stronger than expected.
They are doing a good job after all..."


"What did you do with my friends?!",


schoss es augenblicklich aus der Vampiress heraus,
trotz ihres Zustandes raste ihr Puls plötzlich,
sie merkte eine geringfügige Lockerung der Halsbandfähigkeit,
so als würde es durch diesen emotionalen Ausbruch etwas an Kontrolle verlieren.
Trotz Verletzung saß sie direkt an der Bettkante und griff den Mann am Kragen,
ihre Augen glühten für einen Augenblick bedrohlich auf.
Dann kam der Schmerz, und die Schwere des Körpers,
trotz des Adrenalinschubes war sie zu geschwächt, um diesen Zustand aufrecht zu erhalten.
Augenblicklich brach sie vor dem Bett zusammen und riss sich dabei den Zugang aus dem Arm.
Es wurde dunkel um sie herum, ihr letzter Gedanke galt Raphael und Lor,
von denen sie nicht wusste, in welcher Gefahr sie wohl schwebten.



RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 28-03-2012 13:35 PM

Ein bisschen überrollt weiteten sich seine Augen und er sprach das erste aus, was ihm in den Kopf kam.
"She's gone...?!"
Der Krasáne sortierte sich kurz, wurde ernst und nickte. "Wo war sie zuletzt?" Er versuchte sich zu erinnern, nur Hannover fiel ihm ein. Da war irgendetwas gewesen, aber seine Erinnerungen vermischten sich, die letzte Mission überdeckte gerade noch sehr viel. Die rechte Hand ballte sich leicht, er fletschte knapp die Zähne.
"Ich suche Garidion."
Überhastet und fast gedankenlos sprintete das Blauhaar davon, leicht durcheinander. Einen Moment glommen die Augen knapp auf, wirklich nur einen Bruchteil einer Sekunde. Die Sinne streckten sich, gepusht durch Adrenalin, aus, um die vertraute Aura zu finden. Aber einen Drachen fand er nicht mehr.
//Der Kerl kann in Humanoide wandeln...?//
Lor folgte der leicht veränderten Signatur, irgendwo nahe des Rollfelds, sich wegbewegend. Um schneller zu sein, holte er seine Lederflügel hervor und nutzte den seichten Aufwind, den die aufgehende Sonne erzeugte.



RE: Am Abgrund der Zeit - ManFox - 29-03-2012 14:13 PM

Milia musste der Schwarzfuchs zunächst wieder allein lassen, er versicherte ihr, später zurück zu kommen, jedoch hatten zunächst die Verletzten Vorrang. Überall waren ISF Soldaten am Herumlaufen, die meisten davon mit irgendwelchen anderen in oder auf den Armen, die selbst nicht mehr richtig laufen konnten.
Koron fand einen Menschen, dessen Beine in einer sehr ungesunden Haltung vor ihm lagen, hob ihn hoch und schleppte ihn nach vorne zum nächsten Sammelplatz, wo schon die Sanitäter auf ihn warteten. Der nächste war ein Elim, der zwar bewusstlos war, aber noch deutlich atmete. Auch er wurde zum Sammelpunkt gebracht. Als letztes fand Koron noch T'Zal, die wohl unterwegs irgendwo zusammengebrochen war. Die Wunde an ihrem Schweif, der ihren gesamten Unterkörper ausmachte, sah schlimmer aus als beschrieben. Blut strömte heraus und zog eine leichte Spur im Gras hinter ihr. Auch, wenn es sich als vergleichsweise schwer herausstellte, den insgesamt mindestens dreeinhalb Meter langen Körper nach oben zu hiefen, was Koron am Ende nur so bewerkstelligte, dass er sich T'Zals Schweif vorsichtig über die Schultern hing, konnte er sie doch mit Mühe ebenfalls noch zum Sammelpunkt bringen. Eine Kralle, die sich unterwegs kurz in seinen Hintern bohrte, ließ den Anthro kurz aufzucken, gefolgt von einem entgeisterten Blick in die Augen der Schlangendame.
"I said I'd get you, strong man", lachte sie erschöpft, bevor Koron sie auf die Krankentrage legte und den Sanitätern überließ.
"Think we got all the wounded we could help", tönte Clarke's Stimme über den PDA, "We should meet up at the main gate."
"Good idea. T'Zal won't be joining us, though. Her wounds are a little heavier than expected."
"Is she okay?"
"As okay as someone can be whose bottom feels like a steamroller drove over it."

Die Truppe traf sich schließlich wie vereinbart am Haupteingang des Hauptgebäudes. Auch Iari wartete schon auf ihren Bruder, der sie sogleich in den Arm schloss. Milia kam auch bald an, wirkte allerdings noch immer sichtlich mitgenommen.
"So... the battle's over... what are we gonna do now?"
"I'd say we wait for a while, see if there's anything we can help with. If not, we should head to bed, been a rough night, eh?"


RE: Am Abgrund der Zeit - Raphael - 03-04-2012 08:45 AM

Mit eher langsamen Bewegungen kam Raphael voran. Seine Raketenabwehr-Technik hat ihn ein Großteil seiner Kräfte gekostet und war mit Sicherheit nicht unbemerkt geblieben. Weder vor der übrigen Spitze des NGEO-Komitees, noch vor den Augen zahlreicher anderer Personen, die vom Festland her das Ereignis beobachten konnten.
Eine neue Kategorieeinschätzung war demnach unvermeidlich...

"Raphael, everything okay with you?", ertönte die bekannte Stimme des schwarzen Eises über Funk. "Yes, I'am only exhausted. What's with you?"
"Oh, I help the others with emergency medicine. My skills can freeze some dangerous wounds, so the doctors have more time to handle them."
Lumas hatte offenbar keine schweren Verletzungen davongetragen. Seine Muskelkraft und Ausdauer war mit die beste des Squad D.
"Have you heard anything about the rest of our team?" - "Yes. They are fine. Only Ban is a bit... shocked", lachte er. "Why?"
"The bracelets you gave him - it seems the power of them has frightened him."
Stimmt, es gab ja die Armbänder... wohlmöglich ein Ausweg aus der potenziellen Cat E Einschätzung.
"But don't worry about him - he's already making jokes about the hole situation."

Raphael befand sich inzwischen direkt vor dem Verwaltungsgebäude, und hatte Rezlan gebeten ihm doch eine neue ID-Karte zu bringen. Seine letzte hatte er vorsorglich vernichtet.
Während des Wartens gab der Magier auch Lor ein Zeichen seiner Position, sodass er ihn finden könne, sobald er näheres über Garidion erfahren hatte.


RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 03-04-2012 16:37 PM

Nach einiger Zeit - Garidion selbst lief auch irgendwo hin - fand Lor den gewandelten Drachen, allerdings etwas anders, als er sich gedacht hatte. Dem war gerade ein fremder, bewusstloser Mann abgenommen wurden, um den in die Arrestzelle zu stecken, wohl ein New Light-Kollege.
"... Garidion...?"
Der Drache wandte sich ihm zu mit fragendem Blick. Der Krasáne droppte ein wenig.
"Ich weiß, du bist es nicht gewohnt und dass es dir vermutlich auch egal ist, aber du kannst hier nicht... so freizügig herumlaufen. So von Drache zu Drache..." Mehr beiläufig schob er den Schweif zum Sichtschutz vor den anwesenden Soldaten vor des Drachen offen sichtbaren Schritt, während er ihn schon einmal sanft wegzog. Der Schwarzhaarige hatte offenkundig einiges vom Kampf davongetragen und sollte bestenfalls gleich mal auf die Krankenstation.



RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 03-04-2012 16:39 PM

Garidion hatte gerade seinen Gefangenen abgegeben,
als ihn schon jemand von den Freunden Alexinaras, nämlich Lor, ansprach.
Zunächst wies er ihn auf seine fehlende Kleidung hin,
was er nickend zur Kenntnis nahm.

"Gewiss werde ich alsbald Kleider suchen,
zunächst müssen die Menschen hier damit Vorlieb nehmen,
dass ich erstmal meine Schulter verarzten lassen muss.
Vielleicht lässt sich eher auf der Krankenstation was auftreiben?",


sagte er nebenbei und ließ geschehen,
dass der Krasáne mit seinen noch erkennbaren Schwingen sein Gemächt mit dem Schweif abdeckte,
ganz zur Beruhigung der Soldaten vor den Arrestzellen,
die allesamt beschämt zur Seite geschaut hatten.
Wohl eher aus Rücksicht als Scham vor seiner Männlichkeit.

"Du bist wahrscheinlich hier, um näheres zu Alexinaras Verschwinden zu erfahren?",

erkundigte sich der Drache,
während er gen Krankenstation ging und dabei seine Schulter vorsichtig mit der linken Hand abtastete,
ein kurzer Zischlaut war schon zu hören, ehe er die Hand ruckartig von der Stelle nahm.

"Zumindest weiß ich nun, was passiert wenn ich verletzt wandle...
Seltsames Gefühl."



RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 03-04-2012 16:45 PM

Lor sah zu ihm auf, in Humanoider war der Drache ein gutes Stück größer als er, geschätzt wohl zwei Meter.
"Ich denke doch. Und ja, das bin ich." Er fuhr die Flügel ein und streichelte mehr unbewusst der Schlange an seinem linken Unterarm über Kopf und Nacken. "Wandlung bei Flügelverletzung ist besonders zu beobachten, weil sich die Verletzung woanders hineinzieht, weil die eigentliche verletzte Materie nicht mehr da ist. Ich spreche aus Erfahrung."
Der Krasáne suchte den Blick des Drachen und wurde wieder ernst. "Wo war sie zuletzt? Was ist geschehen?"



RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 03-04-2012 17:06 PM

Auf die Fragen hin verlangsamte der Drache seinen Schritt,
so hatten sie noch etwas Zeit, bevor sie in der Menge an Verletzten wohl keine ruhige Ecke finden würden.
Garidion dachte einen Moment nach und versuchte, die Situation sich wieder vor Augen zu führen.

"Nun, sie war gerade zu der Gerichtssitzung aufgebrochen,
als ich mich ebenfalls in die Wälder Hannovers aufmachte,
um etwas das Umland zu bejagen und die Zeit ihrer Abwesenheit zu nutzen",


fing er an zu erzählen, sie kreuzten schon einige wenige Gruppen an Soldaten,
die geringer verletzt einfach nur einen Platz zum Ausruhen suchten.
Viele wollten zunächst wohl auch nicht zurück in ihre Räumlichkeiten,
wahrscheinlich saß der Schrecken auch viel zu tief, als dass sie hätten Ruhe finden können.

"An sich hätte niemand in ihr Heim eindringen können,
sie besitzt ein neues Sicherheitssystem,
das bei jeglicher Form von Eindringlingen Alarm schlägt,
außerdem erkennt es feindliche Einbruchsversuche und führt Maßnahmen dagegen ein.
Dazu kommt noch ein starker Abwehrschild, der an sich jedes Individuum abschrecken
und, wenn es diese Warnung nicht wahrnimmt, auch vernichten kann.
Vorausgesetzt jemand mit magischen Kräften dringt vorsätzlich in die Räumlichkeiten ein,
alle andere nicht-magischen Wesen werden schlichtweg von einem Gefühl der Beklommenheit und purer Angst in die Flucht geschlagen.
Was auch immer sie erwischt hat, muss diese Sicherheitsmaßnahmen irgendwie überwunden haben,
denn kaum waren zwei Stunden vergangen, brach aprupt meine Verbindung zu ihr ab...",

versuchte er Lor anschaulich zu machen,
dass es selbst für ihn ein Rätsel war,
wie sie unbemerkt dort einfallen konnten.

"Es kann in dem Fall auch nur New Light sein,
denn eine solche durchdachte Vorgehensweise ist man von ihnen gewohnt.
Außerdem glaube ich auch, dass nur sie die Möglichkeit hätten, Alexinara derart außer Gefecht zu setzen,
dass selbst meine stetige Verbindung zu ihr abbricht,
was uns nun nicht nur vor das Rätsel ihres Verschwindens bringt,
sondern zu einem ganz anderen Thema, die fehlende Verbindung."

Das Gebäude der Krankenstation war schon in Sichtweite geraten
und man sah deutlich, wie sich ein Haufen von Verletzten dort tummelte.
Die Notdienste und alles medizinische Personal,
selbst Wesen, die nur Grundlegendes beherrschten,
waren nun gefragt, die Verletzten zu versorgen.
Man hatte vorsichtshalber neben dem Gebäude ein großes Zelt aufgebaut,
wo man alle leichter verletzten Soldaten versorgen konnte,
ohne dabei die Station selbst zu stark auszulasten.



RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 03-04-2012 17:26 PM

"Doch Hannover, mir war doch so...", murmelte er, bevor er die Stimme wieder hob, "Mein kürzlicher Einsatz hat mir ein wenig das Gedächtnis blockiert."
Sie bogen um eine Ecke. Die Umwelt war gerade egal.
"Natürlich kann es nur New Light sein, wer sonst wäre in der Lage, sie zu fangen, statt sofort zu sterben bei dem Versuch? Und was sie bezwecken, ist klar... Ob sie sie als Druckmittel nutzen oder einfach als Köder, es ist egal, so oder so funktioniert es, ich werde nicht tatenlos hier herumsitzen."
"Was...?"
Lor schaute überrascht zu der Schlange, die müde den Kopf gehoben hatte. Dann legte sich ein sanftmütiges Lächeln auf seine Lippen. Er hob den Arm, sodass sie ihm auf die Schulter kriechen und sich um seinen Hals winden konnte, dass der Krasáne zumindest die Hände wieder frei hatte.
"Wie geht's dir?"
"Ist offensichtlich, oder?" Sie schloss die Augen, die Flügel lagen unter dem langen Körper so verkantet, dass sie angezogen blieben.
"Lass' mich dich doch einfach fragen", erwiderte das Blauhaar und streichelte über die sich dabei anlegenden smaragdgrünen Kopffedern.
"Lass' mich in Ruhe, mein Kopf tut weh."
Er schmunzelte und wandte sich wieder voll dem Drachen zu.
"Die Frage bleibt, wie kamen sie dort hinein, ja." Lor dachte nach. Etwas, das an physischen und energetischen Sensoren vorbeikam? Also nicht aufgespürt werden konnte.
"Hm..."
"Ich hatte so ein witziges Vieh jetzt in der Schlacht, das war für alle unsichtbar, ich konnte das nur ausmachen, weil ich die Windveränderung spürte. Glaube, die nannten das Hollow", zischelte die feuerrote Schlange müde.
Der Krasán nickte und schaute zu Garidion auf. "Das muss es sein. Aber nun zuletzt - ich spüre, dass eine Gefahr von der fehlenden Verbindung euer beider ausgeht, kann das sein?" Die Augen hatten einen ernsten, scharfen Ausdruck. Er wusste um einen Aspekt, der zwischen Garidion und Lexia seit je her hing, der niemals außer Acht gelassen werden durfte...



RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 03-04-2012 18:37 PM

Garidion blieb stehen, sie standen kurz vor der Station und waren fast dabei, ins Getümmel zu geraten,
er riskierte einen Blick in das eingerichtete Lazarett,
es war voll und schien fast aus allen Nähten zu platzen.
Das Gespräch von Lor mit dem Schlangenwesen an seiner Hand,
später Hals, beobachtete er interessiert,
er schloss aus ihrem vertrauten Umgang,
dass sie wohl eine nahe Verwandte sein musste,
da kam dann auch wohl nur seine Schwester Lar in Frage.

"Das wäre zumindest eine Erklärung, wobei das fast unmöglich wäre,
dann müsste der Gegner kurz nach der Entführung schon zum Angriff auf Terra bereit gewesen sein,
was entweder eine Teleportation vorraussetzt,
oder ein gänzlich anderes Problem aufzeigt.
Jedoch wird diese Problematik eher von Raphael aufgedeckt werden,
er wird bestimmt mehr dazu sagen können."


Trotz seiner gänzlich auffälligen Erscheinung schien ihn zunächst keiner zu bemerken,
wahrscheinlich waren sie einfach zu sehr mit sich selbst oder den Verletzten beschäftigt.

"Ich muss mich erst verarzten lassen, dann können wir weiterreden,
die andere Sache ist, sagen wir, etwas delikater",


Er betrat das Zelt und schaute sich um,
überall liefen Schwestern und Ärzte umher,
Verbandsmaterial war schon in Kisten dort abgestellt,
damit man keinen Notstand hatte.
Gerade kam Martha angelaufen,
stieß mit Garidion zusammen und ließ alles in ihrer Hand fallen.
Sie kramte ihre sieben Sachen zusammen und richtete sich langsam auf.
Die Frau stand unglücklicherweise direkt vor dem stattlichen Humanoiden,
sodass sie als erstes an seinen Beinen hoch einen direkten Blick auf sein Gemächt bekam.
Ein heller Frauenschrei durchbrach die normale Geräuschkulisse,
einen Moment schien jeder den Atem anzuhalten und nach vorne zu schauen,
Garidion hatte eine Augenbraue erhoben und schaute die schockierte Frau an,
sie hatte erneut alles in der Hand fallen lassen.

Erneut griff Lor mit seinem Schweifpuschel ein und verdeckte das Übel der Stille,
wieder schien sich die Atmosphäre angenehm zu lösen,
die arbeitsreiche Geräuschkulisse erhob sich erneut.

"I need a doctor to check up on my shoulder",

erklärte er in einem fließenden Englisch der inzwischen wieder einigermaßen gefassten Frau und wurde eiligst mit einem Handtuch versorgt,
danach brachte man ihn in ein provisorisches Behandlungszimmer.
Es dauerte eine Weile, ehe ein Arzt auftauchte,
doch als er da war, griff er schon beim ersten Anblick sofort ein.

"I have to chrush the bones again to stabilize your shoulder",

sagte der Mann nur kurz und tat wie angekündigt,
Garidion biss die Zähne zusammen und ließ die Tortur über sich ergehen.

Es vergingen 15 Minuten, bevor er vom Arzt mit einem Schulterverband entlassen wurde.



RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 03-04-2012 19:27 PM

Dem Krasánen fiel stellenweise nichts anderes ein, als entweder verhalten zu kichern, ganz ganz leise, oder einfach nur die Finger an die Stirn zu legen und zu seufzen. Schamlose Tiere in Humanoider waren etwas ganz Schlimmes... Irgendwie jedenfalls.
Bevor der Drache ins Lager verschwand, nickte Lor. "Ich werde ihm das dann ausrichten, sicher weiß er auch mehr. Ich denke, mit dem Hollow hatte er bestimmt schon Kontakt, der war zu diesem Kampf hier sicher nicht das erste Mal da."
Er ließ ihn ziehen und wartete einige Zeit.

Als Garidion wieder herauskam, sichtlich lädiert, hatte er zumindest etwas an. Lor hob die Brauen und grinste. Es war eine provisorische ISF-Uniform, immerhin etwas, und passen tat sie auch, was aber kein Wunder war, hier stellte man sich schließlich auch auf Wertiere und Viecher von zweieinhalb Metern ein, da war das wohl kaum ein Problem.
Das Blauhaar nickte ihm zu und dann hinfort. "Ich hätte dir zu gern selbst Hilfe angeboten, was die Heilung deines Bruches angeht, aber bei der bestimmt komplexen Splitterung wage ich mich nicht heran... Es wäre ein Versuch, ein erstmaliger Test, denn so etwas hatte ich noch nicht unter den Fingern. Diverse Fleischwunden oder simple Brüche, aber kein Schulterblatt in Einzelteilen. Was nicht heißt, dass es ein Problem wäre", bot er zuletzt noch an.
"Willst du mit zu Raphael kommen? Oder wo wolltest du jetzt hin?" So könnte man den Weg schon einmal einschlagen...
So oder so ging er in irgendeine Richtung, weg von Gehör, der Drache folgte ihm.
"Und zurück zum Thema... Ich denke, ich weiß, worauf das in naher Zukunft hinausläuft..."



RE: Am Abgrund der Zeit - Alexinara - 03-04-2012 19:35 PM

Garidion folgte dem Krasánen und wartete, ehe er antwortete.

"Keine Sorge, der Mann hatte schon Erfahrung in dem Gebiet,
es war wirklich nur halb so schlimm.
Auf deine Heilkunst kann ich ein anderes Mal gerne zurückgreifen,
doch zunächst klären wir alles andere mit unserem Magierfreund...
Zu der anderen Sache, was schwebt dir vor?",


erkundigte er sich und zupfte seine neue Kleidung zurecht,
sie war nicht ganz passgenau, aber zumindest angenehm zu tragen.
In jedem Fall konnte er nicht mehr so sehr auffallen,
sodass er unbehelligt herumlaufen konnte.



RE: Am Abgrund der Zeit - Lorahn - 03-04-2012 21:14 PM

"Na, das denke ich doch", kicherte er, "Auf Terra sollte ein Arzt schon diverse Gebrechen behandeln können."
Sein Blick wanderte über den Horizont, die Sonne wärmte langsam die Umgebung auf, auch wenn noch einiger Nebel über der Insel hing, jedoch schien bald der Wind das fortgetragen zu haben.
"Naja... Ich meine mich zu erinnern... Da war irgendetwas." Die zweifarbigen Augen musterten den Drachen aus den Augenwinkeln. Ein gewisser Glanz lag darin. "Sie hatte einstmals bei passender Gelegenheit etwas erwähnt, aber das ist schon lange her. Und ich spüre es, gerade in diesem Moment, dass deine Abwesenheit nicht gut ist. Vielleicht kannst du mir das näher erläutern und mich erinnern, korrigieren, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung?"
Ein paar Soldaten liefen eilig vorbei, Lor suchte sich schon zu Raphael durch.
"Beziehungsweise das ausführen, sobald das dritte Paar Ohren dabei ist", zwinkerte das Blauhaar und legte ein wenig Geschwindigkeit zu.

Vor dem Verwaltungsgebäude fanden sie den Magier.