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Am Abgrund der Zeit
26-02-2015, 18:32 PM
Beitrag #541
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 09.11.2032 21 - 22 Uhr)

Terenos schloss erneut die Augen und bat mit einem Nicken die Vampiress sich zu ihm zu gesellen,
noch nie bisher hatte sie diesen Schritt gewagt, nie war sie bisher dazu gezwungen worden.
Sie mussten sich keine Worte mehr sagen, zu gut kannten die beiden sich,
auch wenn eine ganze Welt und Dimension sie trennte,
so konnte er zumindest ihre Gedanken lesen.
Nur eine Spur von Angst mischte sich in ihren Ausdruck,
sie würde bald im Vollbesitz ihrer Kräfte sein,
ein Zustand der ihr zumindet etwas Unruhe bereitete.
Hinzu kam die Tatsache, dass man nicht wusste wie die Bevölkerung Terras diesen Schritt aufnehmen würde,
allen voran natürlich die hochrangigen Führer dieses Inselstaates.
Mit einem Nicken gab sie ihrem Mann das Zeichen sein Werk zu vollbringen,
ab diesem Punkt gab es kein zurück mehr, für alle,
die drei Elementwächter um sie herum hatten die Augen geschlossen,
sich auf den Energiefluss konzentrierend.

"Ich werde das Siegel öffnen, es wird dich etwas überraschen wenn deine ganze Kraft zurückkehrt,
bitte lass dich davon nicht ablenken, du musst von Anfang an deine volle Konzentration hineingeben,
sonst können diese Energien dich vernichten, vergiss das bitte nicht...",


hauchte er ihr entgegen und legte entschlossen die Hand auf ihr Sternum,
es erschien ein Glimmen, so als würde seine Hand verbrennen,
doch dann sank er langsam in ihren Torso ein,
bis die ganze Hand zum Handgelenk hin drinnen war.
Erst sah man keine Reaktion in Alexinaras Gesicht,
dann verzog sie leicht die Lippen als etwas in ihr zerbrach,
der stumme Widerhall zeigte sich in einem starken Puls der von ihr ausging.
Er erfüllte das gesamte Gebiet, Terra und reichte bis zum Festland,
es ging zeitgleich eine Erschütterung durch den Boden,
so als würde die Erde selbst eine Resonanz auf diese Kräfteverschiebung geben.

Die Vampiress merkte wie ihr Körper vibrierte ob der Krafteröffnung,
sie fühlte sich plötzlich geschwächt, so als würde jede einzelne Zelle ihres Körpers sich wandeln,
dann ging ein seichtes Zittern durch ihre Gestalt, gefolgt von einem Aufschrei,
danach wurde es Still.
Im ersten Moment fühlte die Untote sich leer,
dann voll von reiner Energie die ihr Bewusstsein wie eine Flutwelle überkam,
sie brauchte einen Moment die Wogen in ihrem Sein zu glätten,
allen voran die Abermillionen von Gedanken zu ordnen,
die beinahe gleichzeitig durch ihren Geist rasten,
plötzlich verstand sie so viel, sah, roch und schmeckte alles.
Ihre Wahrnehmung hatte sich mit ihrer eröffneten Kraft potenziert,
sie konnte Raphael ohne Probleme lokalisieren,
ebenso die einzelnen Individuuen, die von diesem seltsamen Virus befallen waren,
sie sah ihre schwächelnden Ressourcen und die Angst in den Gemütern der Bewohner Terras,
auch merkte sie wie Hoffnung in jenen Erkrankten aufkeimte die fern auf dem Festland auf ihre Wirkung warteten.

Terenos hatte ihren Platz in dem Kreis eingenommen und ebenfalls die Augen geschlossen,
seine Macht lenkte er durch ein Amulett, dass er am Hals trug,
sie wusste mit dieser Kraft konnte sie etwas erreichen,
gleichfalls wusste sie aber, dass es auch unter Umständen ihr Ende bedeutete.
Sie leuchtete nun nicht mehr wie ein Feuer,
sondern wie eine Engelsgestalt aus dem Vorstellungen der Menschen,
reinweiß und hell, das Leuchten erhellte den ganzen Platz.

Man sah schon wie die ersten Kranken herangebracht wurden,
alle mit ernsten Gesichtern, instruiert von Jhonas, der dem Ganzen still folgte,
bald waren sie alle versammelt und es konnte losgehen.
Alexinara suchte den Kontakt zu Raphael,
es erschien ihr erschreckend einfach mit ihm Kontakt aufzunehmen,
geradezu fast materiell neben ihm zu erscheinen.

//Ich bin soweit, in 15 Minuten können wir starten,
wie sieht es auf deiner Seite aus?//


~*~
"Beginning new,
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27-02-2015, 17:56 PM
Beitrag #542
RE: Am Abgrund der Zeit
(Kleine Insel außerhalb Terras, 09.11.2032 ca. 21-22 Uhr)

"Wie lange braucht ihr etwa noch?" - "Unsere Basis ist nahezu fertig, ich weiß aber nicht, ob meine Anweisungen für alle anderen genauso schnell umgesetzt wurden."
Das sprechen bereitete der Halbelfe spürbar Probleme. Die letzten Worte wurden immer leiser.
"Verstanden. Du solltest dich jetzt ausruhen..."

Kurz nachdem das Gespräch geendet hatte, war deutlich eine zunahme der konzentrierten Energie zu spüren. Es dauerte auch nicht lange bis eine stärkere Präsenz Alexinaras in seinen Gedanken widerhallte.
//Es sollte soweit passen. Hoffen wir einfach, dass alle Infizierten in deiner Reichweite sind. Ich bereite den Puls vor... und werde die Wirkung selbst in einer Himmelsentladung "verbergen". So verrate ich zumindest nicht direkt meine Position.//
Die gesunde und künstliche Hand des Magiers führten langsame Bewegungen in Richtung des Siegels am Boden aus. Er konzentrierte eine reine Form von Energie, die grundsätzlich vollständig farblos ist. Erst die Wechselwirkung mit der Umgebungsluft erzeugt eine sichtbar strahlende Art.

Der Plan war simpel: Er würde die Energie auf "zuruf" gen Himmel leiten, und von dort aus auf die einige hundert Meter entfernte Vampirin. Dabei nutzte er die starke Präsenz von ihr als Zielmarker. Für die meisten Uneingeweihten würde es dabei so aussehen, als wäre dies noch eine Reaktion auf die vorherigen Wirkungen der Ritualsteilnehmer.
Anschließend würde der Schwarzgewandte die gespeicherte Energie in den Erdsäulen assimilieren, und die weitere Entwicklung abwarten. Insbesondere auf die Warnung seines New Light Kontaktes hin würde er besonderes Augenmerk auf "ungewöhnliches Eindringen" legen.


"But I'am still here!
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13-03-2015, 12:36 PM
Beitrag #543
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 09.11.2032 nach 22 Uhr)

//Wenn ich mich mit allen Infizierten verbunden habe und die Energie ihre Höhepunkt erreicht,
werde ich in einer einzelnen Entladung den Virus vernichten,
ohne, dass er sich dabei in irgendeiner Form zu Wehr setzen kann.
Den Energiehöhepunkt wirst du merken, schreite dann ein mit deinem Puls. Danke//,


die Vampiress lächelte noch einmal aufmunternt ehe ihre leuchtenden Gesichtszüge ernst wurden,
langsam führte sie mit beiden Händen komplizierte Bewegungsmuster aus,
die zur Folge hatten, dass einzelne Lichtstränge von ihrer Position aus wegwanderten.
Erst entfernten sie sich langsam, beinahe tastend wie Lebewesen,
dann wurden sie immmer schneller,
ein Teil der Lichstänge verband sich mit den Erkrankten auf Terra,
der andere Teil ging in die weite Welt hinaus.
Auf der kleinen Insel konnte man die Verbindungen mit dem bloßen Auge erkennen,
alle andere Verbidungen würde für den Normalsterblichen und magisch weniger Begabten nur ein Schimmern sein,
so konnte zumindest gewährleistet werden,
dass die anderen Erkrankten auf dem Festland nicht Offenbart wurden.
Es dauerte einige Zeit ehe die Untote ihre Bewegungen vollendete hatte und damit das Ende ihrer Vorbereitung markierte,
man merkte deutlich wie die ganze Insel in ein warmes Leuchten gehüllt war.
Die Energiespitze kam immer näher und jedes magiebegabte Wesen würde es wahrnehmen,
auch den normalen Menschen musste es inzwischen auffallen,
so sehr war die Luft von Energie getränkt.

Alexinara isloierte nun jeden einzelnen Erkrankten in ihrem Geiste vom Virus,
legte wie einen Schild ihre Magie um die Eindringlinge herum,
sodass sie den Körper weder schwächen, noch weiter verletzen konnten.
Sie hatte nur wenige Minuten Zeit ehe die Virusorganismen anfangen würden sich selbst zu zerstören,
doch die Zeit alle Viren zu lokalisieren und dann gleichzeitig zu vernichten musste sie sich nehmen.
Die Lichtstänge nahm sie wie einzelnen Fäden in die Hand und besah sich das Ergebnis ihrer Bemühung,
jeder Erkrankte auf dem Planeten war mit ihr Verbunden und sie merkte die enorme Masse an Energie,
die dieser Virus von seinem Opfer entzog und das Zerstörungspotenzial,
was in diesem primitiven denkenden Leben vorhanden war.
Sie war bedrückt von dem Übel was die Erde befallen und unter Umständen vielen Menschen das Leben gekostet hätte,
allen voran war ihr immer noch nicht klar woher dieser Virus stammte.
Alles in Leben folgte einen Sinnkontext, es gab keine Zufälle und auch das Schicksal war nur zum Teil selbstbestimmt,
welchen größeren Sinn diese Aktion hatte konnte sie sich auch mit ihrer jetzigen Kapazität nicht erklären.
Einen Blick riskierte sie noch um sich herum,
alle Anwesenden erstrahlten in dem Licht ihrer Seelenenergie und sie wunderte sich wie viele verschiedene Farben und Energiearten hier waren,
Garidion sah sie auch dort trohnen als mächtiger Drache wie er nunmal war.
An ihm erkannte sie die Weisheit und das Alter seiner Seele und die unglaublichen Mächte die diesem Wesen innewohnten,
ja er war ein wunderbarer Verbündeter und Freund für sie.
Wärme stieg in ihr auf und sie nutze diesen Augenblick auch Terenos noch einmal zu betrachten,
die Welt um sie herum schien so langsam zu vergehen,
dass ihr Zögern wohl keinem auffallen würde.

"Es ist soweit....",

flüsterte sie leise, jedoch in jeder Seele so laut, dass keiner die Worte überhören konnte.
Mit einem Augenblick änderte sich die Energiewoge in Alexinaras Hand und auch die Lichtfarbe wandelte sich,
aus reinweiß wurde blutrot und jeder Faden versteifte sich.
Es wurde von einem warmen Licht zu einem kalten Leuchten,
als die Vampiress einen starken Energiepuls durch alle Verbindungen in die Körper der Erkrankten jagte,
damit die Viren allesamt das Ableben fanden.
Von jedem Kranken ging eine kleiner Impulswelle aus die das Ankommen der Energie anzeigte,
die kleinen Druckwellen brachten naheliegende Personen etwas ins Wanken,
das Meer um sie herum wurde unruhig und auch das Wetter wandelte sich rasant,
ein Gewitter zog auf infolge der mächtigen Energieentladung aus Terra.

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17-03-2015, 14:17 PM
Beitrag #544
RE: Am Abgrund der Zeit
(Kleine Insel außerhalb Terras, 09.11.2032 nach 22 Uhr)

Als sich die tastenden Energien seiner Vertrauten begannen sich über die Welt auszubreiten, beäugte er selbige neugierig, als sie auch ihn selbst erfassten. Es war ein warmes, angenehmes Gefühl, so als würde man sich von einem kalten Wintertag in eine kuschlige Decke begeben.
Die Wechselwirkung zwischen gewirkter Kraft und deren direktem Umfeld war hier noch deutlich zu sehen. Flimmernd lag sichtbar eine Erhitzung der Luft bei seiner Insel.

Schließlich erfüllte die Stimme der Vampirin auch seine Gedanken, woraufhin er selbst begann einen energetischen Impuls zu ihr zu leiten. In einem blitzartigen Strahl ergoss sich seine Kraft gen Himmel, und traf kurz nach der weltweiten Wirkung direkt Alexinara.
Einen Augenblick lang musste sich Raphael wieder sammeln. Die Erschöpfung seiner eigenen magischen Kapazitäten hatten stets auch körperliche Auswirkungen. Langsam begann er einen winzigen Funken Magie zu seinen zuvor geformten Säulen zu senden, woraufhin in einer Kettenreaktion die eben dort drin gespeicherte Kraft wieder frei wurde. Mit einem tiefen Atemzug versuchte er seinen eigenen Energiefluss mit der Frequenz er gespeicherten Kraft zu synchronisieren, um den größtmöglichen Teil davon wieder aufzunehmen.

Gefühlte fünf Minuten vergingen, ehe sich der Magier langsam erhob. Etwas Sorge umtrieb den Wächter, wusste er noch nicht, ob es die Vampirin unbeschadet überstanden hatte.
//Lex, alles in Ordnung?//
Ob und mit welcher Intention der Archon erscheinen würde, wie die Bewohner Terras und die Mitglieder der ISF nun agieren würden, ob New Light den nächsten Schritt macht... egal was nun folgte: Seine Reaktion war gänzlich von der kommenden Entwicklung abhängig.


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18-03-2015, 16:14 PM
Beitrag #545
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra 09.11.2032 nach 22 Uhr)

Als der Energiestrahl sein Ziel erreichte fingen die ersten Blitze an am Himmel zu zucken, ein gewaltiges Grollen folgte ihnen kurz darauf.
Der Sturm nahm nicht gerade angenehme Dimensionen an und setzte sich fort in einer Windboe nach der anderen, die das Inselland Terras heimsuchten.
Noch am Ort der Wirkung schien ein leichtes Glimmen zu herrschen,
die Elementwächter waren einer nach dem anderen in die Knie gegangen, aber bei Bewusstsein.
Inzwischen waren sie auch allesam wieder normal, die Luft an dieser Stelle entspannte sich auch langsam.
Nur noch am Standort Alexinaras leuchtete es um ihre Gestalt herum,
sie schien sich aber noch nicht vollends zurückmaterialisiert zu haben.

Die Umstehenden hatte buchstäblich die Luft angehalten, jetzt hieß es nur noch das Ergebnis des Ganzen zu begutachten.
Terenos blickte zum Mittelpunkt der Wirkung, Anspannung konnte man deutlich in seinem Blick lesen.
Garidion indes hatte sich als Erster aufgemacht,
gelöst aus der Erstarrung der Wirkung, sich die Erkrankten anzuschauen.
Jeder einzelnen war mit minimalem ärztlichem Material noch draußen gebracht worden,
er ging zu jedem der Betten und betrachtete die Patienten.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis er Entwarnung geben konnte.

"Sie hat es geschafft, kein Zeichen von fremden Organismen in den Körpern der Kranken!",

mit diesem einen Ausspruch brach verhaltener Jubel unter den Anwesenden aus,
das ganze kurzzeitig "promovierte" Ärztepersonal klatschte in die Hände,
ihre Blicke richteten sich zur Untoten die sich langsam auch wieder in ihre normale Form zurückbegab.
Der Erleichterung folgte erneute Anspannung,
hatte sie es geschafft und war auch noch heil aus der Sache rausgekommen?

Terenos begab sich an ihre Seite als der Schimmer nur noch ganz schwach um ihren Körper herum leuchtete,
das sie offensichtlich kaum mehr Kraft zu Stehen hatte war nachvollziehbar.
Augenblicklich sackte sie in den Armen ihres Gatten zusammen,
welcher sie elegant auffing und sanft zu Boden gleiten ließ.
Seine freie Hand legte er auf ihr blasses Gesicht, ihre Augen waren geschlossen und auf ihrer Haut schimmerte Schweiß vor Anstrengung, ihre Züge waren friedlich.
Stille breitete sich aus nur unterbrochen von den Blitzeinschläge auf die unzähligen Blitzableiter auf der Insel,
das Gewitter erzeugte eine gruselige Atmosphäre.
Der Rothaarige schaute konzentriert auf die Untote, schien zu horchen ob ihres Seelenfunkens.
Nach einer Weile kam auch der humanoide Garidion zu ihm, auch sen Gesicht war von Sorge gezeichnet.
Die geistieg Anfrage von Raphael blieb unbeantwortet.

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18-03-2015, 18:21 PM
Beitrag #546
RE: Am Abgrund der Zeit
(Kleine Insel außerhalb Terras, 09.11.2032 nach 22.15 Uhr)

Raphael versuchte noch zwei weitere Male eine geistige Verbindung zu seiner Vertrauten aufzubauen - ohne Erfolg. Möglicherweise war sie trotz der Kraft, die er ihr zukommen lies, ohne Bewusstsein.
Unruhig überlegte er seinen nächsten Schritt. Zunächst wollte er sich vergewissern, wie erfolgreich die Wirkung seiner Vertrauten war. Einen kurzen Handgriff später hatte er den Kommunikator in der Hand. Noch während er ihn aktivierte, hörte er leise Jubelrufe über das Meer verklingen. Diese wurden jedoch von dem aufkommenden Gewitter kräftig unterbrochen.

"Eclipse, wie sieht es bei euch aus?" Rauschen. Nur verstümmelt kam eine Antwort zurück, die der Geist des Magiers erstmal zusammensetzen musste. "... sieht - gu... - aus"
Offensichtlich tat die elektromagnetische Interferenz des Gewitters ihr übriges bei der Störung der Kommunikation. "Ich melde mich später noch einmal."
Kurz nachdem Raphael das Gerät wieder in seinem Mantel verstaut hatte, trat er näher an den Rand der kleinen Insel. Trotz des donnerns war es noch trocken.
Mit geschlossenen Augen sammelte der Schwarzgewandte seine Konzentration. Vor seinem geistigen Blick enttarnten sich zahllose Auren, die in vergleichsweise geringer Entfernung zu ihm in Massen vorhanden waren. Er suchte insbesondere nach einer Gruppe in einer bestimmten Konstellation, und einem geringen magischen Puls.

Schließlich sah er zwei Auren, eine schwach flackernd, und doch vertraut, eine andere hatte diese umschlungen. Raphael vermutete, dass es einer der Elementwächter war, welcher sich direkt bei seiner Vertrauten befand.
Als nächstes versuchte er typische Aufstellungen oder Gruppierungen aus dem Umfeld der NGEO und ISF auszumachen - Quasi Eingreiftruppen, die spontan von den entsprechenden Verantwortlichen organisiert wurden. Sein angespanntes Herz erleichterte sich etwas, als sich keine Hinweise auf entsprechende Aktionen ergaben.

Langsam öffnete er wieder seine Augen. "What are you thinking about?", tönte es metallisch von Maltas.
"I'm thinking about my next step... It would probably be the best to get away from Terra as soon as possible, but i can't leave Alexinara behind without knowing about her status." -
"So it is clear, isn't it? Just sneak in with some of your own illusion magic or other tricks of yours." -
"But it is possible, that we will be recognized... especially, if I try to help her." -
"So what? We already escaped from Terra once. I think, we can do this again." -
"Pretty confident, aren't we?" - "We are two of the most powerful Cat D's worldwide, so the odds aren't too bad."
Als Raphael nocheinmal die Situation im Kopf durchging, und seine Möglichkeiten der Vampirin zu helfen, musste er eine erschreckende Feststellung machen: Aufgrund seines fehlenden linken Armes konnte er keine seiner stärkeren heilenden Wirkungen nutzen. Im Zweifel musste er sich also allein mit dem Wissen um ihr Befinden zufrieden geben.

"Okay, let's go!"

--------------
(Terra, 09.11.2032 ca. 22.30 Uhr)

Mithilfe derselben Kombination an Fähigkeiten, die ihn auch die Insel unerkannt verlassen ließen, konnte das verschmolzene Duo unentdeckt wieder auf Terra landen.
Er versuchte sich von der schwach flackernden Aura Alexinara's leiten zu lassen. Unterwegs begegnete er vielen, denen die Freude, aber auch Müdigkeit ins Gesicht geschrieben stand. Seine fettleibige illusorische Gestalt erregte bislang keine besondere Aufmerksamkeit.

Nach wenigen Minuten erreichte er dank leichter Levitation die Mitte der Insel, wo noch zahlreiche Spuren von der machtvollen Wirkung erzählten. Der Wächter ignorierte alles andere, und versuchte die Wirkerin auszumachen.


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19-03-2015, 20:54 PM
Beitrag #547
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra, 09.11.2032 ca. 22.30 Uhr)

Jhonas leitete alles in die Wege die Erkrankten wieder in ihre Zimmer bringen zu lassen,
auch alle anderen aus dem Umfeld verschwanden langsam,
die Elementarwächter zogen sich etwas zurück.
Am Ende standen nur noch Terenos und Garidion um die blasse Gestalt Alexinaras,
sie hatten bisher kein Wort gesprochen.
Beide sahen einander an als eine weitere Person die Stille unterbrach,
Terenos hob nicht einmal den Kopf und nahm eine abwehrende Haltung ein,
erst als Garidion nickte auf die Illusion des Magiers hinweg lockerte der Rothaarige sich etwas.
Noch immer zeigte sich keine Regung im Gesicht der Vampiress,
sie schien friedlich zu schlummern,
da sie ohnehin bei ihr nie die "normalen" Lebenszeichen zeigte,
so wie etwa ein hebender Brustkorb und ein Puls,
konnte man auch kein Zeichen ihres "Lebens" ausmachen.

Garidion stand auf und ging zur Seite, sodass Raphael sich ihr nähern konnte,
er schien etwas zu erwarten denn sein Blick ging suchend zu allen Seiten.
Das Gewitter um sie herum wurde nicht weniger,
hinzu kam nun auch starker Regen,
er durchnässte alles um sie herum.
Die bizzare Szenerie wurde dadurch verstärkt,
doch noch lag bedrohliche Stille auf Terra,
kein verdächtiges Geräusch war zu hören,
keine Truppenbewegungen weit und breit.

"Ich kann ihren Geist nicht erreichen...
Sie gibt keine Resonanz auf meine Kontaktbemühung...",

die leisen Worte Terenos durchbrachen die unheimliche Stille,
seine Hand ruhte immer noch auf dem Gesicht der Untoten.

"Ihr Körper hat kaum Schaden genommen,
an sich sollte es für sie kein Problem darstellen wach zu werden,
aber irgendwas stimmt nicht.
Ich kann nur nicht ermitteln was es ist,
so als wäre ihre Seele nicht an Ort und Stelle wo sie hingehörte,
ich kann mir nur nicht erklären was genau passiert ist.
Sie hatte die Wirkung des Zaubers zu keiner Zeit außer Kontrolle gehen lassen,
ihre Bemühungen hatten Erfolg und trotzdem ist sie nicht bei uns...",


seine Erklärung schnitt wie kalter Stahl durch das Gewitter,
kein einzelner Blitz unterbrach diesen kleinen Monolog.

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20-03-2015, 11:34 AM
Beitrag #548
RE: Am Abgrund der Zeit
Es war ein seltsames Gefüge von Ereignissen, als quasi just in dem Moment in welchem Garidion den Blick auf die Vampirin preisgab es anfing zu regnen. Als wolle der Himmel weinen...
Terenos erklärte bedacht, aber doch hörbar angespannt die Situation.
Raphael näherte sich dem liegenden Körper seiner Vertrauten, und sprach leiser: "Sie mag keine klassichen Lebenszeichen haben... aber ich kann dir versichern, dass sie noch immer irgendwie hier ist."
Seine gesunde Hand ließ er in knappen Abstand über den Brustkorb der Vampirin fahren. "Es gibt immernoch magische Wechselwirkung... Sie lebt."
Die letzten Worte erleichterten auch sein eigenes Herz, auch wenn die Sorge immernoch überwog.

Was konnte schief gelaufen sein? War er wohlmöglich selbst schuld mit seinem unterstützenden Puls?
//Vielleicht eine... Rückkopplung?// Die Züge des Magiers wurden ernster. Wenn tatsächlich eine magische Rückkopplung stattgefunden hat, wäre es unwahrscheinlich, dass Alexinara jemals ohne äußere Unterstützung wieder aufwachen würde. Schließlich war Lex eine Zeit lang mit jedem Wesen auf der Erdoberfläche verbunden, somit konnte es geschehen, dass ihr Geist sich bei der Wirkung in ebend jenen Wesen zerstreut hat.
Bis zu einem gewissen Grad ist auch der Geist in der Lage sich zu regnerieren, ähnlich wie es bei den magischen Kapazitäten der Fall ist. Es braucht dazu lediglich Zeit. Dazu müsste jedoch der größte Teil ihrer selbst noch präsent sein.

"Terenos, es kann simple Erschöpfung sein, die sie anheim gefallen ist. Doch... es kann auch etwas anderes, schlimmeres sein. Globale Wirkungen sind eine Sache, eine ganz andere wenn man dabei sich mit zahllosen Lebewesen verbindet. Es kann sein, dass ihr Geist zerstreut wurde... Wenn das der Fall ist, sollten wir hoffen, dass sich der Größte Teil ihrer selbst immernoch in ihrem eigenem Zentrum befindet. Wir können dies gern weiter untersuchen, aber dazu brauchen wir Zeit. Ihr habt nun die Wahl: Wollt ihr euch auf Terra und die NGEO verlassen, oder wollt ihr lieber mit mir verschwinden?"


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20-03-2015, 12:48 PM
Beitrag #549
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra, 09.11.2032 ca. 22.45 Uhr)

Der Rothaarige nickte auf Raphaels Antwort hin,
sie hatten eine Chance, wenngleich sie gering erschien.
Was auch immer der Vampiress zugestoßen war,
an diesem Ort konnten sie das Problem nicht lösen,
da unklar war was die Hochrangigen mit der Situation anfangen würden.

"Wir sollten gehen.....das ist das Beste.
Vorerst",


als er seinen Satz beendet hatte kamen die Elementarwächter an die Seite von Terenos,
Garidion stand noch etwas außerhalb, da er mit Jhonas sprach,
es erschien so als würde er ihm weitere Instruktionen geben,
wo sie konnten mussten sie sich nun für den Rückzug absichern.
Einen Moment später durchbrach ein Windstoß das Gewitter,
der Drache hatte seine Originalform angenommen,
bereit jederzeit in die Luft empor zu steigen.

//Das Gewitter könnte unsere Flucht verdecken,
kein bekanntes System wird unsere Spur in diesem Chaos aufnehmen können,
wenn wir uns selbst mit einem Schild von der drohenden Entladung schützen, versteht sich//,


gab der Drache telephatisch an die Anwesenden weiter.
Er selbst machte nur Anstalten sich so flach auf den Boden zu legen,
sodass man ohne Probleme auf seinen Rücken steigen konnte.
Terenos indes hatte Alexinara auf seine Arme genommen und ging zum Drachen,
ebenso wie die Elementwächter nahm er Platz auf dem Rücken von Garidion,
das Gewitter tobte ohne Unterlass weiter,
der Regen prasselte inzwischen noch heftiger,
und der Sturm hatte an Intensivität zugenommen.
Unterhaltungen von mehr als 1 Meter Entfernung zueinander waren unmöglich,
alles wartete auf den Magier, damit sie gemeinsam gehen konnten.

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20-03-2015, 14:08 PM
Beitrag #550
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra, 09.11.2032 ca. 22.45 Uhr)

Das Unwetter, das an Heftigkeit gewann trieb viele, die noch draußen standen ins innere der Gebäude. Nur wenige Anwesende bemerkten die Gruppierung von Terenos, den Elementwächtern und dem illusorischen Magier. Diese Naturgewalt als Deckung zu nutzen war durchaus eine gute Idee. Der deutliche Hinweis auf dafür erforderliche Barrieren machte seine eigene Aufgabe dabei klar.

Kurz nachdem sich bereits alle anderen bei Garidion gesammelt hatten, stieß auch der Schwarzgewandte dazu. Er hoffte, das man dem Drachen nicht zuviel zumutete.
Mit einer Geste seiner rechten Hand ließ er einen Schwall Magie wirken, welche zunächst nur einen zweidimensionalen Kreis um die Gruppe bildete, ehe sich aus diesem eine Kugel formte. Im inneren wurde es trocken, und auch die Kommunikation sollte besser möglich sein.
"Wir sollten starten, flieg zunächst in Richtung Osten"

Eine Zeit lang überlegte der Magier, wohin sie am besten gehen sollten. Zurück nach Russland wäre eine Option, doch wäre es schwierig Alexinara vor den dortigen Behörden geheim zu halten. Nicht zu sprechen von Terenos und den übrigen Elementwächtern, welche nie zuvor diese Welt bereist hatten.
Am besten wäre ein Ort, der abgelegen genug für ein Versteck, aber doch nah genug an Orten ist, welche Versorgungsgüter bieten.
Die Verfolgung seiner eigenen Person musste er ebenso in Betracht ziehen.

"Garidion, sofern es für dich machbar ist - kannst du unsere Gruppe dorthin bringen, wo du mich gefunden hast? Es sei denn, jemand hat eine bessere Idee..." Das leerstehende Trainingsgelände in Russland schien ihm aktuell die beste Option, um sich zumindest temporär zu verbergen.


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20-03-2015, 15:42 PM (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20-03-2015 15:42 PM von Alexinara.)
Beitrag #551
RE: Am Abgrund der Zeit
(Terra, 09.11.2032 ca. 23.00 Uhr)

Als die Magie sich um Garidion manifestierte grollte er tief und stieß sich vom Boden ab,
durch den magischen Schutz waren die Reisenden auch vom starken Wind in Garidions Flughöhe unbelastet,
ein paar der Blitze trafen sie unvermittelt,
oder vielmehr die Kuppel aber sie schien standzuhalten.
Der Drache hatte seinen Flug gen Osten gelenkt etwas langsamer als er durchaus in der Lage war,
doch gerade schien er es für angebracht so lange wie möglich im Sturm zu fliegen,
zumindest so lange, bis sie ihren neuen Standort festgelegt hatten.

Auf Raphaels Einwand hin lenkte er in die Richtung,
aus der er damals den Magier gefunden hatte.
Indes hatte Terenos in Gedanken vor sich hingeschwiegen,
als er aufsah richtete er sein Wort an den Schwarzgewandeten.

"Die Elementarwächter sollten wir an einem sicheren Ort nahe einer Stadt,
Dorf oder Metropole absetzen damit sie zurück in ihre Heimat können,
ich habe ihnen schon zuviel zugemutet und sie aus ihrem normalen leben herausgerissen",


er blickte zu den drei Personen die still vor sich hin brütend weiter hinten saßen,
man sah ihnen an, dass sie etwas mitgenommen wirkten,
jedoch zeigte keiner aktiv Anzeichen von Erschöpfung.

"Kennst du einen Ort wo das möglich wäre auf der Route?",

seine roten Augen ruhten voller innere Ruhe auf Raphael,
auch wenn er sich Sorgen machte um seine Gattin,
die Situation sachlich erfassen konnte er,
doch das machte seine Erfahrung und seine unzähligen Schlachten aus.

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20-03-2015, 16:07 PM
Beitrag #552
RE: Am Abgrund der Zeit
(In luftiger Höhe, 09.11.2032 ca. 23.00 Uhr)

Da nur wenige Personen von den Elementwächtern wussten, war die Anfrage Terenos recht einfach zu erfüllen. Sie mussten lediglich irgendwo in Europa landen und sie absetzen.
"Das sollte das kleinste Problem sein. Die Elementwächter sind dieser Welt nicht bekannt, Bilder von ihnen gibt es nicht. So sollten sie recht sicher sein, egal wo wir sie hinbringen. Das dänische Festland liegt jedoch auf direkter Strecke. Wir müssten dort bei der nächstgelegenen Siedlung einfach landen können.

Einige Blitze zuckten an seinem Schild vorbei. Bei dem aktuellen Tempo würden sie alsbald das Unwetter verlassen. Inzwischen war auch die Illusion des Magiers verflogen.

Derweil überlegte der Magier bereits, ob und wie er der bislang Bewusstlosen Mitreisenden helfen könnte. Im Zweifel benötigte er das ganze Potential beider Arme. Dies wiederrum würde bedeuten, dass er entweder mittels Maltas Fähigkeiten einen stärkeren Graphenkern in den künstlichen Arm einarbeiten würde, oder aber einen "echten" Arm angeboten bekommen müsste.
Einen Abstecher über Polen zu einer entsprechenden Fabrik zu machen kam ihm durchaus in den Sinn, insbesondere da es bereits sehr spät war, und somit ein "eindringen" auf dem Fabrikgelände wohl simpel genug werden könnte. Andererseits wollte er etwas "maßgeschneidertes" haben, um einen bestmöglichen Ersatz für seinen echten Arm zu erhalten.
Möglicherweise konnte ihm dort das russische Personal weiterhelfen...


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16-02-2016, 04:49 AM
Beitrag #553
RE: Am Abgrund der Zeit
(In luftiger Höhe, 09.11.2032 ca. 23.15 Uhr)

Wie Raphael es angedeutet hatte suchte Garidion das dänische Festland auf um dort in der Nähe einer größeren Siedlung zu landen.
In Anbetracht der Wetterlage und des Zeitpunktes wählte er wohlweislich einen Platz zum landen aus, der nicht direkt einsehbar war.
Bei noch starkem Wind aber glücklicherweise deutlich abgemilderten Gewitter setzte er fast grazil auf dem Boden auf,
Terenos verschwendete keinen Zeit darin sich großartig von seinen Elementarwächter zu verabschieden.
Ein kurzes Gespräch später waren sie alle abgesessen und gingen geradewegs durch den kleinen Wald Richtung Stadt und verschwanden bald im dunklen Dickicht.
Nur noch die Drei verblieben zurück, ehe der Drache erneut abhob schaute er einen Moment konzentriert gen Himmel,
was auch immer seine Aufmerksamkeit erregt hatte es war schnell genug, sodass er keinen Gedanken daran verschwendete.

Er steuerte nun mit deutlich schnellerem Tempo auf den Ort zu, wo er Raphael gefunden hatte.
Terenos durchbrach die Stille, die bisher geherrscht hatte und sah den Schwarzgewandeten an.

"Ich habe ein schlechtes Gefühl bei dieser Sache.
Auch wenn deine Erklärung eine gewisse Logik inne hat,
mein Gefühl verrät mir, dass etwas anderes dahinter steckt.
Ich fürchte nur, dass unser Kampf gerade erst angefangen hat."


Seine Augen richteten sich wieder auf das Antlitz seiner Geliebten,
sie ruhte weiter wie schlafend in seinen Armen,
man mochte meinen, dass sie ebenso hätte nicht mehr am Leben sein können.
Doch diese Option hatten beide ausgeschlossen,
dafür gab ihr Körper zuviel magische Resonanz von sich.
Garidion landete kurz darauf am besprochenen Ort,
die Welt um sie herum schien ungewönlich ruhig,
kein Gewitter oder Sturm war mehr auszumachen.

~*~
"Beginning new,
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Lexia
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17-02-2016, 23:18 PM
Beitrag #554
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 2.00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 0.00 Uhr)

Die Elementwächter verschwanden so schnell aus seinem Blick und seinen Gedanken, wie sie gekommen waren. Ihm selbst war es auch wichtig, dass "Weltfremde" Personen möglichst schnell in ihre Heimat zurück können. Und das nicht nur, wegen möglicher Probleme durch Archon.

Den restlichen Flug über war es vergleichsweise still auf dem Rücken des Drachen. Auf die Äußerung von Terenos lächelte er etwas: "Wir können nur wenig mit Bestimmtheit sagen. Ich schlage vor, dass wir alle uns zunächst etwas ausruhen."
Nachdem Garidion gelandet war, sprang der Schwarzgewandte direkt von seinem Rücken und ging ein paar Schritte in Richtung einer der Trainingsbaracken.
"Dort sollten wir für die Nacht Schutz suchen."

Nachdem der Trupp im inneren des kleinen, zugigen Gebäudes war, zückte Raphael einen kleinen Bergkristall aus seiner Tasche und legte ihn in den Mittelpunkt zwischen den Anwesenden auf den Boden. Eine Geste mit seiner rechten Hand vollführend, füllte sich der Kristall mit etwas Magie, ehe sich mit einem Puls eine Halbkugel mit einem zwei Meter Radius ausdehnte.
"Diese Barriere ist lediglich für die Wärmeisolierung gedacht, sie bietet sonst keinen Widerstand. Damit sollten wir die Nacht über keine Probleme mit der Kälte und den Winden haben", erklärte er knapp.
Mit dem Bergkristall als aufgeladener Spender für diesen Schild musste Raphael nicht selbst ständig Kraft in den Zauber binden und konnte sich so auf seine eigene Erholung konzentrieren.
"Da ich nicht in der Lage bin zu schlafen, werde ich mich um die Wache kümmern. Ihr zwei solltet möglichst viel Kraft sammeln - Wenn du recht hast, Terenos, werden wir sie brauchen...", äußerte der Magier zum Schluss in Richtung des Rothaars gewandt.


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26-02-2016, 03:28 AM
Beitrag #555
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 3:00 Uhr - 6:00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 1:00 - 4:00 Uhr)

Schweigend hatte Terenos mit seinem Mantel ein Kissen unter dem Kopf seiner Geliebten gebaut,
ehe er sich selbst hinsetzte um etwas zur Ruhe zu kommen.
Garidion hatte es sich draußen gemütlich gemacht und sich in ihrer Nähe platziert,
ohne jedoch die Umgebung gänzlich aus dem Blick zu lassen.
Dem Wächter hatte er nur zugenickt als dieser die Wache übernehmen wollte,
stillschweigend hatte er ihn gewähren lassen,
seine Augen nun geschlossen haltend ruhte er in sich.

Auf Terra war die Hölle los,
die Kranken erwachten alle langsam aus ihrem ausgezerrten Zustand,
zunehmend wurden gute Nachrichten überbracht.
Als einige Stunden nach dem Ritual die Quarantänemaßnahmen gelockert wurden,
konnten alle wieder beisammen sein und von der Angst ablassen.
Nichtsdestotrotz blieb ungeklärt wo die Verursacher dieses "Wunders" verblieben waren,
allen voran blieb auch unklar was die Regierung und die Führung Terras nun mit der Situation anstellen wollte.
Die Nacht verging ohne weitere Besonderheiten,
die Freude war groß, die Feierlaune umso größer,
trotzdem blieb ein seltsames Gefühl des Verlustet zurück in den Herzen der geheilten Wesen.

Terenos wurde zunehmend unruhiger in seinem Dämmerzustand,
etwas tief in seinem Innersten beunruhigte ihn zutiefst.
Er konnte sich nicht erklären was ihn so sehr aufwühlen konnte,
was ihm vermeintlich auch entgangen war,
oder welche Vorahnung er hatte.
So als fehle ein Puzzelstück zu seiner Erkenntnis,
und so sehr er es versuchte zu erreichen,
es blieb nie lange genug in seiner Hand,
als das er es erkennen konnte.

//Die dunkelste aller Nächte wird hereinbrechen,
wird nehmen alle Hoffnung, jede Freude,
Schatten werden die Welt bevölkern,
und Wahr machen was gewaltsam verhindert wurde...//


Ein leiser Wiederhall erklang irgendwo tief im innersten das Planeten,
nur die mächtigsten und Feinfühligsten Wesen konnten es wahrnehmen,
ein Wiederhall der von neuen Schrecken verkündete.

~*~
"Beginning new,
something I lost long ago."
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Lexia
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29-02-2016, 18:17 PM
Beitrag #556
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 6:00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 4:00 Uhr)

Raphael hatte die vergangenen Stunden genutzt, um durch Meditation neue Kraft zu schöpfen. Den Tag über hatte er insbesondere mit den Wirkungen nahe Terras ein paar Kraftreserven aufgebraucht.
Seine Haut überzog auf einmal eine Gänsehaut, als ein mulmiges Gefühl sich in seinem Körper ausdehnte. Er öffnete seine Augen und sah sich langsam im Raum um, seinen Geist streckte der Magier in die nähere Umgebung, um eine mögliche gefährliche Präsenz wahrnehmen zu können.
Möglichst leise versuchte sich der Schwarzgewandte zu erheben, wollte er doch die ruhenden nicht wecken. Sein Blick wanderte dabei zu der Vampirin, welche ebenso die Verursacherin seines dumpfen Gefühls gewesen sein konnte. Diesem Gedanken folgend, schlich er näher zu ihrer Ruhestätte, ging in die Hocke, und glitt mit seiner rechten Hand im leichten Abstand über ihren Torso. Die magische Wechselwirkung war nach wie vor vorhanden - augenscheinlich hatte sich nichts an ihrem Zustand verändert.

Einen Moment später schritt der Wächter vorsichtig aus der isolierenden Halbkugel in Richtung des Hauszugangs, und lehnte sich an die dortige Innenwand. Das seltsame Gefühl war zwar noch vorhanden, jedoch drehten sich seine Gedanken um andere Dinge.
//In Ordnung - versuchen wir unsere nächsten Schritte zu planen. Zunächst eine Aufstellung der Ziele:
1. Evaluierung einer Möglichkeit an einen maßgeschneiderten Graphen-Kern für meinen linken Arm zu kommen
2. Analyse und Behandlung von Lex Gesundheitszustand
3. Wiederaufnahme von politischen Verbindung zu Russland, um mit Terra über meinen Status verhandeln zu können
4. Kontakaufnahme mit New Light, beleuchten von Möglichkeiten sie mittels Eclipse und Akina von innen heraus aufzulösen
5. ...//

Von den direkten Zielen, die ihm vorschwebten, gab es nur eines, was er zumindest teilweise direkt angehen konnte - Das vorbereiten von Erkenntniszaubern für die Behandlung seiner Vertrauten.
Als er an seinen Gürtel fasste, wo er stets ein Messer mit sich führte, kam ihm plötzlich eine Idee.
"Maltas, I need your assistance." Etwas, was man wohl als schläfriges Grummeln deuten konnte, drang aus dem metallenem linken Arm. "Only five more minutes papa..."
"If you want to sleep, unattach yourself and keep dreaming"
"What do you need?", kam es nun etwas kräftiger, aber immernoch im Flüsterton.
"Can you operate a syringe? Or - more precisely - can you transform into a blood transfer unit?"
"In general, I'm able to transform into anything I can imagine - and this is also the limit. I don't know, how such a unit is constructed. If you have plans or even better an live example, I could adapt my build to it. In contrary a simple syringe shouldn't be a problem at all. May I ask what do you want to do?"
"I want to extract a certain amount of blood from my body into a vessel."
"How much?"
"Half a liter."
"Hmmm...." Raphael erwartete eigentlich weitere nachfragen, etwa nach dem "Warum". Stattdessen löste sich die Verbindung des Metallarms zum Körper der Magiers, und er wandelte sich zunächst in seine Standardgestalt, welche nichts mit dem Äußeren eines Elim gemein hatte.
"I can extract blood out of your body, but previously we need sterilizer and the vessel", erklärte Mimik kurz.
"That shouldn't be a problem."

Raphael hatte stets ein paar entfernte Orte mit allerlei nützlichen Gegenständen gefüllt. Aus diesen konnte er sich mittels einfacher Beschwörungsmagie jederzeit bedienen. Der Großteil seines Vorrates war zwar in Terra ansässig, jedoch hatte er für Notfälle auch ein paar Bankschließfächer und Kellerräume gemietet.
Eine Geste mit seiner rechten vollführend, wirkte er herbeirufende Magie. Keine Sekunde später erschien ein größerer Erste-Hilfe Koffer, zusätzlich noch ein zweiter, kleinerer Koffer aus Aluminium.
Aus dem ersten fischte er direkt Alkoholtupfer heraus. Der zweite hingegen enthielt einige Gegenstände, die man aus Chemiebaukästen her kennt - Trichter, Reagenzgläser und ähnliches - Dort nahm er ein kleines Fläschchen reines Ethanol, sowie einen Messbecher.
Mit der Ethanol-Ampulle desinfizierte er das innere des Bechers und schüttete das nicht bereits verdampfte einfach auf den Boden. Den Satz Alkoholtupfer drückte er Maltas in die Hand, ehe er sich an der Wand bei der Tür niederlies.
Mimik kniete sich daraufhin direkt zu dem Wächter, machte seinen Arm frei, desinfizierte die Armbeuge, ehe er seine linke Hand teilweise transformierte - in eine Kanüle mit Schlauch. Das Ende dieses Schlauches führte er zum desinfizierten Messbecher.

Einen Stich, sowie einige Minuten später war der Messbecher gut gefüllt. Laut Messtand waren es etwas mehr als 450ml Blut, als Mimic abbrach, und anschließend seine Hand in etwas flaches, leicht zu reinigendes transformierte. Mit einem weiteren Alkoholtupfer kümmerte er sich um das übrige Blut bei sich.
Der Wächter derweil atmete ein paar mal durch, ehe er sich langsam erhob, und einen kleinen Schild um den Messbecher wob.
"I need a hand", flüsterte der Magier. "Slavedriver", entgegnete ihm Maltas, während er sich langsam wieder als metallene Oberkörperrüstung mit künstlichem Arm an ihn heftete. Es dauerte nur kurz, ehe die Nervenimpulse seines Armstumpfes wieder von der "Prothese" erkannt wurden.

Aufgrund der Tatsache, dass Raphael schon lange Magie praktiziert und beherrscht, hat sich jene unlängst tief in seinen Körper gefressen. Sein Blut war also bereits aus natürlichen Gründen stark mit magischer Kraft belastet.
Teile seines Blutes füllte der Schwarzgewandte nun in fünf Reagenzgläser a 20ml, und steckte sie verschlossen in vorbereitete Öffnungen aus Kunststoff innerhalb des Koffers.
Auf den Rest wirkte er einen kleinen Reinigungszauber, der bestimmte magische Muster in dem Blut entfernte. Diese könnten unter bestimmten Umständen zu Problemen führen...

Mit dem gereinigten Blut ging er hörbarer in Richtung von Terenos.
"Es ist nicht viel, allerdings hat Lex wohl lange keine Stärkung zu sich genommen. Dieses Blut sollte auf magiebegabte Wesen, wie sie eines ist, eine durchaus starke positive Wirkung haben. Wenn wir ihren Körper stärken, sollte es uns leichter fallen Antworten zu finden. Kannst du ihr dies verabreichen?"
Bei den letzten Worten reichte er Terenos den ungeschützten Becher.
Als er ihn abnahm, lächelte der Wächter kurz, ehe er zu den gefüllten Reagenzgläsern zurück ging.


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01-03-2016, 03:50 AM
Beitrag #557
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 7:00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 5:00 Uhr)

Terenos öffnete die Augen, als der Wächter an seine Seite getreten war.

"Ja ich werde es ihr verabreichen,
vielleicht hilft ihr das. Danke",


der beunruhigende Gedanke, dass irgendetwas Schreckliches geschehen würde, ließ ihn nun nicht mehr los.
Er konnte sich aber nicht erklären was genau es war.
So musste er es erstmal dabei belassen abzuwarten.
Stattdessen nahm er das Blut aus dem Gefäß und ließ es in seinen Mundraum fließen,
vorsichtig regte er über einen Kuss und einen geschickten Griff den natürlichen Schluckreflex bei der Vampiress an.
Sie nahm alles von dem Blut in sich auf,
zeigt sonst aber keine weitere Regung.

"Ich habe ein ungutes Gefühl,
es wird etwas passieren und das bald",

sagt er zum Wächter gewand als er auf ihn zuging,
mit dem Ärmel wischte er noch den Rest vom Blut von seinen Lippen,
er trank kein Blut, da es nicht in seiner Natur lag,
doch in ihrer gemeinsamen Vergangenheit hatte er viel über den vampireigenen Blutdurst gelernt und die Scheu davor verloren.
Ein leises Grollen entkam seiner Kehle, seine Stirn lag in Falten.

"Es ist zu still, auch wenn ich mich über den Erfolg freue.
Diese unheimliche Ruhe erinnert an die Stille vor einem Orkan.
Ich kann nicht abschätzen was nun passieren wird,
noch weniger habe ich eine Ahnung was mit Alexinara passiert ist.
Haben wir einen Plan?",


seine Augen ruhten auf der Gestalt Raphaels,
es war eine Frage die ein Mann stellte,
der nicht wusste was er machen sollte,
da die Erwartung einer Kathastrophe ihn viel zu sehr behinderte.

Irgendwo in Amerika erschütterte ein mächtiges Erdbeben den Kontinent,
in der Texanischen Wüste, mitten im Nirgendwo tat sich ein Riss auf,
um diesen herum stauchte sich die Erde, so als würde eine massive Gewalteinwirkung sie wegdrücken.
Eine Schattenartige Substanz, schwarz und undurchdringlich,
schien seine Krallen nach oben hin auszustrecken,
wie lange Stränge verteilte es sich auf dem Boden und malte ein seltsames Muster,
dieser Zustand dauerte genau 1 Stunde an, dann herrschte wieder Stille.

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01-03-2016, 10:50 AM
Beitrag #558
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 7:00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 5:00 Uhr)

"Dies kann aber auch die Stille nach dem Sturm sein", merkte Raphael an, wobei sein Blick in Richtung der Vampirin ging. Allerdings wollte das Gefühl, dass ihm seit seinem Erwachen aus der Meditation verfolgte nicht wirklich versiegen.
Der Magier nahm ein gefülltes Reagenzglas in seine metallene Hand, ehe ein sanftes leuchten die andere umspielte. Mit ein paar Gesten wirkte er weitere Zauber auf den Inhalt, ehe er sich auf Terenos Frage einließ.

"In Bezug auf Lex habe ich ein paar Ideen - Unter anderem kann man diese Blutproben mit magischen Formeln anreichern, um mehr über ihren Zustand zu erfahren. Allerdings sind meine Fertigkeiten aktuell stark begrenzt, da ich lediglich über nur einen echten Arm verfüge. Um diesen Nachteil auszugleichen habe ich mir überlegt Graphen in den künstlichen Arm einzuarbeiten. Allerdings gibt es das Zeug nicht an jeder Straßenecke. Ich weiß nicht, inwieweit du mit der Geographie dieser Welt vertraut bist, Terenos - In jedem Fall wäre mein nächstes Ziel Polen. In der Nähe von Warschau gibt es eine seit gut 20 Jahren bestehende Graphen-Fabrik. Dort sollte ich bekommen, was ich brauche."

Der Schwarzgewandte ging mit der Phiole wieder hinüber zu dem Pärchen, und reichte es dem Rotschopf. "Gib ihr das, wenn wir nachher unterwegs sind. Es steigert temporär die Energieaufnahme aus der Umgebung - Also besonders praktisch, wenn man gerade unterwegs ist", lächelte er zum Schluss. Danach schickte er sich an die Koffer wieder fachmännisch zusammen zu räumen, wobei er drei Phiolen ebenso verstaute. Die letzte steckte er in eine Seitentasche seiner Militärhose. Mit einer Geste schickte er die Koffer zurück zu ihrem ursprünglichen Lagerplatz.



(OT: Falls es dich interessiert - die Fabrik gibt es wirklich: http://www.nano-carbon.pl)


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14-04-2016, 09:06 AM
Beitrag #559
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 7:00 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 5:00 Uhr)

Der Rothaarige nickte still und stimmte in den Plan ein,
was auch immer der Plan war, er selbst hatte keinen.
So war es ihm recht die Pläne Raphaels zu verfolgen,
bis sich eine Möglichkeit ergab seiner Geliebten zu helfen.

"Dann sollten wir dorthin gehen.
Ich kenne mich hier nicht wirklich aus,
es ist nicht meine Welt und meine Zeit",


erklärte er dem Magier und machte anstalten sich reisefertig zu machen.
Garidion war auch näher getreten und hatte das Gespräch mitbekommen.

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17-05-2016, 08:26 AM
Beitrag #560
RE: Am Abgrund der Zeit
(Russische Militärbasis - 10.11.32, 7:15 Uhr, GMT +2
Terra: 10.11.32, 5:15 Uhr)

Die Zustimmung des "Weltfremden" besiegelte ihren nächsten Schritt: Sie würden nach Polen reisen. Der Magier beschwor eine gefaltete Europakarte in seiner Hand und legte sie auf dem Boden aus.
"Garidion, unser Ziel ist hier. Kannst du uns dort hinbringen?" Raphael deutete dabei auf einen Ort in der Nähe von Warschau.
Er wusste nicht, ob und ab wann die Fabrik auch einen direkten Fabrikverkauf hatte - Meistens jedoch war es mit dem entsprechenden Kleingeld oder Überzeugungskraft kein Problem eine Ausnahme zu erwirken.

-----

(Polen - Fabrikgelände - 10.11.32, 8:10 Uhr, GMT +1
Terra: 10.11.32, 7:10 Uhr)

Es dauerte doch etwas länger, als erwartet. Der russische Trainingsplatz war weiter entfernt von ihrem Ziel, als der Schwarzgewandte im Gefühl hatte.
Die Gruppe hatte sich in einem Waldstück nahe der starken Geräuschkulisse massiver arbeitender Maschinen niedergelassen. Offensichtlich herrschte bereits reger Betrieb.
"Ich würde vorschlagen, ihr zwei bleibt hier und gebt acht auf Lex. Ich schaue mich vor Ort ein wenig um - Das könnte auch etwas dauern... Sollte etwas passieren, gibt es noch die Gedankenkommunikation."
Dem Magier wurde etwas mulmig bei dem Gedanken die bewusstlose Vampirin zurückzulassen. Allerdings war das, was er tun wollte, notwendig um ihr helfen zu können.


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