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Am Abgrund der Zeit
13-09-2012, 22:13 PM
Beitrag #501
RE: Am Abgrund der Zeit
Das linke Ohr richtete sich nach hinten, als Schritte näher kamen. Der Klaps war daher erwartet und schreckte nicht. Lächelnd wandte er seiner Vertrauten das Gesicht zu.
"Ach, sieh' an."
Sie bogen ins Treppenhaus ein und er ging hinunter.
"Annehmbar, kein bisschen Regen die Tage. Die Unterlagen und alles sind unlängst im Sekretariat eingetroffen, sodass sich da jemand Versiertes d'rum kümmern kann, ich bin ja nicht der Bürokratie-Typ... Wie ist es bei dir gelaufen, alles ohne Probleme?"

Lor führte die Vampirin hinaus in die Parkanlagen, um möglichst ungehört zu sein - hoffentlich. Der kalte Wind fuhr schnell in die Kleidung, aber die Uniform tat ihren Dienst.
"Hast du was bezüglich Verbündeten erreichen können?" Die zweifarbigen Augen musterten ihre tiefroten.
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22-09-2012, 15:41 PM
Beitrag #502
RE: Am Abgrund der Zeit
Alexinara ließ sich von Lor gen Gartenanlage geleiten,
es war tatsächlich wenig los dort,
sodass sie weitestgehend ungestört waren.

"Oh ja meine Papiere, ja, die darf ich nicht vergessen...",


erinnerte sie sich und schwieg eine Weile,
als sice gerade ansetzen wollte, hielt sie an,
ihr Blick schaute direkt zu ihrem Gegenüber,
ein Mann komplett in schwarz gekleidet.

"Grüße, Vampiress Alexinara,
im Namen unseres Bundes heißen wir Euch erneut willkommen auf Terra.
Ich hoffe, dass Ihr Euch hier wohl fühlen werdet.
Falls dennoch Bedarf besteht, könnt Ihr jederzeit über uns verfügen.",


Der Mann verbeugte sich tief, ehe er wieder verschwand,
die Vampiress wartete und setzte dann erneut an.

"Ja, also in New York bin ich auf eine Goldgrube gestoßen,
ein Haufen talentierter junger Untote,
jeder einzelne mit einer besonderen Fähgkeit.
Ich denke, du wirst sie bald kennenlernen,
es sind aufgeweckte junge Dinger",


sie zwinkerte ihm zu.

"Und wie du siehst, sind wir hier nicht allein,
Garidion ist stetig in Bereitschaft hier.
Was sagt dein Tokyo zum Thema Verbündete?"


Sie kamen nach einiger Zeit zu den Bürokomplexen,
Alexinara schaute auf ihre Uhr,
langsam war es Zeit, das Büro des vorläufigen ISF-Chefs aufzusuchen.

"Dann ab zu Norton, der will mich sehen,
was steht bei dir an?",


sie blieb vor dem Gebäude stehen und schaute ihn an.

~*~
"Beginning new,
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Lexia
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23-09-2012, 11:50 AM
Beitrag #503
RE: Am Abgrund der Zeit
Lor ließ nur leichtes Verdutzen in die Miene treten, als sie von jemandem angesprochen wurden, der sein Vampirdasein irgendwie offenkundig ausstrahlte. Oder kam ihm das nur so vor?

Aufmerksam lauschte er den Worten, bevor er seufzte und lächelte.
"An meinem letzten Tag hat mir meine Verbündete noch einen ordentlichen Schrecken eingejagt. Eine alte Bekannte aus Tokyo, zu der Zeit, wo ich dort nach 2012 lebte, sowie ihr Ehemann und eine befreundete Krankenschwester hier in Terra kann ich sicher wissen, wenn etwas ist. Und zuletzt natürlich Aril, dieser Hund von einem Wergeparden. Hat mich am Flugplatz abgeholt und direkt begrüßt à la Und später will der Chef dich seh'n."
Er sah auf und in unbestimmte Ferne. "Ich denke, du hast zahlenmäßig sehr viel mehr erreicht, ich konnte nur kräftige Bindungen erringen, wobei, was heißt nur..."
Sie schlenderten unter ein paar Linden entlang, die man lediglich anhand der Kronenform deutlich erkennen konnte, sie waren längst blattleer und wiegten die Äste im rauen Wind.
Er blieb überrascht stehen. "Ah, du auch?" Lor schüttelte nur knapp den Kopf. "Dann haben wir ein gemeinsames Ziel. Ab auf die Piste."

Der Rest des Weges und der Zeit wurde mit Nebensächlichkeiten und Vorkommnissen ausgefüllt, er erzählte ein wenig von den Forschungen mit den Fossilien, dem Drachen und wie die Ac Tokyo aufgebaut war, ganz knapp.
Nach dem Betreten des Gebäudes beschränkte man sich nur noch auf ein Minimum, ehe die beiden direkt vor der altbekannten Tür stehen blieben. Lor wusste nicht genau, was sie erwarten würde, suchte den Blick seiner Begleitung und lächelte etwas.
"Dann wollen wir mal?"
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26-09-2012, 10:40 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26-09-2012 15:33 PM von Raphael.)
Beitrag #504
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Wildnis - 05.11.32, 19.30 Uhr - ca. 20.30Uhr, GMT +2
Terra: 05.11.32, 17.30Uhr - ca. 18:30Uhr)

Die kleine Einsatztruppe marschierte nun bereits einige Stunden, und in der Zeit war es dunkel geworden.
Unterwegs schleiften sie das eine oder andere Dorf, ließen sich aber nicht aufhalten, auch wenn der eine oder andere wohl gern eine Rast gemacht hätte.
Dazu hatten sie allerdings dann doch Zeit, als sie eine Stunde eher als geplant ihren Zielpunkt erreicht hatten.
Einigen tat diese Pause sehr gut. Der Magier erkannte, wie einer der Soldaten ein Bild aus seiner Tasche holte, und sich nah vor sein Gesicht hielt, um erkennen zu können, was darauf ist.
Höchstwahrscheinlich einen Teil seiner Familie.

Die Fabrikanlage lag in etwa zwei Kilometern vor ihnen, und mit Nachtsichtgeräten war es kein Problem auch in den dunkleren Ecken die Wachposten zu erkennen.
Allerdings war dem Magier bereits unlängst eines bewusst geworden: Keiner der anderen Anwesenden vermochte es effektiv seinen Geist zu beschirmen. Ein PSI-Talent konnte also, sofern für die Wache eingeteilt, recht einfach potenzielle Eindringlinge und Angreifer ausmachen. Glücklicherweise ist der Aktionsradius bei solchen rundum Überwachung auf wenige 100 Meter beschränkt. Zudem werden sie auch müde und unaufmerksam.

Eine bewachsene Hügellandschaft säumte das Umfeld des doch spärlich beleuchteten Zielobjekts.
"Ok, what's the plan?", fragte einer der vermummten Russen.
"Nicolai and Mirton safe our fallback route with explosives on the backside of the facility, while the rest takes silently out the guardians outside the walls one by one. Try to surpress any alert. After that, we meet at the entrance, and disperse into the inner structure. You get 20 mikes (=minutes) before we get in action."
Nachdem Yuri die Taktik erklärt hatte, setzten sich die ersten beiden des Einsatztrupps in Bewegung. Sie schlichen von verschiedenen Seiten recht weiträumig um die Fabrik.
"What do we do, if they cause alert?", erkundigte sich Raphael.
"Act faster."

Es verging einige Zeit in der scheinbar nichts passierte. Auf ein Zeichen von Yuri ging es auch für die verbliebenden drei los.
Mit schallgedämpften Waffen wurden fast zeitgleich vier Wachen außer Gefecht gesetzt. Portman hatte sich als guter und schneller Schütze erwiesen.
Etwas verwunderlich war, dass es keine großen Scheinwerfer für das Gelände gab, was für gewöhnlich bei solchen Basen zur "Standardausführung" gehört.
Vergleichsweise unproblematisch schaffte man es die äußere Bewachung auszuschalten und gemeinsam ins innere der Anlage vorzudringen.

Einige meterhohe Tanks und lange Rohrleitungen erkannte man gut, allerdings war es im Hof ziemlich ruhig. Mit einigen Handzeichen machte Yuri deutlich, dass sie vorsichtig sein sollten.
Kurz vor dem Eingang in ein Kontrollgebäude erschien wie aus dem Nichts direkt vor Raphael eine menschliche Gestalt, die ihn einfach an der Schulter fasste und mit einer Art Teleportation entführte.


"But I'am still here!
I'm still alive!"

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27-09-2012, 19:56 PM
Beitrag #505
RE: Am Abgrund der Zeit
"Ja, auf geht's",

kommentierte Alexinara noch und betrat das Büro nach einem Klopfen,
man hörte direkt schon die Stimme des ehemaligen, neuen Direktors,
er saß am Tisch und hatte etliche Dokumente vor sich liegen.

"Sit down please...",

meinte er und deutete auf eine Stuhlgruppe vor seinem Tisch,
die Zettel legte er ungeordnet zusammen und legte sie auf einen Stapel,
anscheinend hatte er enorm viel zu tun.

"Welcome back,
You know why I wanted to talk with you two?"


Die Vampiress schaute ihn ruhig an,
sie nickte halb, ihr Blick ging kurz zu Lor.

"I guess so,
maybe it´s because of Raphaels disappearance?",


fragte sie ihn zurück,
der ISF-Leiter lehnte sich zurück,
auch er nickte nun und seufzte etwas hörbarer.
Einen Moment der Stille ließ er entstehen,
ehe er zu einer Antwort ansetzte.

"Yes and no.
Indeed you two are here,
because I have some things to clear up.
Although the European Court asked me for a favor."


Bei diesen Worten horchte die Vampiress etwas verwirrt auf,
dass der Europäische Gerichtshof was von ihnen wollen würde,
das brachte sie in geringe, aber störende Unruhe.

"First of all the EC is investigating,
they look for your wereabouts,
and your connection to the last ISF Leader Raphael."


Wie Alexinara schon vermutet hatte, würden sie Schwierigkeiten bekommen,
nur verstand sie seine Rolle in der ganzen Sache noch nicht so ganz,
schließlich war er der Leiter und kümmerte sich eher um "wichtige" Sachen,
statt den Schoßhund des Gerichtshofes zu spielen.

"And that means what?
Are they officially searching for us?",

warf sie in den Raum und wartete ab,
seine Antwort ließ erneut auf sich warten.
Kurz wechselte sie Blicke mit ihrem Freund,
aber er schien genauso überfragt zu sein.

"Well after all you weren´t here when the incident happened,
you were send to the academies of our organisations,
to find recuitable people."

Norton Trendor lächelte schief und die Atmosphäre lockerte sich,
er fing an zu erzählen über die Bitte des Gerichtes,
dass er die beiden bei verdächtigen Aktivitäten festmachen sollte.
Er erläuterte ihnen, dass nichts im Raum stand,
um sie dingfest zu machen,
außerdem meinte er, dass er keine Zeit für solcherlei Lapalien hätte.

Nach einer zweistündigen Unterredung wurden die beiden entlassen,
etwas erleichert atmete die Vampiress auf.

"Das ja mal ein Ding, was?"

~*~
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27-09-2012, 22:48 PM
Beitrag #506
RE: Am Abgrund der Zeit
Während des Gesprächs verhielt Lor sich eher schweigsam, sprach lediglich mit der Mimik. Sie verließen den Raum, nachdem noch einiges geklärt worden war, wobei er wohl demnächst noch einmal hier her musste. Sein Blick ging gerade aus irgendwo ins Nirgendwo, ehe die Vampirin ihn direkt anredete.
"Ja. Aber es kam erwartet. Ich war überrascht, als ich hier ankam und direkt herbestellt wurde, aber am Ende war es vorhersehbar. Es ist gut, dass wir scheinbar so leicht da rauskommen, zumindest von Terras Seite aus. Was der Gerichtshof noch anstellt, werden wir sehen, aber", er sah sie direkt an und grinste leicht, "Norten Trendor hat Besseres zu tun, als uns nachzulaufen wie ein Kindermädchen und das gibt uns eine gewisse Sicherheit hier auf dem Gelände, wenn er uns "ziehen lässt"."
Er überließ ihr die Führung und schlenderte nur nebenher.
"Was machen wir jetzt? Füße hoch und auf neue Missionen warten? Du in der Station, ich in der Küche?"
Draußen lief gerade Aril Twin vorbei und ins Gebäude hinein. Der Krasáne suchte wieder der Schwarzhaarigen Augen.
"Außer ich werde gleich weggeklaut. Wie spät haben wir es überhaupt...?"
Die Nacht hatte sich längst über die Insel gelegt, die Lampen leuchteten die Wege im Park gemütlich aus. Es schien zu nieseln.
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01-10-2012, 16:23 PM
Beitrag #507
RE: Am Abgrund der Zeit
( Unbekannter Ort, unbekannte Ortszeit.
Terra: 05.11.32, 18.30Uhr - ca. 19:30Uhr)

Es fühlte sich an, wie eine beschleunigte Achterbahnfahrt senkrecht nach unten. Als würde man mit jeweils zwei Lastwagen an den Füßen in die Tiefe gerisssen. Ein ungeheurer Druck baute sich auf der Brust auf, während um ihn herum nur endloses kaltes schwarz lag - Dann war es plötzlich vorbei. Der Druck lies nach, die Füße fühlten festen Boden, doch der Körper musste aufgrund des Schocks nachgeben und erst einmal erbrechen...
Langsam orientierte sich der Magier. In seinen Ohren lag ein Dröhnen, das nur langsam nachlies. Um ihn herum war es immernoch dunkel, allerdings erkannte er deutlich einige Lichter.
Eine Tür ging auf, offensichtlich befand er sich allein in einen abgeschlossenen Raum. Er griff nach seinen anderen Sinnen, um besser seine Position und Lage einschätzen zu können. In der Umgebung gab es offenbar einige Leute mit besonderen, gar magischen Fertigkeiten.


Eine Person schritt näher, und kniete sich zu ihm hin. "Wow, you have a strong stomach, hm? Most of the 'unexperienced' vomit their hole eat. Or haven't you eaten that much today? Your luck..."
Die männliche Person, die definitiv ein menschliches Äußeres hatte, sprach freundlich aber bestimmt. Er war schlank, trug lediglich ein Shirt und eine dunkle Jeans, und hatte leichte Falten im Gesicht. Raphael schätzte ihn auf Mitte dreißig.
"Where am I?" - "I'm not here to answer your questions. Get up - someone wants to talk with you."
Im ersten Augenblick überlegte der Magier noch, ob er sich wehren und eine Teleportation versuchen sollte, allerdings konnte er das später wohlmöglich immernoch tun. Gleichzeitig hatte er immernoch seinen 'speziellen' linken Arm, der ihn auch noch unterstützen könnte.

Offensichtlich furchtlos griff der Mann unter seine rechte Schulter und zog den Schwarzgewandten auf die Beine.
"I can stand by myself." - "If you say so." Ohne weiteres zögern nahm der Unbekannte seine Unterstützung zurück. Die Beine des Magiers fühlten sich noch wie Pudding an. Die Art der Teleportation, die offenbar bei ihm eingesetzt worden war, ist offensichtlich eine gänzlich andere, als alle Variationen, die er bisher kennenlernen durfte.
Der Mann schritt voran und führte Raphael aus dem Raum in einen längeren, fensterlosen Flur. An vielen Stellen waren Wachen oder Patrouillen aufgestellt. Einige trugen Uniformen, die das Zeichen von New Light besaßen. Unterwegs versuchte sich der offensichtlich Gefangene alles möglichst genau einzuprägen.
Nach einer kurzen Führung durch zwei Sicherheitsschleusen standen sie schließlich vor einer stabilen elektronischen Metalltür. Den Wachen davor wurde das Signal gegeben selbige zu öffnen.
"Inside you get your answers", kommentierte der Mann noch und betrat direkt nach dem 'Gast' das großräumige Büro.
Die Tür schloss automatisch hinter den beiden. Der Blick des Magiers wanderte umher. In dem Zimmer befand sich unter anderem ein großer, nahezu quadratischer Tisch, der locker Platz für eine A1 Seite hätte. Einige Schreibutensilien konnte man erspähen. An den Wänden standen einige Schränke, teilweise offen mit Aktenordnern oder ähnlichem Bürobedarf gefüllt. Ein Kleiderschrank, sowie ein einfacher Schreibtisch mit klassischem Computer war ebenso zu entdecken.
Vor dem Schreibtisch hatte man Stühle platziert, die offensichtlich normalerweise nicht dort hingehörten. Die Form und Farbe bildete mit einem weinrot einen deutlichen Kontrast zu dem sonstigen Interior.

Ein vertrautes Gesicht gehörte zu der Person, die sich gerade erhob und direkt auf ihn zusteuerte. Mit untersuchendem Blick beäugte die Dame ihn, welche er bereits von der Schlacht bei Terra, sowie von den Bildern der Einsatzbesprechung her kannte.

"He seems a bit too pale... Didn't I told you do be careful?" -
"You also told me to be fast."
Ein resigniertes Kopfschütteln machte Worte überflüssig.
"You can go now." - "As you wish."
Der dunkel gekleidete Herr verlies ohne Umschweife das Büro. Raphael fand es mehr als merkwürdig allein mit der Magierin zu sein. Keine Wache, keine offensichtlichen Sicherungsanlagen, wobei letztere auch gut verborgen sein konnten.

"Setz dich doch, bevor du mir noch umkippst", fing sie nun in Deutsch an. Schweigsam fügte er sich der Aufforderung, während die Unbekannte sich ihm gegenüber an den Schreibtisch niederlies.
"Ich entschuldige mich für die... rohe Vorgehensweise dich hierher zu bringen. Aber Eclipse ist etwas.... nun... zu pflichtbewusst, und nach deinem Verschwinden konnten wir dir auch nicht einfach eine Einladungskarte schreiben..."
"Zu freundlich. Und da dachtet ihr einfach mich zu entführen wäre die beste Option?" -
"Wir wissen beide, dass du dich jederzeit auch wieder hier weg bringen könntest. Also kann von 'Entführung' garnicht einmal die Rede sein. Was -ich- will ist mit dir zu reden und dir einen Vorschlag zu unterbreiten." -
"Einen Vorschlag?" Skepsis lag deutlich in seiner Stimme.
"Ja. Unsere Quellen berichten, dass du auf recht abenteuerliche Art und Weise von Terra entkommen bist, als der Gerichtshof dich festsetzen wollte. Du kannst also weder zur ISF noch nach Terra zurück, solange sie dich anklagen. Selbst wenn der Haftbefehl fallen gelassen, und du wieder frei kommen würdest, wäre es recht unwahrscheinlich, dass sie dich wieder in die Position des ISF-Leiters zulassen. Du hast so oder so bereits einen Großteil deines politischen und militärischen Einflusses verloren. Außerdem... Gerüchte werden stehts weiterleben. Daher wurde mir aufgetragen dir folgendes Angebot zu unterbreiten: Möchtest du nicht dein Wissen und deine Kraft in den Dienst von New Light stellen?"
Neben dem "Angebot" als solches erregte insbesondere das Wort 'aufgetragen' die Aufmerksamkeit des Zuhörers.

"Ist das dein ernst? Eure Aktionen haben mich erst in diese Lage gebracht! Eine Organisation, die mit Leben spielt, als seien sie nichts weiter als reine Forschungsobjekte, die Atomwaffen gegen ihre Feinde einsetzt und UI's in der Schlacht gegen sie hetzt... für eine solche Gruppe soll ich arbeiten?!" -
"Du weißt genau, dass die Welt nicht nur schwarz und weiß ist. Ebenso wie es bei der NGEO auch düstere Geheimnisse und Taten gibt, ist es bei New Light nicht überall so radikal. Ihr habt lediglich gesehen, was ihr sehen wolltet. Im Grunde waren die hässlichsten Taten in der Geschichte jeweils auf nur wenige Urheber zurückzuführen." -
"Bevor wir weiterreden... findest du es nicht unfair, dass du meinen Namen kennst und ich nicht den deinen?",
"Du weißt ganz genau, wer ich bin, Raphael Liskor." Ihr Mund formte flüsternd nur ein Wort: "Lustalic". Ganz eindeutig wollte sie damit auf einen Namen hinaus: Akina Lustalic, die Halbelfe des Mondlichts.
Etwas erschrocken, aber doch gefasst schüttelte Raphael leicht den Kopf. "Ich muss zugeben dein Aussehen ähnelt ihr stark, deine Aura ist jedoch eine etwas andere."
Weicher sprach sie weiter: "Und was sagt dein Herz dir?"
"Das, selbst wenn du bist, für wen du dich ausgibst, ich um alles in der Welt nicht verstehen könnte, warum du hier, und nicht bei der NGEO arbeitest."
Sie schloss kurz die Augen. "Wenn es nach mir ginge, hätte ich dir erst garnicht dieses Angebot unterbreitet. Leider bin ich nur General in unserer Organisation und kein Präsident... Ja, wir bekleiden ganz ähnliche Ränge, du und ich." -
"Und weiter?" -
""Willst du die Wahrheit wirklich wissen?" Ein seltsames Gefühl von Gefahr und Offenbarung machte sich breit. Schweigen hielt Einzug, nur ein Nicken führte das Gespräch fort.
"Ich möchte einfach keinen weiteren Collapse, wie in unserer Heimat erleben. Daher habe ich mich entschieden für dich einen Gegenpol zu schaffen, damit du dem .... inneren Zwang von dir stehts nachgeben kannst."
Einen Augenblick lang war Raphael unfähig irgendetwas anderes zu tun, als einfach nur still da zu sitzen. "Es ist also allein meine Schuld, dass du hier sitzt und Pläne gegen die Lebewesen und die Welt schmiedest?! Habe ich dir nicht oft genug gesagt, dass es immer auch andere Wege gibt? Das ich einen Suche diesem Fluch zu entkommen?"
"Ja, das hast du... aber du hast versagt. Gestehe es dir doch ein, es gibt für dich kein Entkommen davon! Wieder und wieder hast du es versucht, während ich dich leben, lieben und leiden sah. Am Ende... war alles vorbei... Wieviele müssen noch sterben, wieviele Welten noch untergehen, bis du das einsiehst?" Sie wirkte mehr als aufgebracht. Wilde Emotionen brachen nur so aus ihr herraus.
Raphael im Gegensatz dazu war er still, aber getroffen. "Du willst also, dass ich aufgebe?" -
"Ich will, dass du neutral und objektiv abwiegst... Was ist mehr Wert: Dein Leben und Glück, oder das von allen anderen?"
"Ich verstehe... du hoffst mit dir als Gegenpol und all deinen Aktionen weit schlimmeres zu verhindern?" -
"Ja. Und wenn du hier, bei New Light, mitmachen würdest, wären meine Anstrengungen umsonst! Daher... würde ich es am liebsten sehen, wenn du zurück bei der ISF wärst. Aber auch das scheint nicht zu gehen, wie wir beide wissen..." -
"Du bist verzweifelt, hm? So ergeht es dir nicht sehr viel anders als mir... Allerdings, wie du weißt, hat alles ein Ende. Auch solche Zeiten des getrennt seins. Es war nur logisch, dass mein Weg mich irgendwann hierher führen würde." -
"Du... du wusstest es?" -
"Nein, ich habe es nur geahnt, und habe mich gefragt, wie ich reagieren würde. Allein der 'Fluch' würde Ausgleich fordern für die Ungerechtigkeit und die geschonten Leben über die Zeit. Damit wäre ich hier an der richtigen Adresse, um diesem nachzukommen, nicht wahr?" -
"W-was meinst du? Willst du uns alle umbringen?!"
Ein leichtes Lächeln umspielte seine Züge. "Erstens meine ich nur, was 'es' von mir verlangen würde, und zweitens wäret ihr nicht Ziel, sondern Unterstützer. Ich meine, im Endeffekt würdest du doch so bekommen, was du wolltest, nicht? Weit schlimmeres wird verhindert." -
Mit Überraschung und geweiteten Augen stotterte sein Gegenüber: "Heißt das, du.... nimmst das Angebot an?"
Entschlossen sah er ihr in die Augen: "Nein." -
"Aber... wenn es so ist, wie du sagst... würdest du dich wieder selbst dagegen sperren! Das würde es über einen längeren Zeitraum nur wieder schlimmer machen! Willst du alles zerstören, was du dir erschaffen hast?!"
Raphael erhob sich langsam von seinem Platz. "Akina, ich danke dir für das Gespräch. Es hat mir wirklich einige offene Fragen beantwortet. Aber wisse - der Weg, den du gewählt hast, führt nicht zu dem Ziel, welches ich für mich auserkoren habe. Und inzwischen... kenne ich den Weg dorthin. Wenn du mir wirklich helfen willst es zu erreichen, verhindere auf jeden Fall weitere Angriffe auf Terra und eure künstliche Insel. Denn dort liegt ein Teil des Weges verborgen."

"Raphael, warte!", schrie sie. Offensichtlich dachte sie, dass er sich gleich mittels Teleportation wegbringen würde. "...benutz' keine körperfüllende Magie!", fügte sie hastig an.
"Weswegen?" Erleichtert atmete sie aus. "Es gibt noch einen anderen Grund, warum man dich herbrachte. Komm mit mir, ich will dir etwas zeigen..."


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03-10-2012, 11:55 AM
Beitrag #508
RE: Am Abgrund der Zeit
Eine Weile waren sie nun gelaufen, in ein lockeres Gespräch verwickelt,
die Nacht hatte sich schon längst um Terra gelegt,
nur noch vereinzelt liefen Leute umher,
sie waren so ziemlich alleine.

"Es bleibt abzuwarten, wie lange Norten uns die Freiheit lassen kann,
schließlich muss auch er sich Anweisungen fügen,
wenn sie von höherer Instanz kommen.
Doch bisher können wir nur das Beste annehmen,
vorerst zumindest",


meinte sie und sah hier und da die letzten Soldaten zu ihren Schlafplätzen schlendern,
auf der Insel hatte sich vieles getan,
auch der "neue" Inselzusatz war integriert worden,
wenngleich die hellen Strahler den Locust bedrohlich wirken ließen.

"Die Uhrzeit? So um elf herum nehme ich an,
wir waren ja auch eine gefühlte Ewigkeit in seinem Büro,
wundersam, dass er sich überhaupt so viel Zeit nehmen konnte,
schließlich ist der Mann ständig auf Achse."

Quer zu ihnen lief eine andere Gestalt,
als sie näher kam, erkannte man Garidion,
der mit nassen Haaren den leichten Nieselregen genoss.

"Guten Abend,
ich komme gerade von einer interesannten Entdeckung.
Wusstet ihr, dass die ISF gerade alle Mittel in die Forschung von fähigkeitsunterbindenden Geräten steckt?
Die Laboranten und Forscher arbeiten mit Hochdruck,
es scheint, als würden sie sich auf etwas Bedrohliches vorbereiten,
jedoch gibt es keine offiziellen Angaben dazu,
wahrscheinlich ist es ein Kriegsgeheimnis."


Er schloss sich den beiden Laufenden an,
im leichten Gleichschritt gingen sie durch den Park,
wenngleich dieser schon ein Ende erahnen ließ.

"Abend Garidion,
ist das so?
Ich weiß, dass Raphael das Armband eingepackt hatte,
welches verdammt effektiv meine Blutmagie unterdrückt hatte.
Wahrscheinlich haben die das als Grundlage genommen,
ist doch gut zu wissen, welche Technologie der Feind anwendet."


Die Vampiress schwieg eine Weile,
diese Information war nicht spektakulär,
jedoch wusste sie nicht, was ihr daran Unbehagen bereitete.

"Ich hörte, der jetzige Leiter hat euch vorgeladen?
Solche Dinge flüstern die Drachen gerne vom Dach...",


schmunzelte er und sah seine langjährige Gefährtin und Lor an,
der Nieselregen war etwas stärker geworden,
sodass seine längeren schwarzen Haare ihm ins Gesicht hingen.

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07-10-2012, 12:48 PM
Beitrag #509
RE: Am Abgrund der Zeit
Lor verengte die Brauen leicht. "Das hört sich nicht gut an. Wir werden achtsam sein müssen. Solche Waffen können ganz schnell gegen eigene Leute verwendet werden, die einem unliebsam werden."
Er blickte gen Himmel und legte kurz die Ohren nach hinten, ehe der Krasáne zum Gespräch zurückkehrte.
"Ich werde mich allmählich zur Ruhe begeben, der Tag war lang genug heute, abgesehen von der Zeitumstellung während des Fluges hierher. Eine gute Nacht euch." Mit leichter Verbeugung machte sich das Blauhaar davon Richtung seines Zimmers.
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09-10-2012, 09:49 AM
Beitrag #510
RE: Am Abgrund der Zeit
( Unbekannter Ort, unbekannte Ortszeit.
Terra: 05.11.32, 19.30Uhr - ca. 20:00Uhr)


Mit mulmigen Gefühl folgte Raphael dem weiblichen General nun bereits seit fünf Minuten. Bereits beim Verlassen des Raumes hatte sich der Mann, den Akina 'Eclipse' nannte sich ihnen angeschlossen.
Wer hätte gedacht, dass er einmal so... friedlich durch eine New Light Basis marschieren würde?
"Wo befinden wir uns eigentlich? Ich meine... wo befindet sich die Basis?" -
"Südamerika. Das muss dir reichen."
Erstaunen erfüllte den Schwarzgewandten. Man hatte ihn im wahrsten Sinne des Wortes um die halbe Welt gebracht.

Schließlich kamen sie zu einer Art Konferenzraum. Es wirkte insgesamt recht ordentlich und hell. Auf den Tischen waren Pläne ausgebreitet, unter anderem von Gebäuden.
Als sich die elektronische Tür hinter den dreien Schloss, fing die Magierin direkt an.
"Du bist Leiter der ISF gewesen, und hast es auf deiner Flucht tunlichst vermieden eine Teleportation einzusetzen. Das legt nahe, dass du etwas bestimmtes bei dir trägst. Eine Security Level 7 Karte, welche überaus empfindlich auf Magie aller Art reagiert."
Der Wächter nickte nur.
"Warst du jemals in der Level 7 Area von Terra?" -
"Nein. Ich kam bisher nicht dazu. Ich weiß daher nur das darüber, was auch alle anderen so 'hören'. Level 7 ist für hochkritische Bereiche, wie etwa für alle Lebenserhaltenden Systeme." -
"Das ist so nicht ganz korrekt." Akina tippte etwas an einem kleinen Pult ein, welches sich an einem größeren runden Tisch befand. Kurz darauf erschien eine 3D Projektion der Insel.
"Unsere Nachforschung haben ergeben, dass sich dort etwas gänzlich anderes befinden muss. Die Level 7 Area ist ein vergleichsweise kleiner, aber vollständig autarker Komplex. Die lebenserhaltenden Systeme, wie etwa Wasseraufbereitung und Lüftungsanlagen befinden sich zum Großteil bereits in Level 5 und 6." -
"Lasst mich raten: Ihr wollt meine Karte, um dort weitere Nachforschungen zu betreiben? Ich denke nicht, dass sie noch funktioniert. Inzwischen hatten die Techniker mehr als genug Zeit meine Zugangscodes zu sperren." -
"Wie ich bereits sagte... es ist ein vollständig autarker Komplex. Auch das Sicherheitssystem hat keine direkte Verbindung zu dem der restlichen Insel. Es ist also durchaus möglich, dass dort noch nicht alle... entsprechenden Anpassungen gemacht wurden. Allerdings ist Zeit ein kritischer Faktor." -
"Egal, ob ich sie euch gebe oder nicht, sie ist so oder so hinüber... und dabei kannst du dich bei deinem treuen Begleiter bedanken." Sein Blick ging deutlich zu dem Shirt-Träger, der nur lächelnd abwinkte und erstaunlicherweise auch in Deutsch antwortete. "Als ob ich so dämlich wäre, und dich mit körperfüllender Magie hierher bringen würde..."
"Wie hättest du mich sonst derart schnell hierher zerren können?"
"Das bleibt mein kleines Geheimnis - Nur soviel: im Endeffekt bin ich mit dir gelaufen...", lachte er.

"Das erklärt einiges...", dachte Raphael laut.
"Wir gehen davon aus, dass der spezielle Chip immernoch intakt ist. Wir haben Möglichkeiten die Karte auf die Insel zu schmuggeln - "
"Und ihr denkt allen ernstes, dass ich sie euch überlassen würde?" -
Ein deutliches seufzen drang von der rothaarigen her. "Nein, aber vielleicht willst du selbst einmal nachschauen, um was es sich bei diesem Bereich handelt?"
"Nein, kein Interesse. Aktuell habe ich wichtigeres zu tun, als 007 zu spielen, und Terra zu infilitrieren."
"Wie du meinst, aber bevor du gehst, schau dir das hier noch an." Sie nahm ein Blatt Papier von dem Tisch und überreichte es dem Magier. Es war offensichtlich eine Art... Bestellliste. Vieles auf der Liste waren Gebrauchsgegenstände auf Terra oder der ISF. Nur mit einer Position, für die eine Menge von 5000 angegeben war, konnte er nichts anfangen.
"Du wirst sicherlich feststellen, dass dort sogenannte 'MSU' gelistet sind. Das Kürzel steht für 'Magic Supression Unit', und ist eine Technologie, die eure Organisation von uns... geklaut hat. Ich denke, du siehst darin dasselbe Gefährdungspotential, wie ich?" -
"Wenn es in die falschen Hände gerät, wird alles zur Waffe... Selbst ein Kugelschreiber. Ich denke, die Technologie kann durchaus auch positives bewirken, allein bei UIs, oder bei Personen, die ihre Kräfte garnicht wollen." -
"Die Intention bei uns für die Entwicklung war eine ganz ähnliche. Wir wollten UIs stabilisieren, wenngleich man das durchaus auch für Gefangennahme oder ähnliches verwenden konnte. Für uns ist allerdings weit weniger die Bestellung von Terra, sondern eher die 'Lieferadresse' besorgniserregend."
Auf die Worte hin betrachtete Raphael das Dokument etwas genauer. Zuerst nahm er an, dass alles für den Eigengebrauch bestimmt gewesen wäre. Allerdings verbarg sich als "Empfänger" ein anderer "Kunde".
"Ein persischer Militärstützpunkt? Sind die Irre?!"
"Ich denke, das ist eher ein rein diplomatischer Zug. Die Präsenz der NGEO im nahen Osten ist nich unbedingt die beste, und es gibt dort relativ häufig... 'Unfälle' mit UIs. Personen, mit entwickelten Fertigkeiten, werden dort auch massivst verfolgt, ähnlich wie es damals mit den Juden zu Zeiten des zweiten Weltkriegs war."
"Hm... wenn sie dafür die Leben schonen, anstelle sie zu töten, wäre das zumindest ein Schritt in die richtige Richtung."
"Sei nicht so naiv! Du weißt ganz genauso gut wie ich, dass sie die 'klassische' Verfolgung nicht einstellen werden. Die MSUs werden einzig für militärische Zwecke verwendet, was heißt, dass sie damit sich für einen neuen Krieg rüsten, einen Krieg mit fähigkeitsblockierenden Waffen."
"Wenn ihr so gut informiert seit, habt ihr doch sicherlich auch die Möglichkeit diesen... Transport vorab zu sabotieren", merkte Raphael an.
"Durchaus... jedoch ging es mir eher darum, dass die NGEO nicht immer so weiß ist, wie sie scheint..."
"Ich bin... war länger Mitglied in der ISF, als es New Light offiziell gibt. Ich weiß, dass es manche Verfehlungen auch in dieser Organisation gab, gibt und geben wird. Das ändert aber nichts an den Grundgedanken und dem Ideal, welchem sich die NGEO verschrieben hat. Wie du schon sagtest: Die hässlichsten Taten in der Geschichte sind oft auf wenige Urheber zurückzuführen, daher sollte man nur wegen einiger Fehler nicht gleich die ganze Organisation in Frage stellen."


"But I'am still here!
I'm still alive!"

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16-10-2012, 05:19 AM
Beitrag #511
RE: Am Abgrund der Zeit
Die beiden verblieben noch eine Weile im Regen,
stumm gingen sie nebeneinander her.

"Wie lange meinst du wohl hält dieser "Frieden" an?",

warf sie ohne weiteren Kommentar in den Raum,
während sie sich den Quartieren langsam näherten.
Es war schon später Abend, ganz Terra schien zu schlafen,
zumindest an der Oberfläche, denn im Untergrund war immer etwas zu tun.

"Tja, schwer zu sagen, bisher hat New Light Größeres gelassen,
jedoch kann dies auch die Ruhe vor dem Sturm sein,
ich bin mir nicht sicher, wann die Situation kippen wird.
So oder so, sollten wir uns in Acht nehmen, man kann nie wissen..."

Nickend betraten sie das Gebäude,
Alexinara hatte darauf nichts erwidert.
Sie musste sich in Geduld üben,
denn vorerst waren ihr die Hände gebunden.

"Dann lass uns mal sehen, was der nächste Tag bringt,
bleib in Rufbereitschaft, wir könnten jederzeit gezwungen sein zu handeln...",


meinte sie noch zu Garidion und verschwand in ihrem Zimmer.

Die Nacht verbrachte sie grübelnd im Bett.
Am frühen Morgen ging sie dann zur Station,
um endlich wieder arbeiten zu können.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
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06-02-2013, 11:05 AM
Beitrag #512
RE: Am Abgrund der Zeit
( Südamerikanischer New Light Stützpunkt, unbekannte Ortszeit.
Terra: 05.11.32, 20.00Uhr - ca. 21:00Uhr)

Die Unterredung mit Eclipse und Akina waren doch recht abrupt beendet worden, nachdem Raphael seine Position deutlich gemacht hatte.
Nach kurzer Absprache bot der Vertraute der Generälin an ihn auch wieder dorthin zurück zu bringen, wo man ihn "entführt" hatte. Er lehnte ab, und nutzte seine eigenen Fertigkeiten, um sich zurück zu teleportieren. Im Wissen, dass er damit die Karte unbrauchbar machen würde, hielt der Wächter dies nun für das Beste.

Ein erschreckter Laut drang an sein Ohr, als er wie aus dem Nichts neben Yuri erschient.
"Freeze!", brüllte er reflexartig, senkte aber seine Waffe, als er Raphael erkannte. "Where have you been?"
Um ihn herum war die Basis bereits in Schutt und Asche gelegt.
"I was captured, but have overcome their security measures. Also I gained some important informations."
Der Blick des Schwartgewandten wanderte umher. "As I see you blow up this hole place."
"It was nothing. Only a few people were in here."
"Do we get back to HQ?"
"Not now. Our goal now is to observe this place secretly. We think, that some of their people will come here. Our order is to capture or kill them."

Sie wollten also Informationen aus möglichen "nachzüglern" ziehen. Der Schwarzgewandte hielt es für unwahrscheinlich, dass überhaupt jemand kommen würde, nickte aber nur, und begab sich zum Rest des Teams.
Dort angekommen sah man bereits Vorbereitungen für einen "verdeckten" Einsatz. Blätter, Äste und Gestrüpp hatte man zur Tarnung zusammen gesammelt.

So hieß es nun warten, einige Stunden warten.


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11-08-2013, 17:07 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26-02-2014 12:01 PM von Alexinara.)
Beitrag #513
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 06.11.32 , 09:00 Uhr - 21:00 Uhr)

Der Dienstalltag begann wie inzwischen gewohnt sehr unspektakulär,
gerade hatten sich Alexinara, Diego und Martha für eine Versammlung zusammengesetzt,
um den aktuellen Krankenstand und die Belegung auf den beiden Stationsbereichen zu besprechen.
Wie immer zeigte sich Diego in Eile und wollte schon wieder auf die Beine,
doch mit einer sanften Geste der Gewalt drückte die Vampiress ihn zurück in seinen Sitz.

"Sit down my dear,
it is important for us to communicate with each other,
otherwise we would not be able to handle any chaotic situation...",


riss sie kurz als Einwand an und wartete auf sein zögerliches Nicken,
ehe sie Martha das Wort übergab,
die schon einen prall gefüllten Zettel in der Hand hielt.
Die Stationsleitung teilte ihnen die aktuellen statistischen Zahlen mit,
angefallene Arbeiten, Änderungen in der Versorgung der Leute,
wichtige Krankheiten die vermerht versorgt werden mussten,
eine Art Hit-Liste der Standardunfälle in Terra und wichtige strukturelle Änderung,
die bald auf das Team zukommen würden.
Gerade beendete sie ihren vorerst letzten Satz,
als der Notfallalarm ausgelöst wurde.
In sekundenschnelle fanden sich beide Ärzte plus Schwester im Notfallzimmer der Aufnahme ein,
eine junge Frau, von der Kleidung her als Angestellte des Verwaltungsdistriktes zu erkennen,
lag zusammengekauert auf der Trage,
sie wimmerte leicht und sprach wirr vor sich her.

Die Aufnahmeakte fand sich schnell in der bleichen Hand der Untoten ein,
sie ging die Liste vor sich laut durch, damit auch die anderen auf dem aktuellen Stand waren.

"Age: 24. Name: Isabella McLoughtin, working at financial department,
she collapsed 20 minutes ago while she was sitting at her working place.
No early sickness known, family anemnesis normal.
She was hospitalized with high grad of pain in stomach area, colic like.
At morning she mentioned a ight diarrhoea, but with no problems...."


sie machte eine bedeutende Pause und hob fragend die Augenbraue Richtung Diego,
auch er wusste genau auf was man hätte schließen können,
doch die Symptomatik war viel zu stark als es bei normalen Durchfällen sein konnte,
außerdem wirkte die Frau völlig desorientiert und verwirrt.

"Take her into one of the isolation rooms,
everyone who was in contact with her the last three days needs a check-up,
Diego can you mobilize some other medical people for the examination?"


das Nicken war kurz und eindeutig,
sie hatten einen schweren Fall einer viralen Infektion,
im schlimmsten Falle konnte der komplete Terra-Komplex befallen werden.

"Martha please check her blood,
we need to know who is our opponent,
tell Tessa from laboratory she´ll have to do a full screening,"

auch die erfahrene Krankenschwester wusste genau was sie tun musste,
schnell hatte sie per Kanüle Blut in Röhrchen abgefüllt und war gen Labor unterwegs,
die anderen Pfleger an ihrer Seite hatten die Frau schon ins Isolationszimmer gelegt,
sie dann auch weiter versorgt und das Notfallzimmer angefangen zu desinfizieren.
Da die Untote kaum irgendwelche menschlichen Viren fürchten musste kümmerte sie sich um die Schmerzmedikation der Frau,
bis sie sich beruhigt hatte musste schon ein leichtes Betäubungsmittel her,
ihr körperlicher Zustand war schrecklich und die Haut wirkte völlig ausgetrocknet.
Die angehangene Lösung mit isotonischem Flüssigkeitskonzentrat tröpfelte schnell in ihren Körper ein,
dennoch war der Prozess eine Austrocknung umzukehren deutlich schwerer als diesen zu erreichen.

"Es ist viel zu stark, als das es ein normaler Fall einer viralen Infektion ist....",


sie saß mit Garidion im Speisesaal von Terra zusammen,
der stationäre Bereich hatte sich innerhalb einer Stunde zu einem Massenauflauf entwickelt,
da so viele Menschen mit dieser Frau in Kontakt geraten waren.
Das Labor lief heiß die ganzen Blutproben mit einem aufwändigen Screening zu versehen,
es kam voran, aber nur schleppend,
auf Diegos Wunsch hin war die Vampiress nach 12 Stunden Arbeit in die Pause gegangen und hatte sich mit Garidion zusammengesetzt,
auch er hatte das ganze Geschehen beobachtet.

"Meinst du hier haben wir es mit einem unsichtbaren Angriff von New Light zu tun?",

fragte er nun unvermittelt direkt und sachlich,
der Raum um sie herum war fast leer um diese Uhrzeit,
ging es doch gegen 20 Uhr Ortszeit.

"Wenn du mich schon so fragst,
ausschließen können wir es nicht,
aber noch gibt es kein Indiz dafür.
Wir müssten die Spur der Ersterkrankung verfolgen,
so könnte man vielleicht einen Anfang der Sache finden,
oder die Infiltration durch Außerhalb.
Leider geht uns hier bald das Material aus,
auch haben wir nicht genug Isolationsräume,
schon jetzt sind Sicherheitshalber alle normalen Erkrankten umgezogen in eine provisorische Station,
wir haben vom Festland her medizinisches Material angefordert,
vor allem "Container", die als Patientenzimmer in Isolation, völlig autonom arbeitend,
eigene Luftfilterung, Eingangsschleuse, Wasserfiltration, Desinfektionsspüle, ausgestattet sind.
Leider werden die hier erst morgen früh ankommen,
die Order kommt direkt aus Amerika und muss noch aus ihren Lagerbereichen herausgeholt werden,"


kommentierte sie trocken und nahm einen Schluck von ihrem Kakao der nun fast vollends abgekühlt war,
Garidion schloss kurz die Augen und stand von seinem Stuhl auf,
auch er als Drache hatte diese Infektion nicht zu fürchten,
zumindest nahmen beide es in diesem Moment an.

"Ich halte die Augen auf,
schauen wir mal was demnächst passiert.."


Er spazierte aus dem Raum heraus und verschwand in die Dunkelheit,
die Vampiress blieb zurück und dachte nach...

//Eine Epidemie wäre natürlich ein sehr schöner Zufall für unsere Feinde....
Biologische Kriegsführung ich hatte gehofft, dass es nicht so weit kommt...//

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16-08-2013, 10:15 AM
Beitrag #514
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 06.11.32, 17.00 Uhr - ca. 17:30Uhr, GMT +2
Terra: 06.11.32, 15.00Uhr - ca. 15:30Uhr)

Wie erwartet geschah nichts besonderes mehr im Laufe der Observation des Basisstützpunktes, sodass das Team die Mission beendete und zurück zur Basis geflogen wurde.
Als Raphael sich wieder in seinem temporären Offiziers-Büro befand, überlegte er, ob Akina sich wohlmöglich mit Absicht auf den Spionagefotos zeigte, oder diese gar hier eingeschleust wurden.
Andererseits war es wahrscheinlicher, dass New Light ihn bei der Infiltration identifizierte, und die Magierin daraufhin spontan handelte.
Dennoch fand er insbesondere die Lieferung der MSU an Neu Persien einen Grund zur Sorge.

Der metallische Arm untersütze den Schwarzgewandten beim bedienen des Bürocomputers. Die Nutzung der feinmotorik funktionierte immer besser. In einer stillen Minute erkundigte er sich auch nach Mimiks befinden, schließlich hielt er die Transformation schon ziemlich lange.
"Don't worry about me, I can maintain this shape for month without changing. Remember, that I also change my metabolism during a transformation."
Eine ungesehene Unterhaltung zwischen den beiden war möglich, da sich ein Ausläufer der Armprothese Richtung Ohr schlängelte. So war eine direkte "Flüster-Kommunikation" machbar.

Etwas überrascht war Raphael über die Tatsache, dass er Nachricht von Marcel, seinen Kontakt bei der Presse, erhalten hatte.


"Hallo mein Freund,

meine letzte Nachricht an dich ist noch nicht lange her, dennoch hoffe ich, dass diese Kontakt-Adresse von dir noch stimmt.
Auf Terra ist es, laut Gerüchten, zu einer biologischen Infektion größeren Ausmaßes gekommen. Es kann sich um eine Falschmeldung oder Übertreibung handeln, dennoch werden bereits Stimmen laut, die etwas von biologischer Kriegsführung seitens New Light sprechen.

Ich selbst kenne keine Details, weder Art der Erkrankung noch das Ausmaß. Dennoch würde ich es besorgniserregend finden, wenn ein Großteil der NGEO-Streitkräfte einer Epidemie zum Opfer fallen würden, insbesondere weil es dort eine große Vielfalt unterschiedlichster Wesenheiten gibt.
Ich melde mich wieder, wenn ich mehr weiß.

M."


Eine Epidemie auf Terra? Äußerst unwahrscheinlich, aber möglich. Marcels Ausführung bezüglich der "unterschiedlichsten Wesenheiten" ergab durchaus Sinn, schließlich ist der Stoffwechsel, aber auch zum Großteil der Genotyp der verschiedenen Anthropomorphe sehr verschieden. Würde man versuchen einen Erreger dort zu platzieren, dürften sich die Wirkung stark in Grenzen halten.
Zudem ist Terra auch auf solche Fälle mit entsprechenden Isolationsstationen vorbereitet. Sie sind zahlrreich und in unterschiedlichen Größen vorhanden, werden sie doch auch für UIs und als Zelle genutzt.

Plötzlich fiel ihm noch eine andere Möglichkeit ein: Dies könnte auch lediglich eine Ablenkung sein, und das eigentliche Ziel dabei ist es nicht Tote zu verursachen, sondern die MSU-Lieferung zu sabotieren.
Mit einem Kopfschütteln ließ sich Raphael in den Sitz fallen. Kaum war er weg, schon ging alles drunter und drüber.


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27-08-2013, 10:12 AM
Beitrag #515
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 07.11.32 , 14:00 Uhr - 17:00 Uhr)

Der nächste Tag brach mit viel Hektik an,
Alexinara hatte schon früh am Flugplatz die Lieferung entgegen genommen,
große Containerfahrzeuge fuhren nun auf Terra herum.
Jedes Gerät trug eines dieser Isolationscontainer,
sie wurden nacheinander an das medizinische Zentrum angeschlossen.
Um eine Verbindung zwischen den einzelnen Bereichen zu schaffen stellte man Durchgänge auf,
die normalerweise auf auswertigen Operationen als Basisbauteile für temporäre Hauptquartiere genutzt wurden.

Zehn dieser mobilen Isolationseinheiten kamen auf Terra an,
weitere zehn sollten im Verlauf des Tages gesendet werden,
da sie mit einer Vielzahl von Neuerkrankungen zu tun hatten wurde die Order von zwanzig Einheiten auf 50 augestockt.
In Amerika gab es nicht genug Schwertransportflieger um genug anliefern zu können,
die Führung Terras einigte sich darauf auch Europa in die Lieferung miteinzubeziehen,
dadurch kamen viele Informationen des gegenwärtigen Zustandes auf Terra an die Öffentlichkeit.
Das wirkliche Ausmaß der Problematik war nur Alexinara, Diego und Martha bekannt,
sie führten eine Liste zu den Neuerkrankungen und dazu eine Tabelle der Zustände der bereits erkrankten,
alle vier Stunden setzten sie sich zusammen, um ein weiteres Vorgehen zu besprechen.
Seit sechs Uhr morgens schon waren alle drei wach, zu der Sitzung um 14 Uhr kamen sie erneut zusammen.

"Okay give me a overview of the situation Diego, Martha?",

fragte die Vampiress in den Raum hinein und schaute die beiden an,
während Diego noch quicklebendig aussah konnte man Martha die Müdigkeit ansehen,
es war nicht gerade leicht die Pflege zu koordinieren,
wenn die Station plötzlich eine Überbelegung von 200% hatte.

"We have 8 isolations at the moment,
5 people are under observation because of similiar symptoms.
After gathering some informations together we know that these illness spread out in the department section,
we think it was caused by someone who was visiting his family in the outside of Terra,
but this man isn´t ill till now, he didn´t even show any symptoms.
This thing mostly affects human beings,
persons who are half human and half animal just feel a little weird,
our research section tries to decode the DNA-structure of this illness."


Diego pflichtete ihr bei und ergänzte sie um weitere 10 Fällen,
bei denen zwar keine typische, aber sehr atypische Symptome aufgefallen waren,
die Blutergebnisse waren aber noch nicht vorhanden,
sodass auch diese Personen nur unter Beobachtung standen.

"This thing ist getting worse.
We need a building for quaratine procedere,
all people need to have null contact with healthy persons,
after all it´s nessecary to keep up our defense against New Light.
Do we have people from the military section affected?"


"Yes indeed, one person it suspicous to have the same illness",

meinte Diego, bisher hielten sich die Neuerkrankungen nur im Verwaltungsbezirk,
es erschien jedoch, dass der Virus sich ausweiten konnte und das nicht gerade langsam.
Da noch keine weiteren Informationen zu dieser Ansteckung bekannt waren konnten sie keine spezifischeren Dinge unternehmen,
nichtdestotrotz wurden aber immer mehr krank.

"Okay, Martha get some Rest we need you in heath next morning,
I will manage your guys the rest of the day.
Diego the next supply of isolation containers should arrive here,
just coordinate them.
We need to reactivate some medical people from mainland,
otherwiese our people get sick from working so hard.
I´ll order them as soon as possible,
now let´s go to work,
we will meet in 4 hours to get an new strategy."


Mit diesen abschließend Worten entlies sie die sich wehrende Martha in ihren Feierabend,
die rüstige Frau war zwar aktiv genug den Laden auch den ganzen Tag zu schmeißen,
jedoch wusste Alexinara das man gerade jetzt wichtige Ressourcen sparen musste.
Sie wies kurz die neue Schicht an Pflegekräfte in ihre Arbeiten ein,
untersuchte die aktuellenb Laborwerte und verschwand in die Forschungsabteilung,
diese hatten alle Hände voll zu tun die Krankheit bis ins kleinste Detail zu identifizieren.

~*~
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11-02-2014, 13:46 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11-02-2014 17:32 PM von Raphael.)
Beitrag #516
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 06.11.32, 23.00 Uhr - ca. 23:30Uhr, GMT +2
Terra: 06.11.32, 21.00Uhr - ca. 21:30Uhr)

"Will you return?"
"Maybe... but this is not my priority. I have different plans for our future."
"Have they anything to do with your meeting with New Light?"
"No."
Ein Geräusch, dass wie ein seufzen Klang, drang aus seinem künstlichem Arm. Maltas und Raphael unterhielten sich über die nächsten Schritte.

"What are we waiting for? Do you want to teach the russian soldiers everything?"
"I would, if I had the time for this. I'am just waiting a little bit longer for a opportunity to act."
"Do you think, after this accident with New Light you'll easily get another oppotunity?"
"Indeed", lächelte der Magier. "because they know my skills. It's only a matter of time til the russian department of defence will get more in touch with me. The next step then is the russian president."
"... what is your plan?"

Raphael erzählte es seinem Kameraden leise und detailliert in der Stille der Nacht.

--------------
(Russische Militärbasis - 07.11.32, 10.00 Uhr - ca. 10:30Uhr, GMT +2
Terra: 07.11.32, 8.00Uhr - ca. 8:30Uhr)

Der folgende Tag begann nicht gerade außergewöhnlich. Erneut hatte Raphael vergleichsweise viel Freizeit in seiner Asyl-Behausung.
Man hatte ihm ein Memo zukommen lassen für ein Meeting, bei welchem er sich einfinden sollte.
Als er das Büro betrat, begrüßte ihn bereits Nathan Seimow mit einem kurzen nicken.
"Only the two of us?", erkundigte sich der Schwarzgewandte, da er niemanden anderen ausmachen konnte.
"Yes. I want to talk directly with you about the happenings a few days ago."

Also nur ein abschließendes Briefing, dachte der Magier bei sich.
"Please have a seat."
Der Magier folgte der Aufforderung, und setzte sich in einen doch recht bequemen Ledersessel gegenüber des Verteidigungsministers.
"During the mission you've been gone for about half an hour. What happened?"
"I was captured by someone from New Light, called 'Eclipse'. I haven't had anything to do with him before. I was able to escape from imprisonment, but I needed some time to do this."
"Where have you been exactly?"
"I only know, that they've taken me far away to South America."
"And you were able to teleport back this distance?" Ungläubigkeit lag merklich in der Stimme.
"As long as it is only me, I can go nearly everywhere with my skills. But if I have to take some more persons or material it becomes much more tiring."
"I see... Anything else to report?"
Raphael überlegte einen kurzen Augenblick, ob er Nathan von der Lieferung an Neu-Persien erzählen sollte.
"Yes, there is something more. I got intel about MSU-Units delivery to New-Persia by Terra. MSU stands for 'Magic Suppression Unit', and is a technology to seal magic abilities within individuals."
"I've never heard of this before."
"This is not suprising. The MSU-technology was originally created by New Light. We got a sample of this serveral weeks ago."
"And the NGEO is already got into mass production with them?!"
"I don't think so. My assumption is that they only sealed a deal with New-Persia, but don't have enough of the MSU's yet."

"That are quite intresting informations..." Die Stirn von Nathan war in Falten gelegt, als würde er angestrengt überlegen, was er nun tun würde. Offensichtlich hatte die NGEO nicht allen Ländern über diese Technologie informiert.
"Okay, you should go now. I'll call you as soon as I need you again."


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26-02-2014, 13:00 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 26-02-2014 22:04 PM von Alexinara.)
Beitrag #517
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 07.11.32 , 18 Uhr)

Alexinara fand sich kurze Zeit später im hochentwickelten Labor von Terra wieder,
wo ihr eine aufgewühlte Tessa mit ihren vielen Mitarbeitern deutlich zeigten,
dass diese Krankheit mehr Ressourcen verlangte als sie aktuell zu bieten hatten.
Im ersten Moment schaffte sie es noch nicht mal die Leiterin das Labors auf sich aufmerksam zu machen,
erst als sie laut ihren Namen durch das hektische Treiben hinweg gerufen hatte reagierte sie irritiert.
Mit schnellen Schritten und einem entschuldigenden Lächeln auf dem Gesicht kam sie ihr entgegen.
In einer fließenden Bewegung hatte sie ihre Laborhandschuhe abgestreift und ihr die Hand gereicht.

"Sorry, I was busy gathering informations about our DNA decoding process. Can I help you with something Doc. Alexinara?",

fragte sie sich ehrlich und ignorierte das Piepen der vielen Geräte um sie herum,
den Drucker, der unaufhaltsam Ergebnisse ausspuckte und auch die anderen Mitarbeiter,
welche sie Teilschritte des Prozesses zuriefen um sich abzustimmen.
Die Abteilungsleiterin Tessa Konsicá kannte die Vampiress schon vor ihrem Einsatz auf Terra,
wo sie noch privat mit ihr zu tun gehabt hatte.
Bis heute hatte diese Frau kein Deut an Faszination gegenüber der vampirischen Rasse verloren,
während sie für sie Blutproben analysierte und Seuchen erkannte,
so hatte Alexinara sie immer hingehalten mit ihrem Forschungsdrang einen Vampir "näher" zu untersuchen.
Dabei war der Untoten durchaus der Unterton ihrer leisen Begierde ihr gegenüber nicht entgangen,
da sie aber ausschließlich geschäftlich mit ihr zu tun hatte, hatte sie das schlichtweg ignoriert.

Weil Tessa aber eine der begabtesten jungen Talente in der Mikrobiologie gewesen war wunderte es sie gar nicht,
dass sie irgendwann nach Terra geholt worden war.
Obwohl sie jährlich viele Angebote von großen Firmen erhielt mit ebenso großen Gehaltschecks,
fragte sich Alexinara zum ersten Mal ob sie sich bewusst in ihrer Nähe hielt.
Dennoch war sie professionell genug während der Arbeit die nötige Distanz einzuhalten,
und außerhalb der Arbeit hatte sie sie bisher nicht erwischt.
Gerade in diesem Augenblick kam ihr das aber deutlich zu Gute,
dass diese Frau einen gewissen "Narren" an der Untoten gefressen hatte und ihr nach Möglichkeit jeden Wunsch von den Lippen ablaß.

"Yes Tessa, do we have any results?",

auf diese Frage bekam sie nur ein sachtes Kopfnicken und sah das Ärgernis in ihren Augen in ihrem Spezialgebiet einmal keine Ahnung zu haben.
Sie nickte aber zu einem ihrer Geräte, anscheinend war sie doch nicht so hoffnungslos Überfordert.

"We have no result because this thing, we call it "Virus Z", seems to be able to isolate itself.
Every time we tried to get anything usable from the sampling its changing,
maybe even mutating. So we cannot reach anything till now...",


die Vampiress nickte still, also war dieser Virus gefährlich und wandelbar.
In ihr keimte ein schrecklicher Verdacht auf,
den sie zunächst bestätigen wollte, bevor sich drastischere Maßnahmen ergriff.

"We checked the blood of Isabella McLoughtin, she has a high rate of inflammation signs, also the rate of erythrocytes is halfed.
This thing causes a kind of blood loss, if this continues she will probably die due to a imminent blood anaemia or multi-organ-failure."


Die Ersterkrankte lag nun schon seit 1 Tag und 8 Stunden auf der Intensivstation und wurde mit allem versorgt, was man ihr geben konnte.
Ihr Zustand hatte sich nicht verbessert, war sogar kontinuierlich schlechter geworden.
Nach der Laboprognose würde das Virus sie umbringen, ohne, dass man ein Mittel dagegen haben würde.
Sie legte die Stirn in Falten und auch ihr Gegenüber sah sie kritisch an.

"Thank you Tessa, I hope your outlook is not right.
Please do your best, we need something clear to handle with",


mit diesen Worten verließ sie das Labor durch die Sicherheitsschleuse und
eine dunkle Befürchtung nahm Gestalt in ihr an ohne, dass sie Beweise dafür hatte.
Noch ehe sie wieder auf die Krankenstation ging schaute sie im Büro von Norten Trendor vorbei,
er musste die Maßnahmen absegnen und seine Unterschrift auf die Dokumente setzen,
die die Einbeziehung von Fachpersonal vom Festland anordneten.
Nur sehr kurz suchte sie das Gespräch mit ihm und holte sich zugleich die Einverständnisserklärung
bei Verdacht einer Epidemie und damit einer echten Bedrohung nötige Maßnahmen einleiten zu dürfen.
Natürlich würde das den Obersten Gerichtshof verärgern,
aber aktuell waren diese politischen Problemchen definitiv nicht ihre Priorität,
sie wollte Menschenleben retten.

(Terra 07.11.32 22:00 Uhr)

Wie auf die Sekunde genau blieb das Herz von Isabella McLoughtin um 22 Uhr abends stehen,
sie tat ihren letzten Atemzug und hauchte ihr Leben mit einem Mal aus.
Man hatte Alexinara an ihr Krankenbett gebeten, damit sie ihre Todeszeit feststellen konnte,
alle anderen Mitarbeiter waren schon wieder weg um die restlichen Patienten zu versorgen.
Sie hatte ihnen ausgerichtet sich um die Papiere für ihren Tod zu kümmern.
Die Untote stand neben dem Bett der Erkrankten, ihre Haut wirkte grau,
das Gesicht war innerhalb von 24 Stunden grausam eingefallen und wirkte vorzeitig gealtert.

"Todeszeitpunkt 22 Uhr, am 07.11.2032.
Der Virus hat uns nun eine Deadline gegeben.
Ein Tag und 12 Stunden, nicht gerade viel Zeit um Leben zu retten",


auf ihrem Gesicht zeigte sich ein bitteres Lächeln ob dieser Erkenntnis.
Sie wollte gerade das Leichentuch über ihr Gesicht ziehen als ihr eine energetische Schwankung im Raum auffiel.
Noch ehe sie etwas genaues ausmachen konnte entlud sich diese Ladung direkt aus dem Inneren der Frau nach Außen,
explodierte dabei regelrecht und zerlegte den Körper in seine Einzelteile.
Nur hatte diese Explosion neben vielen menschlichen Körperfragmenten mitunter den ganzen Raum in Schutt und Asche gelegt.
Alexinara richtete sich mühsam auf und zog sich ein Mettalteil der Infusionhängeapparatur aus dem Unterbauch.
Sie wischte sich etwas Blut und Haut aus dem Gesicht und hielt die Sicherheitstür mit der Hand zu,
damit keiner hier eintreten konnte.
Die Schleuse und die Raumwände hatte der Detonation stand gehalten,
alles andere bewegliche im Raum nicht.
Selbst die autonome Belüftungsanlage war stehen geblieben,
weil die einzelnen Rotorenblätter verklebt oder zerstört waren.

Das Personal auf Station war sofort dem Krach gefolgt und hatte Alexinara völlig kontaminiert vorgefunden,
während die Leute bleich und in Panik um den Raum herum rannten und versuchten hinzugelangen schaute sich Alexinara um.

//Das war eine energetische Entladung aus einem verstorbenen Körper?
Normalerweise sollte daraus keine Energie mehr herausdringen können,
vor allem nicht in der Konzentration. Hier geht was Schreckliches vor//

Ihre Gedanken kamen auf den Virus zurück der für dieses Problem verantwortlich sein musste, sie wusste nur nicht genau warum.
Nachdem sie die Leute vor dem Raum über die Freisprechanlage herum koordiniert hatte ließ sie sich neue Kleidung bringen und
versiegelte den Raum nach ihrem Verlassen komplett.

"I don´t want anyone to enter this room.
It is probably dangerous for human beings.
Also we have now a deadline for this unknown illness.
We have one and a half day time to cure our people,
otherwise they will die and explode....like her...",


egal wie seltsam diese Worte klangen, Explosion nach Tod, mehr Anhaltspunkte hatten sie nicht.
Nun konnten sie nur noch mit den aktuellen Situation umgehen und das Beste daraus machen.
Problematisch wurde es nur da die Erkrankten nach und nach explodieren konnten und damit eine Isolationseinheit zunichte machen würden.
Da sie von einem Gesamtbestand von nur 100 Isolationseinheiten auf der ganzen Welt gelesen hatte machte es das ganze Problem noch heikler.

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26-02-2014, 17:30 PM
Beitrag #518
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 08.11.32, 12.00 Uhr, GMT +2
Terra: 08.11.32, 10.00 Uhr)

Aufgrund der mangelnden Arbeit für den Schwarzgewandten hatte er sich am Tag zuvor nach einem inliegenden Trainingsgelände erkundigt, sodass er wenigstens nicht ganz außer Form kam.
Es gab einen Abschnitt mit kleineren Betongebäuden, die gelegentlich für Trainingsmanöver genutzt wurden. Aktuell stand es leer, so gestattete man ihm dieses Gelände zu nutzen.
Das Gelände umfasste etwa fünf Quadratkilometer und lag etwas Abseits der eigentlichen Basis. Mittels eines Militärjeeps kam man jedoch binnen 10 Minuten hin.
Insgesamt wirkte der Ort karg und ungepflegt. Überall gab es Ansätze für Unkraut oder gar Überwucherungen. Einige tiefe Gruben zeugten vom Einsatz von Mörsergranaten.

Seine aktuellen Übungen bestanden hauptsächlich darin den künstlichen Arm möglichst autonom nutzen zu können. Das erfassen der Nervensignale vom linken Oberarmstumpf durch Maltas gelang immer besser. Heute wollte er versuchen magische Energien unterschiedlicher Konzentration durch den metallenen Ansatz zu leiten. Das erste Ziel dabei war einen Feuerball mit beiden Händen zu erschaffen.
Um nicht zu sehr unter Beobachtung zu stehen, suchte er sich für die Übung ein etwas größeres Gebäude. Wie nahezu alle hier, hatte auch das ausgewählte weder Fenster noch Türen, bot aber reichlich Schatten und somit Schutz vor der Sonne, die sich heute stärker als die Tage zuvor heraustraute.

"Ready?", flüsterte der Magier, und erhielt ein stumpfes, metallenes "yes" als Antwort.
Als erstes versuchte Raphael seine Arme synchron zu bewegen. Anfangs fehlte das nervliche Feedback des künstlichen Armes komplett, wodurch koordinierte Reaktionen durchaus schwierig waren. Inwzischen hatte Raphael jedoch ein geringes Hitze und Kälteempfinden, sowie vor allem eines für Druck und Belastung an dem Arm.
Der Anfang lief wie in seinen kindliche Sportstunden: Kreisbewegungen mit beiden Armen, Dehnungen, sowie einfache Koordinationsübungen. Der Magier hatte sich eine Serie aufgestellt, die er insgesamt dreimal durchlief, jedesmal mit erhöhter Geschwindigkeit zum vorhergehenden Durchlauf.

Schließlich kam er an den Punkt für das eigentliche Training.
"Okay, I don't know, if flooding magic energy will have a side effect on your structure... but I hope not."
"Just try it... at a pinch a bite from me will stop you." Raphael könnte schwören dabei ein fieses lachen vom Gestaltwandler zu hören.
Langsam konzentrierte er sich auf die magische Kraft, leitete sie bewusst zunächst in die natürlichen Körperregionen, dabei vor allem seine eigene Hand. Erst im zweiten Schritt lenkte er die Kraft aus seinem Zentrum über den linken Stumpf durch das künstliche Gliedmaß.
"That tingles...", kam zunächst als Bemerkung.
Beide Hände zusammenführend formte die abgegebene magische Kraft langsam eine hitzige Kugel. Dabei wurde deutlich, dass die auf der künstlichen Hälfte abgegebene Kraft instabiler und weniger kontinuierlich war. Es kam einfach nicht soviel Kraft durch das Metall, wie am Stumpf hineingegeben wurde.
//Hmm... eine Art magische Reibung. Höherer Verlust bei Übertragung über nicht biologische Komponenten? Oder liegt es daran, dass der Arm selbst magische Kraft besitzt?//

Da das leiten magischer Energie durch einen zusätzlichen lebenden Körper bisher unerforscht war, hieß es in vielen Fällen: testen und ausprobieren.
"I want to test the maximum energy output... give me a feedback, if it is to much for you."
Langsam begann der Magier erneut Kraft in beiden Händen zu sammeln. Dabei verdichtete er die erschaffene Feuerkugel, und erhöhte so die im Kern befindliche Temperatur. Damit er selbst von der Hitze verschont blieb, schuf er gleichzeitig ein dünnes Vakuum um die Kugel herum.
Zwei Wirkungen auf einmal kosteten grundsätzlich mehr magische Kraft und Konzentration. Das Vakuum wurde vornehmlich von seiner gesunden Hand aufgebaut, während er über die künstliche Leitung stets den Feuerball mehr Kraft zukommen ließ in immer stärkerer Konzentration.

Spürbar erhitzte sich der Ansatz des Metalls, welches direkt auf der Haut des Stumpfes ansetzte.
Begleitet von nervösem eigenständigen zucken tönte es "Wah! Stop it! Its enough!"
Aus Reflex hörte Raphael bereits auf, und nahm anschließend über den gesunden Körperteil die konzentrierte magische Kraft wieder auf.
//Das war nicht gerade viel... das reicht für einige grundlegende Wirkungen, sowie welche die einen geringen kontinuierlichen Fluss benötigen, aber für alle stärkeren und schnelleren Praktiken ist der Arm wohl eher weniger zu gebrauchen...//

"You seem dissappointed", merkte Maltas an, nachdem er sich wieder beruhigt hatte.
"Not dissappointed, only analyzing. Currently I could cast cat B til C spells with both arms. I don't think we can improve the capacity much more..."
"So, for everything else you must rely on your right hand, hm?"
"Yes, but with only one hand I can't cast all Cat D spells, only a selected few. Not to mention everything even stronger."
"Basically you need a real arm?"
"In the end: yes, i do", erwiderte er verschmitzt.


"But I'am still here!
I'm still alive!"

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26-02-2014, 23:13 PM
Beitrag #519
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 08.11.32 06:00 Uhr)

In der Nacht war nichts weiter passiert, da die anderen Erkrankten noch innerhalb des Zeitrahmens des Viruses lagen.
Noch hatten sie ein paar Stunden Zeit ehe die Erkrankung die anderen Isolationen dahinraffen würde.
Sie hatte dafür gesorgt, dass Timer an jedem Zimmer angebracht wurden, die angaben wann die Frist von anderthalb Tagen abgelaufen war.
In der nächsten Stunde würden zwei weitere Personen voraussichtlich sterben, zumindest wenn der Virus sein Verhalten beibehielt.
Die aktuellen Zählungen brachten nun zu den 8 bestehenden Isolationen weitere 7 Personen mit akuten Symptomen,
alles Menschen, drei von ihnen aus Militäreinheiten.
Die 5 Verdachtsfälle hatten sich bis auf einen Fall alle Bestätigt,
somit lag die Zahl der Isolationen nun bei 19 an der Zahl.

20 Isolationscontainer hatten Platz auf Terra gefunden,
weitere 10 standen im Transportplan einers Militärfrachters, der eigens aus England kam und gegen Mittag eintreffen würde.
Ihnen gingen die Räume aus. Inzwischen hatte Alexinara alles in die Wege geleitet alle Menschen in Quarantänequartieren unterzubringen,
an ihre Seite wurde humanoides Personal gestellt, dass sie auf Symptomatik und Wohlbefinden untersuchen sollte.
Martha leitete diesen Trupp bestehend aus 10 Pflegekräften und zwei Ärzten. Diego und sie verblieben mit den anderen Fachkräften auf den Intensivbereichen.
Es kam zur Zeit auch kein gesunder Mensch ohne Komplet-Check-Up in diesen Bereich hinein.
Täglich musste auch das Personal sich kontrollieren lassen,
es war ein immenser Aufwand sollte aber eine Weiterverbreitung verhindern.

Die angeforderten Fachkräfte in Pflege und Medizin wurden direkt bei den nicht Isolierten Patienten eingesetzt,
durch die Hektik hatten viele Menschen Pseudosymptome die abgeklärt werden mussten.
Außerdem hatte die Brisanz der Sache dazu geführt, dass viele unkonzentriert waren und es dadurch zu gehäuften Unfällen kam.
Dabei passierte zumeist nichts Schlimmes,
es hielt aber den wichtigen Betrieb in der Krankenstationsbetrieb auf.

Alexinara hatte angeordnet sie zu jedem Patienten zu rufen, der im Sterben lag und mit dem Virus infiziert war,
dort wollte sie ihre Theorie nochmal bestätigt sehen und enstprechend auch handeln.
Trotz einer Nachtschicht hatte das Labor keine Erfolge erzielen können, das sprach für eine schlimmere Bedrohung als bisher angenommen.
Gerade ging der Timer auf 0:00 als ein junger Mann aus dem Bereich der Finanzverwaltung ebenfalls sein Leben beendete.
Genau wie die Ersterkrankte hatte er innerhalb von kürzester Zeit rapide im Allgemeinzustand abgebaut und gleiche Symptomatiken gezeigt.
Die Untote stellte seinen Todeszeitpunkt fest und wartete auf den Virus,
der ihrer Annahme nach noch sein letztes Geschenk zeigen würde bevor er diesen Körper in Ruhe ließ.
Um sie herum hatten sich Militärkräfte gesammelt die im Falle der Explosion sofort eingreifen wollten.

"Just watch me, I need some eyes to see whats happening here.
Don´t try to enter this room, everything will be okay. Trust me.....",


beruhigte sie die angespannten Männer die ihre Augen nicht vom Leichnahm nehmen konnten.
Um den Schaden so gering wie möglich zu halten baute Alexinara eine Schutzwall um sich und die Leiche herum auf,
das kugelartige Gebilde bezog das Patientenbett und sie selbst mit ein
und schloss alles andere an Gerätschaften, sowie das Equipment des Raumes aus.
Sie musste bei einer weiteren Explosion abschätzen können wie viel Kraft dahinter steckte,
vor allem was sie den weiteren Tagesverlauf zu erwarten hatten.
Und tatsächlich kam die Detonation beinahe genuaso schnell wie bei der Ersten,
verschwand in einem Schwall sich ausdehnender Körpermasse und viel Zerstörungspotenzial.
Die freigesetzte Energie prallte an den Schutzwall und verpuffte ins Nichts, brachte dafür die Untote ins Wanken.
Erneut war sie voller Menschenreste, dafür stand der Raum noch, das Bett jedoch war verwüstet,
in diesem Fall sogar mehr als vorher, da die entweichende Energie nicht genug Raum zur Entfaltung hatte.

Sie löste den Zauber auf und stützte sich am Bettgeländer,
ihr Atem ging etwas schwer und ih ihrem Kopf drehte sich alles.
Die Männer hinter ihr wurden unruhig, einer wollte auch gerade an die Schleuse,
als Alexinara ihm einen kalten Blick zuwarf und ihn mitten in der Bewegung erstarren lies.

"Everything allright. We will discuss this problem in 5 minutes in the meeting area.
I´ll see you there, and bring me some new clothes....",

war ihre Ansage an die Männer durch die Gegensprechanlage und diese taten wie gehießen,
sie verschwanden in den Besprechungsraum der Station, er bot zum Glück genug Platz für die 4 ausgebildeten Soldaten,
die ihren Augen ob dieses Problemes kaum eine Sekunde von der Vampiress abgewendet hatten.

// Okay eine energetische Entladung des Viruses in leblosen Körper.
Es passiert kaum 5 Minuten nach dem Tod.
Ich frage mich nur woher diese Energie kommt,
vielleicht sogar aus dem zuvor noch lebenden Organismus?//


Sie erinnerte sich an eine Theorie, die vor einiger Zeit in der Presse gelandet war,
dort hatte man die Problematik der Energiewende und vor allem der Verschwendung gesprochen und eine Alternative angepiresen.
Den Mensch als Batterie, man hatte die Möglichkeit gefunden über "Adapter",
die vorher in einer Op in den menschlichen Nervenbahnen eingebettet worden waren,
einen "Steckplatz" für geringere elektronische Geräte zu schaffen.
Da der menschliche Organismus gleich einer Batterie geradezu unerschöpflich mit energetischen Impulsen um sich schoss,
konnten diese Geräte durch den Menschen betrieben werden.
Was diese Idee am Ende zum Scheitern brachte war die äußert effektive Nutzung dieser Quelle um den Menschen "energieleer" zu machen und ihn damit zu töten.
Ihr erschien diese Theorie hier irgendwie Anwendung gefunden zu haben, nur wie war ihr nicht klar.

Im Besprechungsraum angekommen warteten die Männer schon und schauten sie stillschweigend an.
Sie hatten sich kaum unterhalten weil ihnen der Schrecken noch viel zu tief in den Knochen lag.
Zwar kannten sie Kampfeinsätze mit Toten,
aber direkt vor ihren Augen waren ihnen bisher kein Mensch in seine Einzelteile explodiert.

"Anything we can use to prevent this thing to happen? Have you seen or sensed something before the incident?",

ihr Blick ging von Mann zu Mann und im ersten Moment schien keiner dieser Personen eine Antwort zu haben,
doch dann meldete sich der Älteste von ihnen und zugleich ihr Truppenführer.

"Yes I saw something, It was like a sparkling, but just a second.
Like something that went out of the body to show itself..."


Man erkannte einige zustimmende Blicke bei den Männern,
sie waren lange genug im Geschäft um eine gute Beobachtungsgabe zu haben,
doch mehr als das hatten diese Männer auch nicht gesehen.
Auch Alexinara hatten nur die vorherige Energieschwankung und dieses Glitzern auf Höhe des Bauches des Toten gesehen,
danach war die Energie schon aus ihm herausgebrochen.
Sie schickte die Männer weg und dachte einen Moment alleine nach.
Ihr wurde von Diego ein Zettel gereich auf dem weitere 8 Verdachtsfälle aufgeschrieben worden waren,
sie seufzte und stand auf, er war inzwischen schon wieder ganz wo anders.
Die Halbwesen hatten bisher keine Probleme gehabt, auch schien der Virus bei ihnen nicht zum Tod zu führen.
Sie fühlten sich nicht besonders, dafür schienen sie über die Deadline hinweg zu überleben.
Der Schlüssel lag irgendwo zwischen dem Menschen und der Halbwandlung von Tierwesen.
Tiere, Drachen und andere Wesen waren absolut nicht betroffen.

Die nächsten Erkrankten starben beinahe im Stundentakt, manchmal sogar zur gleichen Zeit.
So war es Alexinara nicht möglich jeden Isolationscontainer zu retten,
im Verlauf des Nachmittages hatten sie 7 Tote,
4 völlig zerstörte Container und viele Fragen.
Die Vampiress merkte wie sehr diese Sache auch an ihren Kräften zerrte,
da sie überall mithalf und eigentlich für zehn zu arbeiten schien.
Jedoch war bisher kein Ende dieser Probleme in Sicht,
es wurde alles sogar noch schlimmer.

(Terra 08.11.32 16:30 Uhr)

Die Vampiress hatte sich gerade mit Garidion in der Kantine eingefunden um die neusten Informationen auszutauschen,
als sie eine aufschreiende Person ihr Gespräch beenden lies.
Sie folgtem Geräusch und fanden eine Person in der Gartenanlage liegend vor, es war Martha.
Sie atmete noch, doch ihre Kraft reichte kaum mehr aus um zu sprechen, auch ihr Körper zeigte deutlich die Zeichen der Krankheit,
ihre Haut wirkte nur nicht so sehr gealtert, weil sie schon eine rüstige Frau gewesen war.
In ihren Augen las Alexinara die Bitte ihr Verzeihen zu können,
da sie krank am Arbeitsplatz gewesen war und damit auch ihre Patienten in Gefahr gebracht hatte.
Sie schüttelte den Kopf und ergriff ihre Hand.
Garidion indes brachte die Zuschauer weg, da auch sie damit zu einer Bedrohung geworden war.
Die Untote suchte in ihrem Blick nach Antworten und die Augen ihrer Kollegin verrieten ihr,
dass sie bis zum heutigen Morgen keine Symptome gezeigt und sich bis vor wenigen Stunden gut gefühlt hatte.
Der Virusausbruch war schnell gekommen und hatte ihr noch nicht einmal Zeit gelassen um Hilfe zu bitten.

Dann war es vorbei, sie verstarb in Alexinaras Armen und detonierte wie alle anderen Personen zuvor.
Nur eines hatte sich geändert, man hatte den Krankheitsverlauf nicht hervorsehen können.
Einen Moment ließ sich die Vampiress Zeit, dann eilte sie zur Krankenstation.
Sie nahm Diego beiseite und deutete ihm ihr zuzuhören.
Sie musste etwas unternehmen, sofort.
Indem sie jedes einzelne Individuum auf Terra mit sich selbst Verband schaffte sie eine direkte Verbindung zum Geist dieser Personen,
dabei überging sie selbst die eigentlich gut geschützten Barrieren der PSI-Talente,
es war gerade in diesem Moment egal was sie aufzeigte,
sondern eher wie sie schnell handeln konnte.

"Everyone attention please.
I connected myself with your brain so you can hear me via telepathy.
With this I announce that we have Code Green Alert.
The Virus that we encountered kills human beings in one and a half day,
then these people explode in a huge energetic stroke.
From today onwards alle human beings shall find theirselves at the quarantine places.
We need null-contact beween different species,
at the moment only humans are infected, but this kind of illness is able to mutate.
Every human person who is working at the moment schould stop his work and go to the quarantine areas and have a full ckeck up of their health.
Please take care of yourself and others around you. We will solve this problem as fast as we can....",


damit brach sie die Verbindung ab und sah Diego an,
er hatte wie jeder andere zugehört und schaute die Vampiress an,
auch ihm war klar, dass sie mit dieser Alarmstufe und den Konsequenzen kaum mehr das Personal hatten um diese Notsituation abzudecken.

"I know Diego, but I have an idea....",

mit diesen Worten ließ sie den Arzt stehen und verschwand hinaus in den frühen Abend Terras,
wo eiligst die Leute hin und her liefen und anscheinend anstandslos dem Befehl Alexinaras Folge leisteten,
Norton würde es verstehen, er musste es verstehen.
Auch wenn diese Sache gerade mehr als über ihre Befugnisse als Ärztin hinausging,
sie hatte vor etwas zu unternehmen.
Wie auf Ansage erschien auch jene Gestalt im Schatten eines Gebäudes auf die Alexinara gehofft hatte.

"Ich hatte auf dich gewartet, wir haben viel zu tun.
Führ mich zum Rest, wir müssen Terras Menschen das Leben retten....."

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
~*~
Lexia
[Bild: 136085.png]
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27-02-2014, 01:22 AM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27-02-2014 11:40 AM von Raphael.)
Beitrag #520
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 08.11.32, 19.00 Uhr, GMT +2
Terra: 08.11.32, 17.00 Uhr)

Das Trainingsduo hatte noch einige Male unterschiedliche Ansätze versucht, wie man möglicherweise das Potenzial des künstlichen Armes vergrößern konnte. Im Endeffekt scheiterte es aber stets an dem stärker werdenden Widerstand der Leitung.
Dies war mit einem seufzen von Raphael kommentiert worden, kannte er doch die Grundlage dafür. Schließlich bildet die Seele den Willen zur Magieformung, und somit auch direkt den natürlichen Widerstand gegen magische Einflüsse. Eine zweite Seele direkt an seinem Körper konnte also niemals soviel Energie leiten, wie er es mit seinem eigenen Körper konnte.
Die einzige andere denkbare Option war es eine wirkliche seelenlose Prothese zu nutzen. Diese hätte nicht den Widerstand, gleichzeitig aber mangelte es dort an Flexibilität.

In seinem Quartierbett liegend, überlegte der Magier mit hinter den Kopf verschränkten Armen.
//Wenn man echtes totes Material an den künstlichen Arm anbringt, und versucht darüber die Leitung zu machen... könnte es durchaus funktionieren... Aber welches Material ist Widerstandsfähig genug für Cat D und E Magie?//
Einer Eingebung folgend setzte er sich auf und ging an den Computer. Schnell war der Begriff "Bergkristall" in ein Suchfeld eingegeben. Kurz darauf erschienen auch direkt einige Einträge, unter anderem zur Zusammensetzung.
//Siliziumoxid... hm.. moment mal: Silizium ist ein elektrischer Leiter, doch kenne ich ein Material, dass noch besser in der Lage ist Strom zu leiten... und gleichzeitig robutser und flexibler ist. Zuletzt ist es in seiner atomaren Struktur sogar dem Aufbau jeden Lebewesens vertreten: Graphen...//
Spontan dachte er bereits an die Graphenarmbänder, die in seinem Auftrag an einige ISF-Soldaten ausgehändigt wurden. Diese könnten jetzt gegen ihn eingesetzt werden...

//Ich benötige einen Graphenkern innerhalb des Armes, durchmesser mindestens drei Zentimeter... aber woher bekomme ich das Rohmaterial?//
Eine weitere Sucheingabe listete direkt erste Treffer auf. In Polen hatte 2014 das erste Graphenwerk geöffnet. Heute war es mit das größte der Welt. Graphen war günstig in der Herstellung, sodass er ohne weiteres dort welches erwerben könnte, sofern er es denn importieren oder direkt vor Ort abholen könnte.

"What are you thinking about?", tönte es leise vom Gestaltwandler.
"Are you able to migrate basic materials into your transforming?"
"Yes, I am, but only to a certain degree. If the material is hard, I can only wrap around it."
"That shouldn't be a problem in this case."


Am Bildschirmrand machte sich eine Meldung bemerkbar. Er hatte wieder eine E-Mail von Marcel erhalten.


Betreff: Trouble

"Hallo,

ich habe gerade nicht viel Zeit, daher versuche ich es möglichst kurz zu halten:
Die Seuche auf Terra hat bereits Tote gefordert. Vor kurzem gab es eine mentale Durchsage auf der Insel, dabei beschreiben sie, dass ausschließlich reine Menschen gestorben sind. Dabei bleibt es aber nicht: Die Opfer explodieren im wahrsten Sinne. Die Zeit von der Infektion bis zum Tod beträgt etwa einenthalb Tage.

Ich befinde mich gerade als Helfer auf Terra. Da ich auch ein Mensch bin, wollen die mich ebenfalls unter Quarantäne setzen. Ich selbst bin bisher keinem Opfer begegnet, doch laut Hörensagen sehen die Leichen wirklich schrecklich aus...

Ich hoffe sehr, dass es mich nicht auch trifft.

Fürs erste muss ich meinen Kontakt beenden.

M."



Eine Mischung aus Entsetzen und Wut braute sich im Schwarzgewandten zusammen. Wenn dies wahr war, und tatsächlich New Light dahinter steckte, musste er dringend mit jemanden reden.

"Maltas, we have to do something unplanned", flüsterte er, ehe seine Beine ihn aus dem Zimmer hinausführten.
Keine fünf Minuten später klopfte es bereits an der Bürotür des Ministers.
Ein "Да" (da = ja) lud ihn herein.
"I have to deploy immediatly."
Die Miene von Nathan Seimow wurde noch eine Spur ernster, als sie ohnehin schon war.
"Why?"
"Terra - there is plague going around. I have to investigate in this case to save lifes."
"You're here, because you asked. Now you want to go away? Fine. But you will not longer be under our protection."
"If this plague reaches the mainland, even russia could get in trouble. Thats why I'am here. An Investigation helps both sides, especially if you give your approval."
"I already know about it. Terra is sealed and quarantined. Even if you wouldn't been on their hitlist, you should not return to this island."
"I don't want to go to Terra. My target is New Light. I want to know, if this plague is something made by them."
"Don't you think you overestimate them? I mean... this organisation has launched some huge attacks against the NGEO, and each time they failed. Also the estimated investments in this operations is over 15 billions. And this in fewer than one month."
"That's makes 180 billions a year... not even the hole defence budget of Russia or the United States."
Die Stirn des Ministers legte sich in Falten. Seine Augen schlossen sich.
"You do have a point..." Jetzt fixierte Nathan den Magier direkt. "If you get caught by some of the 'officials' - this talk never happend. Clear?"


"But I'am still here!
I'm still alive!"

(I Exist - Giving my life)


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