Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Wenn eine Stadt untergeht....
25-10-2011, 15:01 PM
Beitrag #61
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Neugierig folgte Lor ihrem Blick und erhaschte die vier Figuren, die dort saßen, filigran und meisterlich gearbeitet.
"Wow..."
Nachdem die Schwarzhaarige ihr Ziel bestimmt hatte, nickte er ihr lächelnd zu und wandte sich in besagte Richtung.

Nach einiger Zeit - er konnte nicht einschätzen, wie lange sie gebraucht hatten - erreichten sie dann eine recht vornehme Tür, an der seine Weggefährtin stehen blieb und sich freundlich verabschiedete.
Lor tat dem gleich und verschwand schließlich in die Richtung, aus der sie gekommen waren, um im Parkwald sein Nachtlager zu suchen. Momentan ohne bestimmten Kurs würde er wohl erst einmal hier bleiben in dieser Stadt, irgendetwas sagte ihm, dass es vielleicht demnächst etwas zu sehen gäbe - zum Guten oder Schlechten konnte er dabei nicht sagen.
Die Zeit würde es zeigen.
26-10-2011, 19:07 PM
Beitrag #62
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Milana war nach kurzer Rücksprache mit ihren Eltern auch schon in ihr Zimmer gegangen,
noch zuvor hatte ihre Mutter ihr scherzend von der wilden Pferdeherde erzählt,
an deren Spitze man sie doch tatsächlich mit einem Fremden gesehen hatte.
Mit einem verschmitzten Lächeln hatte die Dame des Hauses sie entlassen,
sie war jung und wusste, was sie tat, ihre Mutter machte sich da keine Sorgen.

Tage und Wochen vergingen, Herbst und Winter fanden ihren Lauf,
es war Frühling, als Milana zu ihrem neuen Projekt berufen worden war.
Sie hatte sich vergleichsweise schnell eingearbeitet und hatte Respekt und Vertrauen geerntet.
So ungewöhnlich es auch war,
mit ihren jungen Jahren wurde sie stellvertretende Forscherin und sollte nun in einem genetischen Projekt mitwirken,
ihr Aufgabenteil war es, genetische Codierung zu entschlüsseln und Schlüsselprinzipien zu erfassen.
Es war geplant worden, Seren gegen Krankheiten zu entwickeln und den Schlüssel für den Alterungsprozess zu finden,
wenngleich ihr eigenes Volk mit einem langen Leben gesegnet war,
so wollten sie dieses Geheimnis entschlüsseln,
um Altersschwäche und Kurzlebigkeit zu verstehen.

Nach einem langen Arbeitstag und einigen Erfolgen in diesem Bereich nahm die junge Forscherin den langen Weg zurück in ihr Heim,
die Sonne neigte sich schon gen Horizont und sie fragte sich erneut,
wie schnell die Zeit verging, wenn sie in ihrem Metier war.
Traurig fand sie nur, dass das Schwarzhaar nicht mehr aufgetaucht war,
jedoch hatte sie sich keinen Kopf darum gemacht,
denn irgendwann sah man sich wieder in der Stadt,
manchmal eher, als man eigentlich wollte.
Erneut sah sie es als guten Zeitpunkt an, ihr Lieblingsbrötchen zu kaufen,
und gerade noch rechtzeitig erreichte sie den Bäcker leicht verschwitzt,
der gerade dabei war, seine Waren ins Lagerhaus zu tragen.
Freundlich überließ er ihr sogar zwei der begehrten Schokoladenköstlichkeiten und ließ sie vondannen ziehen.
Genüsslich verspeißte sie ihren kleinen Schatz und ließ sich von ihren Füßen leiten.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
19-11-2011, 12:53 PM
Beitrag #63
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Als die Tage kälter wurden, verließ Lor die Stadt und machte sich auf den Weg, irgendwo hin, ohne Ziel, erkundete einfach nur die Landschaft und kam durch andere Städte. Zeitlos wie stets zogen die Tage vorbei, Wochen, bis irgendwann eine Händlerkarawane, mit der er einfach einmal mitzog, zurück kam in diese seltsame Stadt mit der Kuppel.
Ihm fiel seine Bekanntschaft wieder ein, diese seltsame, schwarzhaarige Frau, mit der er damals geritten war.
Sie hatte ja frisch ihre neue Arbeit angetreten, wie es ihr wohl jetzt ging?
Ob sie noch immer glücklich war?

Nach einem fröhlichen, wenn auch anstrengenden Tag zog Lor weiter, verabschiedete sich von den Händlern, die Quartier bezogen, und wanderte einmal mehr zurück zu dem großen Park in der Mitte.
Seine wachsamen Augen betrachteten die vier Figuren auf der Säule, auch wenn er mit den jetzigen Augen nicht alle Details festhalten konnte. Er erinnerte sich an die Erklärung der Himmelsrichtungen und beobachtete anbei, wie das eigentlich orange, doch irgendwie verzerrte Licht der Sonne an dem massiven Stein herabsank.
Ein sanftes Lächeln beflügelte wie stets seine Lippen.
19-11-2011, 17:44 PM
Beitrag #64
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Gerade hatte Milana ihr erstes Brötchen verspeist,
als sie die Gestalt eines alten Bekannten erblickte.
Da er gerade sowieso in ihre Richtung schlenderte,
blieb sie erstmal sitzen und wartete,
bis er in ihrer Nähe war.

"So schnell sieht man sich wieder,
lange her, dass sich unsere Wege streiften",

merkte die junge Frau an,
ohne dabei ihre Aufmerksamkeit vom Brötchen zu lassen.
Auch hier genoss sie jeden Bissen,
da es ihr in letzter Zeit viel zu selten gelungen war,
eben jene Momente der Ruhe zu erhaschen.

"Ich fürchtete schon,
dass unsere Wege sich für immer getrennt hatten.
Sagt, wie ist es Euch ergangen?
Der Winter war ja vergleichsweise schwer,
und viele Händler erzählten von regelrechten Kältestürmen,
die den Handel für sie beinahe unmöglich machten."


Irgendwo in der Nähe hörte man Vogelgezwitscher,
die Könige der Lüfte hatten sich nach der Winterzeit auch langsam in der Stadt eingefunden,
jedoch fehlte noch eine beträchtliche Menge,
der Frühling war aber noch sehr jung.
Manchmal schien es für Milana so,
als würde der Frühling manchmal länger für sein Erwachen brauchen,
als sie es sich wünschte, doch einen Einfluss darauf nehmen konnte sie nicht.
Ihre Augen fixierten nun den Mann, der an ihre Seite getreten war.
Was er nun die letzten Monate gemacht hatte, interessierte sie sehr.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
20-11-2011, 11:26 AM
Beitrag #65
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
"So ein Zufall." Ein Grinsen verwischte kurz das sanfte Lächeln.
Er nahm es sich einfach frei heraus und setzte sich zu ihr, den Blick wissend auf das Gebäck gerichtet. "Erneut ein Schokobrötchen."
Lor lehnte sich etwas zurück schaute auf in den dunkler werdenden, bunt gefärbten Himmel, leise Kälte strich über den Platz, wenn ein Windhauch ging.
"Nicht viel eigentlich, ich habe die Gegend erkundet, mich ein paar Händlern angeschlossen und mit ihnen ihre Waren vertrieben - ich war einstmals selbst ein eigenständiger -, folgte sozusagen einer alten Leidenschaft. Naja, und gerade kamen wir wieder her, nachdem die Wege endlich frei sind. Vorhin spaltete ich mich von der kürzlich gefundenen Truppe ab und kam hier vorbei."
Ein kurzer Rundumschlag der letzten Geschehnisse.
"Und wie sieht es bei Euch aus, was machen Arbeit und Forschung?"
25-11-2011, 14:50 PM
Beitrag #66
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Die Bemerkung über ihr Brötchen tat Milana mit einem Nicken ab,
die letzten Reste verspeiste sie ebenfalls genüsslich,
ehe sie sich ihrem Sitznachbar zuwand.
Er hatte grob umrissen, was ihn die letzten Monate herumgetrieben hatte,
nun sammelte sie ihre Gedanken und versuchte die Essenz ihrer vielen Arbeiten in wenige Sätze zu stecken.

"Es gab viele kleine Projekte,
hier und da Grundlagenforschung,
Versuche mit genetischen Aufbauten,
Simulationen und, und, und.
Irgendwann zum Winteranfang wurde ich als Forscherin in ein neues Projekt einberufen,
es wissen vergleichsweise wenige Menschen davon,
noch weniger kennen die ganzen Eckdaten des Projektes.
Aus Sicherheitsgründen musste man den Kreis der "Eingeweihten" klein halten,
mein Anteil an dem Projekt war und ist es, genetische Codierungen zu entschlüsseln,
erst kürzlich habe ich den Baustein der Zellregeneration gefunden,
damit kann man einen Organismus darauf einstimmen, seine Zellregeneration niemals einzustellen,
was Wundheilung und Genesung im Alter zu einem kleinen Übel werden lässt",


erklärte sie ihm sachlich ihr Vorgehen,
wobei sie stets versuchte, das Projekt nicht zu sehr zu erläutern,
da auch ihr Restrinktionen auferlegt worden waren,
auch wenn ihr Sicherheitslevel deutlich geringer war.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
01-12-2011, 11:24 AM
Beitrag #67
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Lor nickte verstehend. "Das klingt sehr groß und vor allem gefährlich, wenn nicht viele von wissen sollen. Mit der Wissenschaft kann ich dann aber wiederum weniger mithalten, weil es auch nicht ganz mein Interesse ist", lächelte er entschuldigend.
"Aber Zellregeneration bis ins hohe Alter in unvermindertem Maße? Klingt sehr... wie soll ich sagen, hochgegriffen? Nicht, dass ich an der Umsetzung zweifle, sondern an dem Willen, der dahinter steht. Oder die Folgen... Wie auch immer."
Er stand auf, nachdem sie gerade fertig gegessen hatte.
"Man sieht sich wieder? Ihr müsst bestimmt alsbald nach Hause."
Die dunkel smaragdgrünen Augen wanderten kurz in die Richtung der untergehenden Sonne, die unlängst hinter dem Horizont verschwunden war.
01-12-2011, 17:23 PM
Beitrag #68
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Milana lächelte ihn an,
wusste sie doch,
dass derartige Forschungen nicht für jedermann waren.
Als er sich erhob, tat sie es ihm gleich.

"Bisher schienen sich keine Probleme aufzuzeigen,
die Forscher an der Quelle dessen haben mein vollstes Vertrauen.
Aber es ist nicht so schlimm, dass man nicht unbedingt das Interesse dafür hat,
es gibt so vieles in der Welt zu entdecken."


Als Lors Augen gen Sonnenverlauf gingen, folgte sie seinem Blick,
dann schüttelte sie den Kopf.

"Mitnichten, es ist doch noch früh,
außer Ihr habt noch etwas zu erledigen?
Dann würde ich mich natürlich zurückziehen."

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
01-12-2011, 18:33 PM
Beitrag #69
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
"An sich nicht", gab er zu und verschränkte die Finger hinter dem Rücken ineinander, ehe er einfach einen Weg durch den Park einschlug, simpel nirgendwo hin.
Eine Weile liefen sie schweigsam nebeneinander her, ehe er zu den Tieren aufsah und anschließend den Pferden nach, die in einiger Entfernung grasten.
"Seid Ihr seither wieder geritten? Oder fraß die Arbeit all Eure Zeit?"
01-12-2011, 19:15 PM
Beitrag #70
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Milana musste lachen bei seiner Frage.

"So könnte man es nennen,
ich wundere mich schon,
warum ich nicht gleich dort übernachte.
Manchmal dauern meine Nachforschungen bis tief in die Nacht,
wenn ich einmal in der Materie bin, bekommt man mich nicht mehr los davon ",


erkläte sie und lächelte vor sich hin.
Sie gingen langsam auf den Waldrand zu,
die Stille der Nacht hatte sich um sie gelegt.
Man merkte, dass die Stadt schlief,
aber die Natur immer Wache hielt.
Sie warf ihre Haare zurück,
da sie ihr ins Gesicht gefallen waren,
ihre Augen musterten die Umgebung,
es schien kein Bewohner der Stadt weit und breit zu sein.

"Doch wie ist das Leben da draußen?
Hier bekomme ich ja nur das Nötigste mit,
bisweilen weiß ich auch nicht mehr, wie nah die nächste Siedlung ist,
wir bekommen ja kaum Händler aus der Gegend,
sondern eher weitreisende Karawanen mit."

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
01-12-2011, 20:11 PM
Beitrag #71
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Lor lachte lediglich, er kannte diese Art Ehrgeiz, die einen festhielt - die ganze Nacht beim Karten zeichnen in der Kajüte zum Beispiel.
"Ja, wahrscheinlich habt Ihr bereits die wirklichen Jahreszeiten unter dieser Kuppel vergessen, nicht wahr...?"
Leichte Betrübtheit legte sich in die Augen des Schwarzhaares, doch nur einen Moment, ehe sie wieder verschwand.
"Nur das übliche, viel Trubel, manchmal Streitigkeiten bis zu Fehden, Mord, Totschlag, Frieden, Liebe, das ganze Sortiment wie überall."
Sein Blick suchte ihren. "Warum reist Ihr nicht einmal ein paar Tage in der Gegend draußen herum? Urlaub oder so?"
02-12-2011, 08:30 AM
Beitrag #72
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Der Hauch eines Lächelns erreichte Milanas Gesichtszüge,
als er die äußeren Umstände beschrieb, die Welt war genauso,
wie man meinen mochte, Liebe und Hass und andere Gefühle fanden sich in ihren Facetten überall wieder.
Sie musste den Kopf schütteln, als er einen Urlaub ansprach.

"Sicherlich würde ich herumreisen, doch aktuell sind wir in einer sehr wichtigen Phase,
zwar habe ich das Experiment das letzte Mal im Embryonalstadium gesehen,
doch laut den Ergebnissen ist er bald komplett entwickelt.
Die nächsten Tage sind entscheidend, dann werden Blutproben entnommen,
geschaut, ob Reflexe oder etwaiges entsprechend ausgebildet sind",


ein sanftes Leuchten trat in ihre Augen.
Ja, sie waren so ziemlich am Ende ihrer Reise,
nun musste man nur noch sehen, ob es geglückt war.

"Morgen oder übermorgen wird es sich entscheiden.
Bis dahin muss ich meine eigenen Vergnügungen etwas nach hinten setzen."

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
02-12-2011, 12:41 PM
Beitrag #73
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
"Das hört sich an, als ob ihr neues Leben züchtet...", murmelte er nur und ließ das im Raum stehen. Zucht war eines, aber ein künstliches Zusammenfügen vieler Faktoren und Eigenschaften ein anderes, und er hatte seine Meinung dazu - sie war nicht positiv.

Die beiden streiften noch etwas herum, ehe er sich zur Nacht verabschiedete und sie ihrer Wege ziehen ließ.
Die nächsten Tage? Das dürfte vielleicht interessant werden. Er spürte es.
Und er spürte auch, dass ein Unheil sich ganz langsam und fast unbemerkt über die Stadt legte wie ein erstickender Schatten.

Was es auch war... Es war lebendig. Und es war gefährlich.
04-12-2011, 14:30 PM
Beitrag #74
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Milana verabschiedete sich vom alten Bekannten und ging in ihr Heim.
Seit sie ein fester Bestandteil der Forschungsabteilung geworden war,
hatten ihre Eltern ihr alle Freiheiten gelassen.
Als sie die Stube betrat, es war lang nach Mitternacht,
fand sie beide schlafend vor, sie beschloss ebenfalls das Bett aufzusuchen.

Am frühen Morgen hüpfte die junge Forscherin erholt aus dem Bett,
egal wie wenig sie schlief, es reichte immer für sie.
Ihre Kleidung anlegend machte sie sich auf in die Stube,
dort hatte ihre Mutter wieder einmal das Essen vorbereitet.

"Guten Morgen, Mutter, wie geht es dir?",

fragte sie noch am Stufenabsatz und schaute auf die frischen Speisen auf dem Tisch,
leckerer Käseaufstrich wartete darauf von ihr in Beschlag genommen zu werden.
Ein Schälchen Marmelade grinste sie auch schon an,
der Laib Brot war noch nicht angeschnitten worden.

"Morgen, meine Kleine,
gestern wurde es noch spät,
dein Vater wurde in Beschlag genommen und ich sollte den Kindern eine kleine Lesung halten,
du weißt ja, Nachtgeschichten für den angenehmen Schlaf",


erklärte sie ihr und schnitt gerade die Gurke in angenehme Häppchen zurecht.


So vergingen wieder ein paar Tage in Harmonie,
der Tagesablauf war fast immer gleich.
Nur am dritten Tag machte sich Milana mit einem unguten Gefühl auf den Weg in das Forschungslabor,
zwar hatte sie keinen Anlass, sich seltsam zu fühlen,
aber irgendwo hatte sich dieses Gefühl eingeschlichen.
Trotz dessen zog sie sich normal um und ging in ihr Büro,
es lag etwas weiter unten im Komplex,
nur zwei Stockwerke höher als das Forschungslabor ihres Experimentes,
wobei man dorthin nur mit einer speziellen Identifikationskarte gelangen konnte.
Wie gewohnt breitete sich Stille um sie herum aus,
nur das leise Sirren ihrer Gerätschaften befand sich um sie herum.
An diesem Tag hatte sie ein Treffen mit anderen Forschern angesetzt,
man wollte sich über die Fortschritte austauschen und neue Herangehensweisen ansetzen.
Als der Zeitpunkt gekommen war, machte sie sich auf den Weg in den großen Konferenzraum,
er lag auf gleicher Ebene wie ihre Experimentiereinheit.
Lässig nutzte sie die ID-Karte für den magischen Aufzug,
der sie alsbald in die Ebene brachte.
Da sie etwas spät war, beeilte sie sich, den Raum schnell zu erreichen,
die Tür öffnend fand sie aber niemanden darin vor...

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
11-12-2011, 14:02 PM
Beitrag #75
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Die vergangene Nacht war wie alle anderen ereignislos vorbeigezogen. Lor öffnete eines der ruhenden Augen und überblickte von seinem Platz aus den vor ihm liegenden Bereich des Parks. Er saß mit den Armen hinter dem Kopf verkreuzt an einen Baum gelehnt und atmete noch einmal aus. Sein Atem war in weißem Nebel sichtbar, der Herbst ging langsam auf den Winter zu. Aber ob das hier auch so funktionierte, an diesem seltsamen Ort?
Frieden, Ruhe, eine Stadt fern von Krankheit, Leid und Kriegen.
Aber irgendetwas war anders.
Das Schwarzhaar stand mit Schwung auf und legte eine Hand an seinen Nachtwächter. Der immer währende Puls der Natur war der gleiche.
Aber irgendetwas stimmte nicht. Sein Instinkt schlug Alarm und gab ihm das Acht geben ein.
In der Umgebung war niemand, höchstens etwas abseits die Tiere. Die Vögel schwiegen.

Etwas angespannt, aber doch gezwungen entspannt, machte Lor sich auf den Weg und verließ das Grün, um auf der Straße in den frühen Morgen hinein zu laufen.
Die Menschen gingen den Tag an wie jeden anderen. Die Vögel fingen irgendwann doch an zu singen, aber die verschreckte Katze zeigte ihm, dass das bleibende Gefühl der Gefahr nicht verflog.
19-12-2011, 12:56 PM
Beitrag #76
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Da der Sitzungssaal leer war, machte sich Milana Gedanken,
wo der Rest der Forscher hin sein konnte,
einzig das Forschungslabor und einige Materiallager waren auf dieser Ebene zu finden,
also ging sie an den einizgen Ort, der für sie in Frage kam.
Vorsichtig öffnete sie die Tür und spähte hinein,
auf den ersten Blick war auch dort alles leer.
Die Maschinen und Aufzeichnungsgeräte summten leise vor sich hin,
erst nach einige Schritten in den Raum hinein überkam Milana ein seltsames Gefühl.
Als sie sich umsah, wusste sie auch, woher das rührte.
Das Gefäß mit dem Experiment darinnen war leer -
was auch darin gewesen war, hatte sich gewaltsam einen Weg nach draußen gebahnt,
die zerbrochenen Glasscherben lagen überall verstreut,
neben dem Gefäß fand sie auch den ersten Forscher, tot.
Erst daraufhin erkannte sie das Blut am Boden,
welches vorher von den Tischen und Instrumentarien nicht einsehbar gewesen war,
ein starkes Gefühl von Übelkeit überkam die junge Frau,
fast augenblicklich wollte sie sich übergeben,
ihr Wille zwang sie aber dazu, schnell diesen Raum zu verlassen,
irgendwo war das Wesen sicherlich noch zu finden und sie hatte nur eine Chance zu fliehen.

So schnell sie ihre Beine tragen konnten, rannte sie aus dem Raum,
anscheinend hatten die Sicherheitssysteme kein Problem registriert,
denn normalerweise wäre schon längst ein Alarm durch das Gebäude gegangen.
Infrage kämen nur außergewöhnliche Fähigkeiten des Experimentes,
oder gar jemanden aus dem Forschungsteam,
der dieses Problem so arrangiert hatte.
Sie suchte in ihrem Kopf nach Informationen zu dieser Kreatur.
Eigentlich sollte sie außer den Resistenzen keine weiteren Fähigkeiten haben,
die Spuren auf den Leichen im Büro sagten aber anderes.
Gerade in diesem Augenblick fragte sie sich, wie viele Informationen man ihr vorenthalten hatte,
und was noch alles in diesem Labor mit dem Experiment geschehen war.
Vor sich sah sie schon den Aufzug in die höheren Ebenen,
ihr Atem ging stoßweise, doch erste Erleichterung machte sich in ihrem Gesicht breit,
noch schien sie unbehelligt von der Kreatur davon gekommen zu sein.

Gerade hatte sie die Schalttafel erreicht, hörte sie in ihrem Rücken ein seltsames Atemgeräusch,
menschlich war es nicht und so kam ein Gedanke auf den anderen,
es konnte nur das Experiment sein,
das am Ende des Ganges direkt zu ihr sah.
Milanas Nackenhaare stellten sich auf, Panik kam in ihr auf.
Während sie langsam zusah, wie die Anzeigetafel zu ihrer Ebene hinunterzählte,
hörte sie hinter sich das Geräusch von langen Krallen auf feinem Boden,
lautes Schmatzen vernahm sie ebenfalls,
begleitet von den beängstigenden Atemgeräuschen.
Gerade öffnete sich die Tür, als der Schatten über Milana ankam,
die Kreatur war deutlich größer als sie.
Statt den Schritt in den Aufzug zu tun, drehte sie sich um.

Leuchtend rote Augenpaare starrten sie an,
spitze Vorderzähne waren direkt vor ihrem Gesicht,
Blut klebte um den Mund herum, der Speichel tropfte auf den Boden.
Der blutig, faulige Atem der Kreatur raubte Milana fast die Sinne,
wenngleich sie nur einen Kopf kleiner als das Wesen war,
der massige Körperbau und die tierähnliche Haltung auf vier Beinen,
in dem Moment aber eher auf zwei, ließen sie erheblich zusammenschrumpfen.
Auf den ersten Blick erkannte man nicht viel Menschlichkeit,
doch bei genauerem Hinsehen waren die menschlichen Proportionen auszumachen.
Was auch als Experiment hergehalten hatte, es war mal ein Mensch gewesen.

Sie machte vorsichtig den Schritt nach hinten,
was danach folgte, war ein Gemisch aus Panikschrei und das Geräusch von durchbissener Haut,
die Kreatur hatte sich gleichsam mit ihr in den Aufzug gedrückt und ihr dabei in den Hals gebissen,
mehr aus Reflex hatte sie noch die Taste zum Obergeschoss gedrückt,
sicher war sie sich dessen nicht,
denn allein der Schmerz in diesem Moment reichte aus, um ihr das Bewusstsein zu rauben,
irgendwo in weiter Ferne verharrte noch der Atem der Kreatur an ihrem Ohr,
einige wenige Wortfetzen ebenfalls.

"Du wirst leiden......genau wie ich..."


Milana hatte das Bewusstsein verloren.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
19-12-2011, 14:14 PM
Beitrag #77
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Lor schreckte auf. Ein extremes Ungleichgewicht in der Umgebung hatte sich gerade dargelegt und er hatte keinen Schimmer, wer oder was das verursacht haben konnte.
Mehr instinktiv trat er rückwärts, wandte sich dann um und verschwand Richtung äußere Stadt. Sein Kopf versuchte, die neuen Energiesignaturen mit Bekanntem zu vergleichen, aber es kam ihm nichts in den Sinn, was darauf passen würde.
Irgendwann wurden Schreie laut, die ersten Menschen nahmen reißaus und gaben den letzten Anstoß, es ihnen gleich zu tun.
Eigentlich war er kein Mann der Flucht, aber dieses Mal schien es die beste Wahl.
19-12-2011, 14:46 PM
Beitrag #78
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Das Monstrum gelangte durch den Aufzug ins Erdgeschoss und nahm dort alles Lebende auseinander, was es zu greifen bekam. Zunächst wurden die angrenzenden Büros ausgeräumt, danach die Schleuse mit dem Empfangspersonal. Das Wesen wütete schrecklich und ließ kaum ein Stück Erkennbares an seinen Opfern über. Schnell hatte es den Weg nach draußen gefunden, mitten am Tage waren die Straßen auch um das Forschungslabor hin belebt, ein Gemetzel ohnegleichen folgte. Die wenigen Stadtpatroullien hatten kaum eine Chance gegen die berserkerhafte Zerstörungswut dieses Geschöpfes. Zwar schaffte man die ein oder andere schmerzliche Wunde zu erwirken, jedoch verheilte diese rasant und führte nur zum grausamen Tode des Verursachers. Binnen weniger Stunden waren die Bezirke der Stadt leer und bewohnerlos, selbst die Tiere hatte das Wesen eines nach dem anderen zur Mahlzeit ausgenommen. Gerade so hatten die Obersten des Stadtrates die Schildkuppel um die Stadt umstrukturieren können, sodass ein Hinausgehen nicht mehr möglich war. Zwar war das ein Konzept gegen Belagerungen, aber an dieser Stelle hatten die weisen Köpfe der Stadt entschlossen, dieses grausame Etwas mit der Stadt zu versiegeln. Der Plan beinhaltete auch das Versenken der Stadt auf dem Meeresgrund, welcher direkt anbei an der Stadt lag, jedoch schaffte es keiner dieser mächtigen Männer, nur eine Hand an das ausführende Instrument anzulegen, denn das Wesen hatte sie schon vorher gefunden und getötet.

Milana erwachte in dem Augzug, wo sie zuletzt noch dem Monstrum gegenüber gestanden hatte.
Ihr Hals schmerzte fürchterlich und sie merkte, wie das Blut dort unweigerlich herausfloss.
Schnell riss sie ein Stück aus ihrem Kittel und legte es an die Wunde,
mit dem Druck versuchte sie, die Blutung zu stoppen.
Mehr schlecht als recht erhob sie sich von ihrer Position,
in ihrem Kopf befand sich ein klaffendes Loch,
sie wusste nicht, was zwischenzeitlich geschehen war.
Der Zerstörung zufolge musste das Wesen direkt mit ins Erdgeschoss gekommen sein und hatte das Forschungslabor verlassen.
Sie kletterte mühselig über einige umgefallene Stühle und Tische,
fand anbei einige Leichen und gar Teile von ihnen und machte sich schnell auf den Weg nach draußen.
Vor ihr spannte sich ein schreckliches Todesszenario auf,
die ganze Stadt lag im Blut seiner Opfer,
es herrschte beängstigende Stille.

Milanas Überlebensinstinkt erwachte genau im richtigen Moment wieder zum Leben,
schnell reihte sie nacheinander ihre möglichen Optionen im Kopfe ein,
Fliehen war der einzige Weg, doch mit einem Blick nach oben wurde sie gewahr,
dass die Kuppel niemanden mehr lebend herauslassen würde, oder hinein.
Sie versuchte, in ihrem Kopf mögliche Umgehungen dieses Problems zu überdenken,
da kam ihr auch der Blitzgedanke, halb rennend und humpelnd machte sie sich auf den Weg Richtung Stadttor,
sie hoffte, dabei diesem Wesen nicht nochmal begegnen zu müssen,
denn dann war sie sicherlich tot und nicht nur halbtot.

Eine geschlagene Ewigkeit später fand sie sich am Kuppelrand wieder,
ihre Sicht verschwamm bedrohlich und das Gleichgewicht verließ sie auch zusehens,
ihre Atmung ging stoßweise und unbändige Kälte machte sich in ihr breit,
doch aufgeben konnte sie nicht.
Mit wenigen Handgriffen hatte sie eine Kette aus ihrer Tasche gezogen,
dazu gesellte sich ein magisches Instrumentarium,
welches sie auch schon zuvor für etwaige Berechnungen und Spielereien genutzt hatte.
Schnell kramte sie in ihrem Gedächtnis ihr Wissen über die Schutzmechanismen hervor,
sie wusste, dass geschichtlich gesehen immer zehn Familien in der Stadt die Schlüssel zum Schutze der Stadt ausgehändigt wurden.
Auch ihre Familie gehörte dazu und war fähig, in Notfallsituationen jene Schutzmaßnahmen auszuführen.
Sie versuchte, jene Wirkungsmechanismen im Zentrum der magischen Kontrolleinheit der Stadt zu finden und umzukehren.
Gerade hatte sie es gefunden, fand sie auch den unausgeführten Befehl der Stadtversenkung vor.

//Sie wollen die Stadt versenken, das Monster muss zu gefährlich sein, als dass sie es frei herumstreifen lassen wollen!//,

ging es ihr durch den Kopf, während sie ihren Authorisierungscode für die Barierrenfreigabe benutzte,
es dauerte eine Weile, bis sie ihre Lokalisation gefunden hatte,
denn den ganzen Schild außer Kraft zu setzten erschien ihr zu gefährlich.
Als sie die Freigabe erteilte, ließ sie auch das Protokoll zum Stadtuntergang anlaufen,
als die Energien durch die Stadt wanderten, hörte sie einen grausamen Schrei irgendwo aus der Stadt,
das Monstrum war auf das Zeichen des Lebens angesprungen.
Schnell schleppte sie sich aus dem Gefahrenbereich,
weit hinter der Stadtmauer angekommen sah sie noch,
wie das erzeugte Loch geschlossen wurde.
Sie dankte sich für den Einfall mit der Zeitbegrenzung,
denn gerade sah sie noch, wie das Wesen gegen die Mauer prallte und wütend ih ihre Richtung starrte.

Mit lautem Krach wurden die Stützen der Stadt eingerissen und der Weg gen Meeresboden angetreten,
nach und nach verschwanden die Häuser, dann die Türme und zuletzt der leuchtenden Kristall im Wasser,
die externe Energiequelle würde den Schild auf Ewigkeiten erhalten können,
wenngleich nach dieserm Protokoll eine Begrenzung von einem Jahrzehnt eingegeben worden war.
Milana war sich sicher, das die Magier nur die Option freihalten wollen im Fall der Fälle, diese Sache rückgängig machen zu können,
was einen Zeitraum von zehn Jahren gerade mal als ausreichend darstellte,
wenn die Magier jene Stadt wieder an die Oberfläche schicken wollten.
Doch machte sie sich keine Hoffnung, je wieder jemanden aus dieser Stadt sehen zu können,
viel zu deutlich hatte sie den Hauch des Todes in den Straßen wahrgenommen.

Ein starker Husten überkam die junge Frau,
sie lehnte sich an einen nahegelegenen Baum und schloss müde die Augen,
auch wenn sie es aus der Stadt geschafft hatte,
ihre Kräfte versagten ihren Dienst.
Das Denken fiel ihr schwer und der Blutverlust machte sich jetzt deutlich erkennbar.
Leise schluchzend bereitete sich Milana auf ihr Ende vor,
sie hatte nur die leise Hoffnung, jenes Monstrum für immer verschlossen zu haben.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
19-12-2011, 15:22 PM
Beitrag #79
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Das Blauhaar wusste nicht, wie viel Zeit verstrichen war, nur, dass er wieder Gras unter seinen Füßen spürte, schon eine Weile.
Etwas schneller atmend hielt er inne und wandte sich nochmal um. Die Stadt lag einige Längen weit entfernt, und es war deutlich ersichtlich, dass der Schild, der sie so behütet hatte, jetzt undurchsichtiger war als vorher und wahrscheinlich, was auch immer passiert war, auf lange Zeit einschloss.
Unerwartet legte der Krasáne die Ohren an und duckte sich instinktiv etwas, als mit lauter Explosion und folgendem Krach die Stadt nach und nach im angrenzenden Meer versank.
"Meine Güte..."
Er richtete sich wieder voll auf.
"Wahrscheinlich will ich es gar nicht wissen, oder? Wenn nicht eine einzige Person entkam, wird nie jemand erfahren, was hier passiert ist."
Die Augen wurden schmaler. Lor drehte sich um und folgte seinem weiteren Weg.
"Vielleicht... ist es auch besser so..."
19-12-2011, 15:45 PM
Beitrag #80
RE: Wenn eine Stadt untergeht....
Irgendwann, Stunden, Tage später öffnete Milana die Augen,
schwach erhob sie einen Arm, damit der sanfte Sonnenschein sie nicht blendete.
Nit sehr viel Kraftaufwand setzte sie sich auf,
noch immer lehnte sie an einem Baum,
den sie zuletzt als Ruhestätte ausgesucht hatte.
In ihrem Kopf kreisten die Gedanken,
mehr schien es, als würde sie mit den eigenen auch fremde Dinge ordnen,
es dauerte seine Zeit, bis sie wieder soweit war zu denken.

//Ich hätte sterben müssen//,

war ihr erster Gedanke.
Langsam schaute sie sich um, von der Stadt war nichts mehr übrig,
es schien so, als hätte keiner der Bewohner überlebt,
denn um den Krater herum fanden sich keine Überlebenden.
Milanas Kopf dröhnte noch,
doch der Schmerz an ihrem Hals hatte nachgelassen,
mehr noch, die Blutung war gestoppt und die Wunde verschlossen.
Dieser Schock rief ihr die Gedanken ihrer letzten Augenblicke in Gedächtnis.

//Das Monstrum hat mich leben lassen....
Er war kein künstlich erschaffenes Wesen...
Er war vorher einer der Forscher gewesen...//


Die Kopfschmerzen ließen ihre Hand gen Schläfen fahren,
beinahe hätte sie aufgeschrien,
wenn ihre Stimme nicht nachgegeben hätte.

//Sie haben es an ihm getestet, ihn in dieses Wesen verwandelt.
Er hat Hass entwickelt und wollte alle töten..alles vernichten...
Aber warum hat er mich überleben lassen?//,

formte sich die Frage in ihrem Kopf und wurde alsbald von einem Wortfetzen bantwortet: "Du wirst leiden......genau wie ich..."
Sie wusste, dass er seine Rache an ihr üben wollte,
doch was genau er mit ihr angestellt hatte, konnte sich Milana nich denken.
Ihre Kehle brannte wie Feuer,
doch die Ohnmacht überkam sie erneut,
langsam driftete Milana wieder ab.

//Ich habe überlebt....doch zu welchem...Preis?//
Die Frage hallte noch in ihrem Kopf nach,
ehe sie endgültig weg war.

~*The End*~

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste

Kontakt | Destiny Determer HP | Nach oben | Zum Inhalt | Archiv-Modus | RSS-Synchronisation